Wie Hexejäger die “Missbrauchs-Pandemie bekämpfen” – Ein Beispiel

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 04 Juni 2020 ]

Wie berichtet hatte das BRD-Regime parallel zur “Corona Pandmie” ebenfalls eine “Pandemie” in Sachen “sexuellen Missbrauchs von Kindern” sowie “Kinderpornograpie” ausgerufen. Der Verkünder war einmal wieder der Beauftragte für “sexuelle Volksgesundheit” ,Johannes-Wilhelm Rörig; die Propagandaplattform die üblichen Systemmedien. Der Wahrheitsgehalt in beiden Fällen kann als höchst eingeschränkt bis nicht vorhanden eingestuft werden. Nach einem “Beispiel” für die vermeintliche “Porno Pandemie” folgt nun eines für die angebliche “Missbrauchs-Pandemie” unter Berücksichtigung besonderer Umstände im rechtskatholisch-rückständigen Bayern. Hier genügt es dann offensichtlich eine Hüpfburg zu fotografieren um in den Kreis der potenziellen”Gefährder” aufgenommen und im Schnellverfahren zum “Volksschädling” erklärt und erfasst zu werden. Mehr dazu in diesem Bericht.

Natürlich geht es hier um die “Abwehr” einer fikiven Gefahr bezogen auf die grund- und menschenrechtswidrigen Strafparagraphen (174, 176, 176a, 182, 184b, 184c ,184d und 184e StGB), die offenkundig politisch einen hohen Stellenwert haben, geht es doch um elementare Interessen der herrschenden Klasse beim Ausbau des totalitären global-kapitalistischen Systems. Hierbei geht es letztlich um die Schaffung eines für dieses System optimiertes aubeutungswilliges Menschenmaterial, welches in existenzieller Angst gehalten und politisch gewünschte Richtung durch Propaganda manipuliert wird. Erwünscht ist eine perspektivlose frustrierte Masse, die im Gleichschritt zur weltweiten Profitmaximierung maschiert. Die Keimzelle dafür ist die kleinbürgerliche Familie, die mit ihren Strukturen die beste Vorbereitung für das vom politisch-wirtschaftlichen System erwünschte Sozialverhalten ist. Menschen, die im Laufe ihrer Kindheit und Jugend zu eigenständig denkenden und im ihren Sozialverhalten emanzipierten Menschen heranwachsen erscheinen dem politischen und ökonomischen Machthabern suspekt und werden als politische Bedrohung empfunden und stehen letztlich auf einer Stufe mit Terroristen. So nutzt man einen absurden und irrationalen “Schutz” von Kindern und Jugendlichen als Scheinbegründung für eine Gesetzgebung, die letztlich dem für die machtpolitischen Interessen erforderlichen Abbau von Grund-und Menschenrechten dient. Das nachfolgende Beispiel zeigt, unter speziellen bayerischen Verhältnissen legalisierter Polizeiwillkür, dass es hier um die hemmungslose Ausweitung eines Täter– und Gesinnungsstrafrecht, im Sinne der genannten politischen Ziele geht. So gilt es zunehmend potenzielle “Gefährder” zu erfassen bevor sie die machtpolitischen Vorhaben möglicherweise ausbremsen könnten. Dies geschieht zum Beispiel durch Gehirnwäsche für erwachsene Männer und männliche Kinder und Jugendliche nach dem “Kein Täter werden Prinzip” oder eben auch durch polizeiliche Willkürmaßnahmen, die einen schon irgendwie an das 3. Reich erinnern auf der Suche nach “Juden” und anderen “Volksschädlingen”. Statt abstrusen Rassetheorien nimmt man heute eigentlich unauffälliges Sozialverhalten als Maßstab der Abweischung von einer willkürlich konstruierten “Normalität” um mit der Verfolgung unschuldiger Menschen unter rücksichtsloser Anwedung übergriffiger Staatsgewalt zu beginnen. Um diee staatliche menschenrechtsverletzende Gewaltwelle auszulösen kann es genügen wenn ein Rentner eine Hüpfburg fotografiert, wie das nachfolgende Beispiel zeigt:

 

