“Opfergeschichten”

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 10 Juli 2020 ]

Wie berichtet, ergänzt und aktualisert bereitet das BRD-Regime gerade die nächste extreme verfassungswidrige Gesetzesverschärfung im Bereich des sogenannten Sexualstrafrechts vor um unter anderem unerwünschte sexuelle und soziale Emanzipation zum Verbrechen zu erheben. Hier nun einmal zwei Beispiele für solche “Verbrechen” anhand von Geschichten von Männern, die laut der inhumanen Gesetzgebung als Jungen “Opfer” waren, sich aber nicht als solche definieren sondern als selbstbestimmt handelnde Menschen auch in der Kindheit. Entnommen wurden diese der Webseite “JUMIMA“, die hier vor kurzen einen Platz in der Ketzerschriften Linkliste gefunden hat und einen Besuch wert ist. Mehr im nachfolgenden Text:

Es gibt unzählige persönliche Geschichten, die über Freundschaften zwischen erwachsenen Männern und Jungen unter Einbeziehung einer von beiden Seiten gewollten emanzipierten Sexualität. Viele davon sind leider in Gerichtsakten als Zeugnisse schwerer Menschenrechtsverletzungen durch eine verbrecherische Strafjustiz dokumentiert. Ich kenne einige dieser Geschichten und auch glücklicherweise welche die unentdeckt blieben und somit nicht zu schweren Schädigungen der Beteiligten durch den mit hoher krimineller Energie agierenden Täter Staat. Leider ist es nicht möglich von solchen Geschichten auf einer Webseite wie dieser zu berichten oder berichten zu lassen, da dies trotz Anonymität der Seite und der Personen ein Restrisiko nicht völlig ausschließen läßt. Da hier niemand menschliche Existenzen gefährden möchte habe ich auf zwei exemplarische Berichte des oben oben genannten Online Prijekts zurückgegriffen, die gewisse grundsätzliche Mechanismen aufzeigen einschließlich der Zwangsveropferung von Jungen, die miterleben müssen wie ihr älterer Freund Opfer des vernichtenden Aparates der Srafjustiz wird und erst dadurch überhaupt geschädigt werden. Solche Beispiele zeigen eben in aller Deutlichkeit, dass es hier nicht um “Kinderschutz” geht sondern um andere machtpolitische Ziele eines im Sinne des Grundgesetzes und der Menschenrechten schwerst kriminellen Staates.  Hier nun die autobiographischen Geschichten:

 

 

Als ich zwölf Jahre alt war (und schwul), habe ich über das Internet einen lieben Mann um Mitte zwanzig kennengelernt. Wir haben uns dann irgendwann, als wir etwa ein halbes Jahr über das Internet geschrieben haben, auch “in echt” getroffen und sind zum Kaffee ausgegangen. Was quasi als unangenehmes Thema im Raum zu stehen schien, war, dass wir uns wohl ziemlich ineinander verknallt hatten. Ich wollte es nicht sagen, da ich fürchtete, dass er Angst vor rechtlichen Konsequenzen hatte, und er wollte es nicht sagen, um nicht als Missbrauchstäter diffamiert zu werden, oder etwa, weil er Angst hatte, dass ich wegrennen und jemand anderem davon erzählen würde. Schließlich habe ich dann jedoch den ersten Schritt gemacht und ihm gebeichtet, dass ich mich ziemlich in ihn verliebt hatte. Er ist tatsächlich (bei mir zu Hause) in Tränen ausgebrochen, hat mich umarmt, und das war der Beginn einer wunderbaren Beziehung. Drei Jahre hat diese Beziehung glücklich gehalten. Ich wurde nie missbraucht, obwohl wir auch sexuellen Kontakt hatten. Unsere Beziehung war zuallererst eine tiefe romantische solche. Wir haben einander geliebt wie ich meinen heutigen (etwa zehn Jahre später) Ehemann liebe. Wir waren ein Traumpaar, und mein Leben wäre vollkommen anders (und negativer) verlaufen, hätte ich ihn nicht kennengelernt. Schließlich konnten wir es nicht mehr geheimhalten, und immer mehr Menschen, zuallererst meine Eltern, wurden auf diesen Erwachsenen aufmerksam, mit dem ich so viel Kontakt pflegte. Das Ende vom Lied war die Verhaftung meines festen Freundes. Trotz vehementem Protests meinerseits und dem Versuch, mich an die Presse zu wenden, wurde ich zwangsweise in eine Therapie eingewiesen. Dort wurde ich unter Psychopharmaka fast bewegungslos gestellt, habe zugenommen, bin sozial verwahrlost. Nie habe ich “zugegeben”, dass ich missbraucht würde. Mit dem Stempel “Stockholm-Syndrom” hat man mich in dieser Anstalt zwei Jahre lang eingesperrt, bis ich mithilfe einer Klage und einiger Revolten innerhalb der Organisation auf freien Fuß (aber immer noch unter Begleitpflicht) entlassen wurde. Meine Schulbildung musste ich wiederholen, mein soziales Leben war ruiniert, und ständig wollten mir irgendwelche Leute einreden, ich wäre vergewaltigt worden. Dabei war mein Freund der liebste Mensch auf Erden zu mir. Er hat keine Kosten und Mühen gescheut, mir das Leben sogar auf seine Kosten zu verschönern. Wir waren gleichberechtigte Liebende. Wenn überhaupt, war ich “dominanter” in der Beziehung, da er sich nie traute, über mich Macht auszuüben, da er Angst hatte, mich zu etwas zu bringen, was ich nicht will. Diesen guten Mann, dieses wunderbare Wesen hat mir dieser Scheißstaat entzogen. Das zeigt, wie viel Doppelmoral und Gehässigkeit in diesem Justizsystem liegt. Ich wurde zum “Opfer” erzogen. Ich wurde sogar pervers genannt, oder nicht zurechnungsfähig, weil ich glaubte, ich könnte jemanden lieben dürfen, den ich liebte. Mein ehemaliger Freund hat nach der Gefängnisstrafe seinen Job, seine Familie und seine Existenz verloren. (…)

