Sicherungsverwahrung für Bilder?

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 26 Mai 2022 ]

Seit dem 1. Juli 2021 gilt bereits der Besitz bzw. die Wahrnehmung einer einzigen bildlichen Darstellung, welche die sexuelle Selbstbestimmungsfähigkeit “minderjähriger” Personen dokumentiert als Verbrechen, wenn diese als “Kinderpornographie” “eingestuft” werden und auch bei sogenannter “Jugendpornographie” wurde der Strafrahmen deutlich angehoben. Bei “Verbrechen” liegt die Mindeststrafe bei einem Jahr Freiheitsstrafe und eröffnet auch die Möglichkeit Sicherungsverwahrung anzuordnen. Dies bedeutet dann echtes lebenslänglich. Es gibt erste Anzeichen aus der Praxis der Strafjustiz, die in diese Richtung deuten. So könnten schwerste Justizverbrechen und Menschenrechtsverletzungen zum Standard einer Strafjustiz werden, die sich zur skrupellosen politischen Verfolgung verpflichtet fühlt. Mehr dazu in diesem Artikel.

 

Zunächst sollte man sich stets vor Augen führen worum es hier faktisch geht. Neben den Dokumentationen sozialer und sexueller Emanzipation “Minderjähriger” , die diese heutzutage in juristischer Unkenntnis meist selbst erstellen, sind auch Akt- und Fkk-Aufnahmen sowie sogenannte “Posing” Bilder tatsächlicher oder scheinbarer bekleideter “minderjähriger” Menschen von diesem “Verbrechenstatbestand” erfasst. Somit können auch Alltagsbilder und neuerdings auch “Anleitungen zum sexuellen Missbrauch von Kindern” zu einem längeren Gefängnisaufenthalt und Vernichtung der Existenz führen. Als “Missbrauchsanleitungen” können durchaus auch Passagen aus wissenschaftlichen Arbeiten oder Romanen strafrechtlich und daher politisch verfolgt werden. Durch diese verfassungswidrigen Verschärfungen und Erweiterungen dieser bereits in ihrer ursprünglichen Form menschenrechtswidrigen Strafvorschriften, vergrößert die Staatsgewalt gezielt die Menge potenzieller Justizopfer um einen weitere “dramatischen” Anstieg solcher “Taten” mit “explodierenden Zahlen” hysterisch in der Kriminalstatistik präsentieren zu können. Gleich einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung ergibt sich so die Rechtfertigung für eine weitere Verschärfung der grundgesetzwidrigen Strafbestimmungen, Schaffung skurriler neuer “Straftatbestände” und den Ausbau europaweiter umfassender Überwachungsgesetze der privaten Telekommunikation unter dem Deckmäntelchen eines verheuchelten Pseudokinderschutzes. Somit steht möglicherweise bals die Bevölkerung eines ganzen Staatenbundes unter “Generalverdacht” um die Ausbeutungsoptimierung des Humankapitals im totalitären globalen Raubtierkapitalismus sicherzustellen. Dabei geht es um Handlungen bei denen lediglich von Grund- und Menschenrechten Gebrauch gemacht wird, bei denen es weder Täter noch Opfer gibt. Bei diesem politischen Täter– und Gesinnungsstrafrecht, wird der Staat zum schwerstkriminellen Täter nicht zuletzt durch die stetige Erhöhung der Strafrahmen bei jeder Gesetzesverschärfung. Da nun bereits der Besitz eines Bildes, welches auch ein altes Urlaubsbild aus den 70er Jahren sein kann, dass den Beschuldigten selbst “posierend” zeigt, ein Jahr Freiheitsstrafe beträgt können Gerichte auch Sicherungsverwahrung und somit tatsächliches lebenslänglich mit politischer Gehirnwäsche verhängen. Bei “einschlägig vorbestraften” Justizopfern mehren sich die Anzeichen, dass man von dieser Möglichkeit auch Gebrauch machen möchte, wie nachfolgendes Beispiel deutlich zeigt:

 

 