Der bayerische Datenschutzbeauftragte Thomas Petri musste bei der Polizei intervenieren, nachdem diese Daten über einen 78-Jährigen nicht löschen wollte. In die Bredouille brachte den Betroffenen laut dem am Montag veröffentlichten Dokument, dass er an einem belebten Spielplatz mit seinem Handy eine Hüpfburg fotografieren und das Bild später seinem Enkel zeigen wollte. Dabei erregte er offenbar Aufsehen und verstrickte sich anschließend nach Auffassung empörter Eltern in Widersprüche, was seine Motivlage anging. (…) Eine verständigte Streifenbesatzung stellte die Identität des Senioren fest, befragte ihn, stellte dessen Mobiltelefon sicher und behandelte ihn im Anschluss daran zur “Abwehr einer konkreten Gefahr” erkennungsdienstlich. Dabei führten die Beamten auch einen Mundhöhlenabstrich durch, um ein DNA-Identifizierungsmuster festzustellen. (…) Ein strafrechtlicher Tatvorwurf sei gar nicht erhoben worden, belastende Vorerkenntnisse hätten nicht vorgelegen. Trotzdem habe der Hobby-Fotograf erst mehrere Stunden nach dem eigentlichen Geschehen nach einer “eindringlichen Ansprache” die Polizeidienststelle wieder verlassen dürfen. Doch damit nicht genug: Die über den Rentner gewonnenen Informationen gaben die Vollzugsdiener an ein für Sexualdelikte zuständiges Kommissariat weiter. Obwohl die dortigen Ermittler zu dem Schluss gekommen seien, dass keine Hinweise auf eine sexuelle Motivation des Betroffenen vorlagen, zog der Vorfall laut dem Bericht “auf Landes- und sogar Bundesebene zahlreiche Speicherungen zur ‘polizeilichen Gefahrenabwehr’ nach sich”. Das sichergestellte Smartphone erhielt der Rentner rund einen Monat später wieder. Mit seinem Einverständnis war darauf eine Videosequenz gelöscht worden, obwohl Petri zufolge “weder rechtlich problematische Daten noch Aufnahmen der besagten Kinder von der Hüpfburg darauf erkennbar waren”. Als der betagte Verdächtige später einen Auskunfts- und Löschungsantrag an das Bayerische Landeskriminalamt sandte, lehnte dieses das Begehr im Kern ab. Die Behörde begründete dies mit der konkreten Gefahr, dass er weitere Hemmschwellen abbauen und aus einer sexuellen Motivation heraus Kinder fotografieren werde. (…) Als sich jedoch frühzeitig herausgestellt habe, dass der Rentner “keine gezielten Aufnahmen von Kindern gefertigt hatte und auch sonst nichts auf eine sexuelle Motivation” hingedeutet habe, “hätte die Polizei die Situation allerdings sofort neu bewerten müssen”. Seinem Appell, “die gespeicherten personenbezogenen Daten unverzüglich zu löschen und die zu dem Betroffenen geführten Akten zu vernichten, wurde schließlich im vollen Umfang Folge geleistet”, berichtet der Leiter der Aufsichtsinstanz.(…)

 

 

Quelle/vollständiger Text: heise-online: Datenschutz in Bayern: Rentner knipst Hüpfburg, wird als Sexualgefährder erfasst

 

Zunächt ist es hier durchaus bemerkenswert, dass hier ein Datenschutzbeauftragter interveniert statt eines Beauftragten für Grund- und Menschenrechte. Immerhin hat sich überhaupt jemand mit behördlicher Autorität ausgestattet ist hier gewagt, sich diesem Irrsinn entgegen zu stellen. Natürlich geht es hier auch um eine Missachtung des persönlichen Datenschutzues, welches ja auch die Grundrechte betrifft, allerdings gehen die hier von der Staatgewalt in Bayern und ihrem ausführenden Organ, welches sich die Bezeichnung “Braunhemden” redlich verdient Verletzungen der Bürgerrechte aus, die über den Datenschutz weit hinaus gehen.  Hier ziegt sich in aller Deutlichkeit, dass die Staatsgewalt ein ausgeprägtes Interesse daran hat soviel Bürger wie möglich eindeutig zu erfassen und dabei auch die DNA zu speichern. Dies gilt insebesondere, wenn man meint, dass es sich um potenzielle Gefährder Der Systeminteressen handelt.  Das es hier um politische Interessen und nicht um den Schutz eines Rechtsgutes geht zeigt sich an dem Umstand, dass Polizeigesetzte, wie sie in Bayern in extremer und verfassungswidriger Weise eingeführt wurden eine eigentliche “Straftat” immer weiter in ein Vorfeld verlagern, welches sich auf die vermeintliche Erkenntnis einer politisch nicht erwünschten “Gesinnung” bezieht. Dies scheint durchaus ein “Trend” zu sein in der Gesetzgebung zu sein, wenn es um die Zersetzung von Grundrechten geht. Bei der letzten Verschärfung der oben genannten menschenrechtswidrigen Strafbestimmungen verfuhr man nach dem gleichen Prinzip. Allein die Begründung “Abwehr einer konkreten” gefahr zeigt wie weit der totalitäre Irrsinn in diesse Bananenrepublik bereits vorangeschritten ist.  Hier handelt es sich offensichtlich neben politischen Vorgaben von ganz oben um wirklich groteske und “kranke” Phantasien der ausführenden Organe der Staatsgewalt, die hier zu Fakten erhoben werden. So faselt man etwas von dme Abbau von Hemmschwellen Kinder zu fotografieren und untestellt automatisch sexuelle Absichten; es fragt sich wirklich, wer hier “pervers” ist, denn es wird immer selbstverständlicher bei Sozialverhalten, dass überhaupt keinen sexuellen Kontext aufweist einen solchen einfach anzunehmen, wenn es um Personen geht, die “minderjährig” sind oder sein könnten.  Beim fotografieren sollte man sich in den heutigen Zeiten praktizierten Irrsinns mit Panik als Lebensgefühl wohl besser auf “Selfies” und Landschaftsbilder ohne Menschen beschränken, wenn man vermeiden möchte in den Fokus einer totalitär und willkürlich agierenden Staatsgewalt zu geraten. Wäre hier nicht jemand eingeschritten, der ebenfalls über ein gewisses Maß an Staatsgewalt verfügt hätte man dem Rentner einen weitaus größeren Schaden zugefügt, als es sowieso schon geschehen ist. Er wäre mit seiner DNA als möglicher “Sexualstraftäter” und “Pädophiler” für den Rest seines Lebens erfasst worden. Ebenso zeigt dieses Beispiel leider, dass es dem Staat mit seiner Propaganda über die Systemmedien gelingt eine Denunziationsbereitschaft beim Dummvolk zu erzeugen, die dann zu solchen Menschenrechtsverletzungen wie in dieser Sache führen.

