Winterpause 2020/2021 und Aufklärungsfilm erneut als “Kinderpornographie” kriminalisiert

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 23 Dezember 2020 ]

Wie es bereits das Amtsgericht Pforzheim im Sommer 2018 in verfassungswidriger Art und Weise getan erklärte jetzt auch das Landgericht Karlsruhe-Pforzheim den belgischen Aufklärungsfilm “Puberty – Sexuele voorlichting” zur illegaler “Kinderpornoraphie“. Dieser für schulische sexualpädagogische Zwecke legal und professionell 1991 hergestellte Film wurde als Folge  des Pforzheimer Schauprozesses, der Dieter G., Betreiber des Internetprojekts “K13-Online”, jenseits von rechtsstaatlichen und verfassungskonformen Verhältnissen, für sechs Monate in den Knast brachte widerrechtlich eingezogen. Wie erwartet schmetterte “Richterin” Diana Schick nach bester Volksgerichtshof-Tradition die Berufung ab und erklärte eine Revision für unzulässig. Dies öffnet jetzt den Weg zum Bundesverfassungsgericht. Mehr dazu in diesem Artikel. Wie jedes Jahr machen die Ketzerschriften auch 2020/2021 eine kleine Winterpause bis ca. Ende Januar 2021.

Genaugenommen war schon die Einziehung dieses aus fachlich pädagogischer Sicht gelungenen Aufklärungsfilm, der unter anderem sehr gut einsetzbar wäre in der Schule ab ca. Klasse 5, die Folge eines anderen schweren Vergehens der Justiz mit einer gezielt geplanten Menschenrechtsverletzung. Infolge einer perfide geplanten politischen Verfolgung mittels Missbrauch eines sowieso schon verfassungswidrigen Strafrechts verfrachtete man nach langem Instanzenweg Dieter G. (k13-Online) für ein halbes Jahr in den Knast. Der Ursprung dieses Justizvergehens lag im Jahre 2009 als Folge einer bösartigen Denunaziation durch einen höchst unseriösen rechtskatholischen virtuellen Pseudokinderschutzverein. Glücklicherweise hat dieser dubiose Verein ursprünglich aus dem erzkatholisch konservativen Münster/Westfalen seine fürchterlichen meist virtuellen Jagdttätigkeiten inzwischen eingestellt. Eigentlich ging es im Rahmen einer damaligen politischen Diskussion lediglich um eine Link auf die nicht mehr existierende Webseite “Schutzalterblog“, der zeigen sollte, dass durch Internetzensur willkürlich Seiten gesperrt werden und der vermeintliche “K(r)ampf gegen Kinderpornoraphie inklusive Jugendpornographie” (sprich Dokumentationen sexueller Selstbestimmungsfähigkeit “minderjähriger” Personen plus Akt/FKK Aufnahmen und Darstellungen bekleideter tatsächlicher oder vermeintlicher “Minderjähriger”, die auf irgendeine unbestimmte Art “posieren”, entsprechend der aktuellen Version der grundgesetzwidrigen Strafparagraphen wie 184b, 184c ,184d und 184e StGB 184b, 184c ,184d und 184e StGB nur eine für die gezielte Vernichtung von Bürgerechten und rechtsstaatlichen Prinzipien politisch motivierte Scheinlegitimation darstellt. (“Dänsiche Sperrliste“) Der “Schutzalterblog, der anders als “K13-Online” nier strafrechtlich verfolgt, obwohl sich hier der Link auf “Wikileaks” mit dieser Sperrliste befand. Das menschenrechtsverletzende Strafverfahren gegen Dieter G. wurde nach einer Wohungsschändung mit Raub privater Gegenstände durch die Hexenjäger der Staatsgewalt durch konstruierte “Zufallsfunde” zu denen auch dieser Aufklärungsfilm gehörte ausgeweitet damit man mit Sicherheit eine Freiheitsstrafe verhängen konnte. Weitere Hintergrundinformationen und Details dieses nun Jahrzehnte überschreitenden mit hoher staatskrimineller Energie ausgeführten Justizvergehens, finden sich in Verweisen im Verlauf und am Ende dieses Artikels. Die Systempresse hat in dieser Sache wie üblich die bekannte propagandistisch gewürzte Hofberichterstattung abgeliefert, wie nachfolgende Auszüge zeigen:

 

 