Ein 51-Jähriger aus dem Raum Ellwangen muss drei Jahre und sechs Monate hinter Gitter. Warum sich das Gericht gegen eine anschließende Sicherheitsverwahrung entschieden hat. (…) Staatsanwalt Ulrich Karst spricht schnell und braucht trotzdem lange, bis er die Anklage verlesen hat. 45 Anklagepunkte bringt er vor. 42 Mal soll ein 51-Jähriger aus dem Raum Ellwangen sich kinderpornografische Bilder beschafft haben. Dreimal soll er Bilder verbreitet haben. (…) Laut vorsitzendem Richter Jochen Fleischer ist er „massiv einschlägig vorbestraft.“ 2019 wurde er wegen Besitz kinderpornografischer Inhalte zu einem Jahr und neun Monaten Haft verurteilt. (…) Am Ende sieht es das Gericht als erwiesen an, dass sich der Angeklagte in zwölf Fällen kinderpornografische Inhalte beschafft hat und sich in zwei Fällen der sogenannten Drittbesitzverschaffung schuldig gemacht hat. (…) Während der Aussage eines Psychiaters war die Öffentlichkeit ausgeschlossen. Aber Fleischer fasst in der Urteilsbegründung zusammen, dass er eine Pädophilie und damit eine schwere seelische Störung diagnostiziert habe. (…) Für den Angeklagten spreche, dass er sich zu den Taten bekennt, dass er eine Therapie machen möchte und dass die kinderpornografischen Inhalte sich im „unteren bis mittleren durchschnittlichen Bereich“ bewegen. Daher habe sich das Gericht für eine Freiheitsstraße von drei Jahren und sechs Monaten entschieden. (…) „Die nächste Frage ist: Reicht das?(…) Nachgedacht habe das Gericht über eine anschließende Sicherheitsverwahrung. „Das Sammeln von Bildern ist für Sie eine Art Sucht geworden“, sagt der Richter und bezweifelt, dass der Angeklagte der Sucht Herr werden kann. Therapieangebote habe er bisher „nicht wahrgenommen oder für sich nicht nutzbar machen können“. Die Gefahr, dass er nach der Haft weiter Bilder sammle, sei hoch. (…) Richter Fleischer erläutert die Verschärfung des Strafrahmens bei Kinderpornografie: „Jedes einzelne Bild, das man besitzt, ist ein Verbrechen.“ (…)

 

Quelle/vollständiger Text:  Schwäbische Post: Haftstrafe wegen Kinderpornografie (von Katharina Scholz)

 

Die abscheuliche kritikfreie Hofberichterstattung der Frau Scholz scheint ja im vorauseilenden Gehorsam der Systempresse bereits verinnerlicht zu haben, dass Wahrnehmung oder/und Besitz von grundgesetzwidrig kriminalisierten Darstellungen sozialer und sexueller Selbstbestimmungsfähigkeit von Menschen unter 14 Jahren, un der Regel direkt in eine lebenslängliche Verwahrung führt, die nichts anderes iat als eine Todesstrafe auf Raten.  Dies gilt dann insbesondere für Opfer der verbrecherischen Strafjustiz, die bereits “einschlägig vorbestraft”sind aber trotzdem weiter ihr Grund- und Menschenrecht der Informationsfreiheit nutzen und erneut  in einem politischen Schauprozess öffentlich vorgeführt und gedemütigt werden. Selbstverständlich darf in einem solchen Hexenprozess nicht der “Hexenexperte” sprich Psychiater fehlen der mittels Schamanengutachten die “Hexe” bzw. die “schwere seelische Störung” namens “Pädophilie” “erkennt” und damit dem Gericht die Begründung für ein hartes Urteil mit langer Haftstrafe und permanenter politischer Gehirnwäsche nach dem “kein Täter werden” Prinzip liefert.