Für weitere thematisch relevante Informationen siehe unter anderem auch hier:

 

Wie Hexejäger die “Porno-Pandemie bekämpfen” – Ein Beispiel

Kriminalstatistik – Lügenpropaganda: Missbrauchs- und Porno-Pandemie verkündet

Zweite Justizposse gegen das Justizopfer Kevin F. – Urteil Acht Jahre Knast

Anglerlatein

Dumm, Dümmer, Dummvolk

Polen ist mal wieder offen…

Winterpause beendet – Bundestag beschließt Ausweitung des Gesinnungsstrafrechts

Grundrechteabbau, Meinungsdiktatur und Überwachungsstaat als Kern der Herrschaftsstruktur im totalitären Globalkapitalismus

Hysterie und Lügenpropaganda: Die Porno-Pandemie

Bundesrat – Gesetzentwurf: Politisch unerwünschte sexuelle Selbstbestimmung – Lebenslänglich im Führungszeugnis?

Nachtrag: CSU möchte Kinder in den Knast schicken

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Buchtipp: Uncle Sam’s Sexualhölle erobert die Welt…

Missbrauchsmythos, Kinderschänderwahn und die Folgen…

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

Nackenschlag aus dem Sommerloch: Die regierenden Blockparteien beschließen Grundrechteabbau durch Online-Überwachung und Bundestrojaner

Spitzelei und Zensur durch NSA, GCHQ und Google getarnt als vermeintlicher “Kampf” gegen “Kinderpornographie”

und andere mehr…

 

 

2 Antworten zu “Wie Hexejäger die “Missbrauchs-Pandemie bekämpfen” – Ein Beispiel”

  1. Anonymous sagt:

    Corona geht, wenigstens bis zur nächsten Welle, und eine neue Welle der KIPO-Hystrie rollt auf uns zu. A.Laschet, Oberscheriff im neuen münsteraner Hyperskandal, schwört seine Volksgenossen auf neue weitere Skandalen ein, denn was wir bis heute erlebt haben war natürlich nur die Spitze des Eisbergs! Aber jetzt, mit ganz neuer Technik, wird der Eisberg in seiner ganzen Größe mehr und mehr sichtbar, und wir erschaudern! Demnächst soll eine Software zum Einsatz kommen, die nicht nur die Tathandlungen, sondern sogar das Alter und womöglich Name und Anschrift der Opfer automatisch feststellen kann, ohne dass noch ein Mensch das Materiel sichten muss. Hallelulia! Und es werden mehr als 100 neue Beamte eingestellt, um die vorhergesagten neuen “Fälle” zu “bearbeiten”, also Wohnungsschändungen und Festnahmen vorzunehmen, die Telekommunikation zu überwachen, Denunziationen zu bearbeiten, usw, usw. Auf zum fröhlichen Jagen!

    Wobei weiterhin unklar bleibt, ob den Münsteraner nur der Besitz von Material, oder das Material selber abgefertigt haben, also Täterschaft vorgeworfen wird. Das entspricht der Generallinie, den bloßen Besitz von Material mit Täterschaft gleichzusetzen, um diesen Unterschied im Bewußtsein der Öffentlichkeit zu verwischen. Denn Kriegsverbrechen zu begehen ist allemal dasselbe wie Kriegsverbrechen zu dokumentieren!

    Und die Volksgesnossen werden auch gleich zur Denunzaition aufgefordert, sollte ein Opa (also ein Lustgreis), mal mit einer Kamera in der Nähe (also etwa im Umkreis von 1Km) um Kinderspielplätze herum gesehen werden, und dabei auch noch schmuddelig aussehen. Denn der Eisberg muss nun endlich sichtbar, und Opa Laschet muss Kanzler werden!

  2. Anonymous sagt:

    Sie verwechseln den Innenminster H.Reul mit A.Laschet, dem Ministerpräsidenten von NRW. Aber es klar ist, was da gespielt werden soll: Ausdehnung der Quellen TkÜ auf sämtlich Endgeräte. Die Verwanzung sämtlicher PC mit dem Bundestrojaner muss so einfach und umstandslos geschehen können wie die Telefonüberwachung und Wohnungsschändung – alles zum Kindswohl und Kampf gegen den Eisberg KIPo.

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