Pforzheim. Der Prozess vor der Auswärtigen Kleinen Strafkammer des Landgerichts Karlsruhe in Pforzheim am Freitagvormittag hat gezeigt, dass es dem 65-jährigen Kläger um mehr geht als die Rückgabe seiner eingezogenen DVDs. Er kämpft seit Jahren für die Legalisierung, den Besitz und die Verbreitung von Kinderpornografie. Bereits mehrfach war er wegen Besitzes und Verbreitung kinderpornografischer Schriften vor Gericht und verbüßte eine Freiheitsstrafe. Nachdem im Mai 2018 das Pforzheimer Amtsgericht 14 DVDs mit dem identischen Inhalt als kinderpornografisch einstufte und einzog, bestätigte Richterin Diana Schick im Berufungsverfahren dieses Urteil. „Es handelt sich zweifelsfrei um Kinderpornografie“, erklärte Schick. Dabei bestätige sie die Auffassung von Staatsanwältin Friederike Harfst, die die Berufung als unbegründet bezeichnete. Bei einer Wohnungsdurchsuchung 2009 wurden beim 65-Jährigen die DVDs gefunden. Dabei handelt es sich um einen rund 30-minütigen belgischen Film, der die sexuellen Entwicklungsstufen vom Kinder- bis ins Jugendalter zeigt. Laut einem ehemaligen ermittelnden Beamten seien dabei auch Genitaltalteile zu sehen. Im späteren Verlauf wird eine Sexszene zwischen Jugendlichen gezeigt. Gegen den Antrag von Verteidiger Tobias Oppermann entschied sich das Gericht, den Film unter Ausschluss der Öffentlichkeit anzusehen. Hierzu war eine Dolmetscherin geladen, die den Film übersetzte. (…) „Es rücken keine sexuellen Reize in den Vordergrund, und diese sind weder aufdringlich noch reißerisch“, erklärte er. Aus seiner Sicht hätte der Film einen pädagogischen Hintergrund. Ob der Film nun tatsächlich in Belgien als Aufklärungsfilm diente, konnte er aber nicht nachweisen. (…) In seinem Plädoyer stellte der Rechtsanwalt heraus, dass der Straftatbestand der Pornografie nicht erfüllt sei, weil die filmische Darstellung „nie entmenschlicht und auch nicht obszön“ wirke, sondern in einen „kontinuierlichen Kontext“ eingebettet sei. Es sei kein „aufreizender sexueller Stimulus“ erkennbar, vielmehr eine „pädagogische Absicht“. Erklärt würden etwa die Reinigung der Geschlechtsorgane sowie die Menstruation, und es werde erklärt, dass Masturbation etwas Natürliches sei. Er beantragte ein diesbezügliches Gutachten durch einen Sachverständigen. (…) Staatsanwältin Friederike Harfst forderte, dies abzulehnen. Es komme nach ihrer Rechtsauffassung gar nicht darauf an, ob es sich um einen Aufklärungsfilm handle oder nicht. Vielmehr gehe es um die strafrechtliche Beurteilung eines juristischen Sachverhalts, der keine sexualpädagogischen Kenntnisse erfordere. Die Kammer sah es genau so. Richterin Diana Schick erinnerte, es gehe um die gesetzlichen Regelungen in Deutschland, nicht in Belgien. Beim Petting zweier Teenager im Film gebe es zum Beispiel über eine Minute lang keinerlei Erklärungen. Der Film zeige unbekleidete Minderjährige in unnatürlicher, geschlechtsbetonter Körperhaltung und erfülle damit eindeutig die strafrechtlichen Kriterien der Pornografie. „Die Berufung ist vollumfänglich unbegründet“, so Schick in ihrem Urteil. Eine Revision gegen dieses Urteil sei nicht möglich.