Faktisch ist auch dieses Justizopfer selbstverständlich geistig gesund, denn es geht hier wie immer nur um eine Zwangsanpassung an ein krankes und menschenverachtendes System und eine ebensolche Gesellschaft. Den “Erfolg” dieser existenzzerstörenden Maßnahme stellt man hier dann noch in Frage und sinniert über eine dauerhafte Entfernung des “Volksschädlings” aus der manipulierten und verkommenen Gesellschaft. So begründet der beinahe Freisler Klon von “Richter” Fleischer, dann die Gefahr, die von dem Justizopfer ausgehe mit einer “Sucht” Bilder zu sammeln. Nach diesem “Rechtsprinzip” würde ein Sammler von historischen Kriegsdarstellungen als Kriegsverbrecher verurteilt werden. Solche “Denkprozesse” der Strafjustiz werden in vergleichbaren politischen Schauprozessen zur Regel werden und die Sicherungsverwahrung als Todesstrafe auf Raten bedenklich zunehmen. Beim “Nachdenken” wird es somit nicht bleiben. Der Vernichtungswille der Strafjustiz wird sich in  solchen Hexenprozessen austoben können. Die Knäste werden sich füllen und die Zahl der politisch verfolgten Justizopfer, die lediglich ihre Grundrecht auf Informationsfreiheit als Teil der Meinungsfreiheit genutzt haben wird massiv ansteigen.

Für weitere Informationen siehe unter anderem auch hier:

Immer mehr “Verbrecher”….

 

Jagdfieber

EU: Droht Massenüberwachung der Telekommunikation?

Kriminalstatistik: Lügen – Hysterie – Pornopandemie

1. Juli 2021 Todestag des Rechtsstaates…

Heimlich, still und leise…

Explodierende Zahlen…

Der Fall Rainer B. – Eine Justizphantasie oder doch versuchter Justizmord? – Ein aktueller Nachtrag

Gnadenlos: Neuregelung der Sicherungsverwahrung läßt (fast) alles wie gehabt

Der “Kampf gegen sexuelle Selbstausbeutung”

Der “Kampf” gegen “Selbstmissbrauch”

Hexenjagd am laufenden Band

Hexenjagd auf Hochtouren (III)

Wenn “Opfer” aus Gründen des “Kinderschutzes” zu “Verbrechern” werden,

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

EU beschließt totale digitale Überwachung aller Bürger

Hexenjagd auf Groß und Klein

Buchtipp: Uncle Sam’s Sexualhölle erobert die Welt…

26.01.2015 – Rechtsstaat endgültig BRDigt – Verschärftes Sexualstrafrecht in Kraft getreten

Hexenjagd auf Groß und Klein – Fortsetzung

Rechtsstaat endgültig zu Grabe getragen

u. v. a. m.

 

 

 

5 Antworten zu “Sicherungsverwahrung für Bilder?”

  1. Kai sagt:

    Die Quelle ist ein Bezahlartikel. Steht dort (mehr oder weniger/zwischen den Zeilen) beschrieben, was der Verurteilte genau getan hat, also wie er ermittelt/auffällig wurde? Vielen Dank im Voraus für mögliche Antworten.

    • Leonard Forneus sagt:

      Hallo Kai,

      der teilweise zitierte Artikel ist frei zugänglich (Link im Beitrag). Bezahlartikel lehne ich ab. Für diesen Müll auch noch Geld bezahlen – geht gar nicht.

  2. Kai sagt:

    Hallo Leonard,

    also bei mir ist es ein Bezahlartikel. Vielleicht nach einiger Zeit? Genau, bezahlen möchte ich dafür auch nicht.

  3. Hubert sagt:

    „Aber Fleischer fasst in der Urteilsbegründung zusammen, dass er eine Pädophilie und damit eine schwere seelische Störung diagnostiziert habe.“

    Es werden regelmäßig Urteile gegen – tatsächliche – Gewalttäter mit anderen “psychischen Störungen” (Islamgläubigkeit, Drogenkonsum etc.) gesprochen, in denen sich die “Diagnosen” DEUTLICH strafmindernd ausgewirkt haben.
    Ganz anders die Urteile gegen Angeklagte der meist de facto opferlosen Straftaten mit pädophilem Hintergrund. Die “schwere Störung” wurde auch in diesem Unrechtsurteil (3 ½ Jahre Haft) erkennbar NICHT zu Gunsten des Angeklagten berücksichtigt.

  4. fröner sagt:

    nun heißt der Mann ja nicht zufällig Fleicher, ein Beruf, den er leider als Gutachter auszuüben versucht.

    Was ich aber überhaupt nicht kapiere: wenn ich doch schon vorbestraft bin, dann verberge ich meine taten doch sorgfältig, und laufen dem Staat nicht ins offene Messer. Zumal es gar nicht schwer ist clandestin meiner leidenschaft zu frönen.

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