(…)

Berliner Verlag
Berliner Zeitung
– Leserbriefe –

10171 Berlin
17. August 2008

– Betrifft:
– Hilfe für Opfer des Pädophilen, Berliner Zeitung vom 17.08.08

Sehr geehrte Damen und Herren,

Den folgenden Brief werden Sie wohl nicht gerne lesen.

Im Alter von 8-9 Jahren hatte ich (heute 52) eine Beziehung mit einem Mann von dem ich später erfuhr er soll ein Pädophiler gewesen sein. Die Beziehung lief etwa bis zum 14 Lebensjahr und blieb glücklicherweise unentdeckt und frei von polizeilichen Ermittlungen. Noch heute, viele Jahre später, denke ich mit Dankbarkeit an meinen damaligen großen Freund, der mir mein späteres schwules Coming Out – und vieles andere im Leben – enorm erleichtert hat. Inzwischen kenne ich zahlreiche Menschen, die in ihrer Kindheit und Jugend positive auch sexuelle Beziehungen zu ErwKinder und Sexualität – Ein Interviewachsenen hatten und sich dessen nicht schämen. Solche Leute werden verständlicherweise nie vorstellig bei den diversen Missbrauchs-beratungsstellen, denn derartige Hilfen haben sie gar nicht nötig. Daher bekommen solche Stellen ein vollkommen einseitiges Bild von sogenannten Missbrauchsopfern.
Das Sexualstrafrecht stellt selbst vollkommen einverständliche intime Beziehungen zu Menschen unter 14 unter Strafe, die niemals einen Schaden hervorrufen. Daher ist dieses Gesetz ein Unrechtsgesetz. Die sog. „missbrauchten Mädchen“ sind allesamt vergewaltigt worden, denn stets haben sie den Sex abgelehnt, der ihnen in der Kindheit aufgezwungen wurde. Es gibt aber in diesem Bereich auch ganz andere Erlebnisse, die von der sensationsbezogenen Presse regelmäßig unterschlagen werden.
Auch in dem Fall das Erziehers von der Awo kann es durchaus sein, dass die Jungs voller Vertrauen, lustvoll und zärtlich Sex mit dem Beschuldigten erlebt haben. Ein Unglück wenn, da die Justiz eingreift. Die Jungs hätten sich mit 11 Jahren erheblich zur Wehr setzen können. Dass sie es (selbst über Jahre hinweg) nicht getan haben, lässt darauf schließen, dass der Sex einvernehmlich gewesen ist. Machtunterschiede bzw. Machtgefälle sind nicht gleichbedeutend mit Machtmissbrauch. Offenbar hat auch der ehemalige Boyfriend die DVD mit einvernehmlicher Intimität entgegengenommen. Menschen für ihre freiwillig ausgelebte Sexualität zu verfolgen ist m.E. schlicht inhuman. Journalisten müssen das bei aller Sensationslust berücksichtigen. Bedenken Sie dabei auch, dass der Mensch von Geburt lust- und orgasmusfähig ist.
Auch heute noch bin ich im Rahmen der Schwulenbewegung (bei der BAG Queer der Linken) aktiv um dort auch ein Umdenken in Bezug auf Pädophilie herbei zu führen.

Mit freundlichen Grüßen

 

Quellen/vollständige Texte:

JUMIMA: Stellungname eines Opfers

JUMIMA: Kein Opfer von Missbrauch – Ein anonymer Leserbrief an die Berliner Zeitung

 

Sexualdemokratie und die Ausgrenzung der Jungenliebhaber…

 

Kinder und Sexualität – Ein Interview

Der alltägliche Bildersturm (II) und pseudowissenschaftliche Propaganda…

Der alltägliche Bildersturm..

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

Kein Kinderkram in Neuwied

Gehirnwäsche und Psycho-Folter an Jungen ab 12 Jahren werden auf Staatskosten fortgesetzt

Scharfe Innenminister 2.0

u. a. m.

 

 

 

2 Antworten zu ““Opfergeschichten””

  1. Anon sagt:

    Das klingt aber irgentwie einseitig.
    Wo sind den positive Berichte von Mädchen?
    Kann doch irgentwie nicht sein das nur Jungs Spass
    dran haben..^^
    Ich meine.. Penetrations-Sex muss nun ja wirklich nicht
    umbedingt sein in so einer Beziehung.

    • Leonard Forneus sagt:

      Das mag daran liegen, dass auf der Seite, die hier als Quelle diente und hier in die Linkliste aufgenommen wurde ausschließlich “schwule” Beispiele behandelt werden also Mann und Junge und nicht Mann und Mädchen, nicht Frau und Mädchen und nicht Frau und Junge. Es gibt in dieser Variante wohl auch die meisten positiven Berichte warum auch immer.

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