 

Quelle/vollständige Texte:

Pforzheim Zeitung: 65-Jähriger klagt vor Gericht auf Rückgabe von kinderpornografischen DVDs (Stefan Meister)

Mühlacker Tagblatt: Pforzheim – Sex-Filme bleiben unter Verschluss

 

Beide hier aufgeführten Beispiele der Systempresse erfüllen ihren von “oben” verordneten Desinformations-  und Propagandaauftrag bereits in den Überschriften aus und leen den Weg fest, den der zu manipulierende Konsument zu folgen hat. So handelt es bereits in Vorwegnahme eines endgültigen Urteils des  Bundesverfasungsgerichtes (wenn dieser Weg denn gegen alle politischen Widerstände gelingen sollte.) wenn bereits im Titel festgelegt wird, dass es sich bei dem Aufkärungsfilm aus dem katholischen Belgien  um “kinderpornographische” DVD’s bzw. um einen “Sexfilm” handelt und nicht wie faktisch eigentlich für jeden Halbidioten ersichtlich  um einen für schulische und andere pädagogische Zwecke offiziell und legal produzierten Aufklärungsfilm. So schiebt man dann auch leich nach, dass es dem Kläger hier nur um die Legalisierung von “Kinderpornographie” ginge; so wird  das politische Motiv gleich auf die klagende Partei bzw. das ehemalige  Jutizopfer übertragen und in einen (vermeintlich) negativen Kontext gestellt. Zumindesten kann man die Befangenheit der “Richterin” Diana Schick  erkennen, die sich weder von Fakten, Grundrechten noch von Vernunft beeindrucken ließ und deren Urteil bereits fest stand, dass es sich “zweifelsfrei” um “Kinderpornograpie” handele. Im Chor der verlogenen Eintracht war für “Richterin” und Staatsanwältin Friederike Harfst die Sache klar und die Berufung unbegründet.

Die Vorlage für diese verfassungswidrige vorauseilende Einigkeit von Gericht und Staatsanwaltschaft hat ihre Ursachen naturlich in den oben genannt Strafbestimmungen, die hier ein mit Grund- und Menschenrecht nicht zu  vereinbarendes extremes Täter– und Gesinnungstrafrecht repräsentieren in Form eines ideologischen Moralstrafrechts im Interesse des politischen Systems.  Daraus ergibt sich dann eben, dass selbst reine FKK/Akt-Bilder von tatsächlichen und vermeintlichen “Minderjährigen” sowie Aufnahmen derselben mit vollständiger Kleidung bei  einnahme einer “Pose” willkürlich zu “Kinder- bzw. Jugendpornographie erklärt werden können, so dass aus normalen Bildern ohne irendeinen sexuellen Kontext plötztlich hochgradig kriminalisierte “Pornographie” wird.  Genau hier setzt dann die Hexenjagd und Verfolgung auch an und es erhöhen sich die “Fallzahlen” zwangsläufig wenn z. B. ein Bild aus einer Sportveranstaltung mit einem Jungen mit leicht verrutschter Hose genügt um eine  gnadenlose Hexenjagd mit Wohnunggschändung und politischer Verfolgung in Gang zu setzen.  Auf dieser Grundlage, wäre ein Großteil des Material für den schulischen Sexualkunde Unterricht der 70er bis 80er Jahre heute “Kinder- und/oder Jugendpornographie”. Der Beweis für seine Funktion als Aufklärungsfilm ist letztlich der Film selbst und z. seine Listung bei “IMDB“, die sicher keine illegale  Pornoraphie in ihrer  Film- Enzyklopädie führen. Vor lauter Eifer bei der gezielt grundrechtezersetzenden Gesetzgebung hat völlig aus den Augenverloren, dass es eine verbindliche juristische Definition von “Pornoraphie” gibt und diese eben unter anderem Dinge wie “Entmenschlichung” und das Fehlen eines eines sonstigen Kontextes vorraussetzt. Im übrigen sollte es logisch sein, dass bei einem pädagogisch angemessenen sexualkundlichen Unterricht für Kinder und Jugendliche auch entsprechende Genitalien zu sehen sind oder sind wir vom Genderwahn umnebelt längst wieder bei den “Bienchen und Blümchen” gelandet weil alles andere illegal ist? Insoweit täten der eifrigen Moralinquisitorin sprich “Staatsanwältin” einige pädagogische Kentnisse ganz gut aber ihr fehlen ja bereits die juristischen Fachkenntnisse.  Und so greift auch die im politischen Gehorsam agierende Richterin auf jene Defintion aus einer der letzten Verschärfungen zurück, die in ihrer von irrationalen rechten, christlichen und feministischen Moralvorstellungen geleiteten unbestimmten und viedeutigen Formulierung “Minderjährige in unnatürlicher, geschlechtsbetonter Körperhaltung”der Justizwillkür als Erfüllunsgehilfe staatspolitischer Vorgaben Tür und Tor öffnen.

Im übrigen wäre es schon von Vorteil  gewesen wenn sich diese schreckliche “Richerin” einmal über die strafgesetzlichen Verhältnisse bei diesem Thema in Belgien informiert hätte. In den konserativ-katholischen Land ist nämlich jede Form von Pornographie verboten und strafrechtlich sanktioniert insoweit es um Herstellung und Verbreitung dieser geht. Daher kaufen die Belgier ihre Pornos auch gern in den benachbarten Niederlanden. So kann man sicher davon ausgehen, dass dieser Film in Belgien nicht mit “Pornographie” in Verbindung gebracht wurde und wird.  Über allem steht natürlich die Verfassung und die Menschenrechten als übergeordnetes Recht. Diese Tatsache hat weder “Staatsanwältin” noch “Richterin” hier interessiert und beides wurde wie erwartet mit Füßen getreten. Es bleibt zu hoffen, dass es Dieter G. und seinen Untersützern gelingt über das Bundesverfassungsgericht die oben aufgezählten verbrecherischen grund- undmenschenrechtswidrigen Strafgesetze ins Wanken zu bringen. Es wird hier dann wieder berichtet werden. Zur Zeit wird ein erfahrener und kompetenter Verfassungsrechtler gesucht, der dieses letztlich politische Verfahren vorantreiben und zum Erfolg führen kann.

Für weitere Informationen hier siehe unter anderem auch:

 

BRD Gesinnungsstrafrecht: Wenn ein Aufklärungsfilm zur “Kinderpornographie” mutiert

 

LG Karlsruhe – “Eine Verkettung unglücklicher Umstände”?

Pforzheimer Schauprozess – Ein Ende mit Schrecken

Pforzheimer Schauprozess – Aus dem Tagebuch eines politischen Gefangenen in der BRD (X)

Pforzheimer Schauprozess Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung angenommen

ferner auch:

Hexenjagd in Nordrhein Westfalen

Schlimmer gehts nimmer: Hexenjagd infolge eines Bildes, das einen bekleideten Jungen zeigt

Sommerloch – kleine Sommerpause 2020 und ein Justizverbrechen nach Freisler-Art

Hexenprozess vor dem Landgericht Berlin

Bundesregierung beschließt Gesetzentwurf zur Vernichtung elementarer Grundrechte

Jetzt drehen sie vollständig durch

Nackenschlag aus dem Sommerloch: Die regierenden Blockparteien beschließen Grundrechteabbau durch Online-Überwachung und Bundestrojaner

Welche Anforderungen muß ein Strafgesetz erfüllen?

BRD-Sexualstrafrecht – ein vergifteter USA-Import

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Kein Kinderkram in Neuwied

Buchtipp: Uncle Sam’s Sexualhölle erobert die Welt…

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

Winterpause 2019/2020 – Unlucky Eddy und andere Pechvögel

und viele andere mehr…

 

und:

 

K13-Online: Mehrfach rechtsfehlerhaftes Urteil: Berufungsverhandlung im Einziehungsverfahren des Aufklärungsfilm PUBERTY vor dem Landgericht Karlsruhe-Pforzheim am 11. Dezember 2020

K13-Online: Der digitale Pressespiegel zur Verhandlung vor dem Landgericht Karlsruhe-Pforzheim: Mühlacker Tagblatt(Frank Wewoda) und Pforzheimer Zeitung(Stefan Meister)

 

An dieser Stelle wünschen die Ketzerschriften dann geruhsame Feiertage bzw. schöne Solstitien, Weihnachten, Chanukah oder was auch immer….

Die Ketzerschriften legen auch in diesem Jahr wieder eine kleine Winterpause ein.  Ab ca. Ende Januar 2021 werden hier wieder neue Artikel veröffentlicht.

 

2 Antworten zu “Winterpause 2020/2021 und Aufklärungsfilm erneut als “Kinderpornographie” kriminalisiert”

  1. Anonymous sagt:

    Die Ketzerschriften sind wegen des DDos Schutzes nur noch sehr schwer zu erreichen.
    Auch die Schrift ist deutlich kleriner geworden.

    • Leonard Forneus sagt:

      Damit der Schriftgröße hat andere Gründe. Danke für den Hinweis! Die DDOS Schutzeinstellungen sollen bald schrittweise zurückgefahren werden. Nach der Winterpause sollte alles wieder normal laufen.

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