Hexenjagd im Dunkeln Teil 2

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 01 Dezember 2019 ]

Wie bereits exemplarisch berichtet richten die Hexenjäger mit Pensionsanspruch ihren Fokus zunehmend (mit meist wenig Erfolg) auf das sogenannte “Darknet” (u. a. TOR-Netzwerk) wenn es um die menschenrechtswidrige Verfolgung der Verbreitung von Darstellungen sexueller Selbstbestimmungsfähigkeit “minderjähriger” Personen (“Kinder und Jugendpornographie“) Im herkömmlichen Internet (“Clearnet”) ist die Wahrscheinlichkeit auf derartige aufkläerische Informationen zu stoßen doch eher gering geworden. Da es um globale Systeminteressen geht erfolgt diese Jagd auf Menschen meist international verknüpft. Um gnadenlos und menschenverachtend zuzuschlagen bedarf es nicht einmal einer vollendeten Tat. Mehr dazu anhand zweier Beispiele.

Die Jubelpresse betreibt wie üblich eine Mischung aus Hofberichterstatung und verhetzender Propaganda wenn es um dieses politisch wichtige Thema get; ist es doch seit Jahrzehnten ein medialer Erfolgsgarant wenn es um die Umsetzung des zentralen staatspolitischen Ziels der Zersetzung von Grund- und Menschenrechten in diesem Land geht. Dabei kann man sich der Zustimmung des manipulativ verdummten Pöbels immer sicher sein. Es geht wieder einmal um meist alte einverständlich und gewaltfrei hergestellte erotische Filme und Bilder mit vermeintlich oder tatsächlich minderjährigen Darstellern, FKK und Akt-Darstellungen ebensolcher Personen und eventuell auch bilder vom letzten Strandurlaub auf dem eine minderjährig aussehende Person bekleidet aber “unnatürlich geschlechtsbetont posierend” gezeigt wird. Somit kann auch eine alberne Geste zur Kinder- bzw- Jugendpornographie mutieren entsprechend der aktuellen Fassung der mit Grund- und Menschenrechten nicht kompatiblen Strafgesetze wie §§ 184b, 184c ,184d und 184e StGB Nicht zu vergessen jenes Material, welches Kinder und Jugendliche freiwillig und meist mit Spaß an der Sache selbst herstellen mit Hilfe von diversen Video-Chats und Messenger-Diensten unter die Leute bringen. Das sie hier wie schon öfter berichtet selbst zu “Opfern” und “Tätern” ist ihnen meist nicht bewusst, da Strafrecht nun einmal kein Schulfach ist. Das hier elementare Systeminteressen berührt werden zeigt sich hier wieder deutlich angesichts des beachtlichen Auwands, der national und international betrieben wird um die “Hexen” zufangen und dem modernen Scheiterhaufen zuzuführen. Die Beteiligung von zweifelhaften US-Behörden wie dem FBI verdeutlichen dann insbesondere den politischen Stellenwert dieser staatlich organisierten schweren Menschenrechtsverletzungen. Da hier Menschen für Inhalte verantwortlich gemacht werden, die sie nur in Wahrnehmung ihres Menschenrechts auf Meinungsfreiheit als Information wahrgenommenhaben wird hier ein verbrecherisches und mit dem Prinzip des Rechtsstaates unvereinbares Täter- und Gesinnungsstrafrecht brutalst möglich umgesetzt. Bei allgemeiner Gültigkeit dieses “Rechtsprinzip” würde die Justiz zusammenbrechen bei der Masse an Kriegsverbrechern, die irgendwann einmal eine Kriegsdoku im Fernsehen gesehen haben oder einfach nur ein Geschichtsbuch mit Fotos zuhause haben. Die Systemmedien berichten in ihrer kritikfreien Propaganda unter anderem folgendermaßen:

 

 

Mehr als ein halbe Stunde benötigte der Staatsanwalt, um all die Bilder und Videos aufzuzählen, die in den vergangenen Jahren auf die Plattform gestellt wurden. Darstellungen schwersten sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen (…) Verbreitet wurde das Material in einem schwer zugänglichen Teil des Internets, dem sogenannten Darknet. Jahrelange, umfangreiche Ermittlungen des Bundeskriminalamts haben zu dem 44-Jährigen aus dem Raum Pforzheim geführt. Er soll den 32 weiteren Mitgliedern des geheimen Forums als Administrator gedient und den Server von seiner Wohnung aus verwaltet haben. Er soll aber auch selbst Inhalte eingestellt und geteilt haben. (…) Auch durch internationale Zusammenarbeit sei es gelungen, den sich anonym im Internet bewegenden Angeklagten zu identifizieren. Er ist bisher der Einzige, der aus der “Kinder-Porno-Bande” – so der Staatsanwalt wörtlich – ermittelt werden konnte. (…) Der Verdächtige sitzt seit März in Untersuchungshaft. Äußern will er sich nicht, weder zur Person noch zu den Anschuldigungen. Für den Prozess sind vier Tage eingeplant. (…) denn als die Ermittler des Bundeskriminalamts (BKA) am 19. März nach monatelanger Überwachung der Telekommunikation und in enger Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen FBI (ein Spezialagent wird am 9. Dezember, dem dritten Verhandlungstag, als Zeuge auftreten) die Ein-Zimmer-Wohnung von Roman F. stürmten und den Beschuldigten am Boden fixierten, stießen sie auf zahlreiches Material, das ihnen immer noch Kopfzerbrechen bereitet: Mehrere Computer, miteinander verbunden, waren in Schränken und Schubladen versteckt – die Konstruktion erinnert an Sprengfallen. Nur dass bei der Öffnung der Möbelstücke plötzlich die Stromzufuhr unterbrochen wurde, ausgelöst durch Kippschalter. Bis heute versucht man im BKA, den Inhalt wieder zu rekonstruieren. Auf Kooperation von Roman F., können die Beamten nicht hoffen. Weder gegenüber der Polizei noch im Prozess macht der Angeklagte Angaben zur Person oder zur Sache.

(…)

Im Zuge eines neuen Schlags gegen die Verbreitung von Kinderpornografie haben Ermittler eine Plattform im sogenannten Darknet abgeschaltet. Außerdem seien bei einer Razzia in sieben Bundesländern am vergangenen Mittwoch insgesamt 26 Objekte durchsucht und zahlreiche Beweismittel beschlagnahmt worden, teilten die federführende Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Polizeipräsidium Münster am Montag mit. Den Angaben zufolge soll ein 43 Jahre alter Baden-Württemberger aus dem Landkreis Schwäbisch Hall die Plattform betrieben haben. Gegen ihn bestehe Tatverdacht, darüber hinaus gegen 25 mutmaßliche Nutzer der Plattform. Acht dieser Nutzer galt eine von den Frankfurter Ermittlern geleitete Razzia. Dabei durchsuchte sie bereits am vergangenen Mittwoch Objekte in sieben Bundesländern. Einsätze gab es in insgesamt 26 Häusern und Wohnungen in Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen. (…) Da derzeit noch kein dringender Tatverdacht bestehe, habe es keine Festnahme gegeben, sagte eine Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft. Die Nutzer sollen auf der Plattform ihre Kontaktdaten hinterlegt haben, verbunden mit ihren sexuellen Präferenzen. (…) Der mutmaßliche Pattformbetreiber soll außerdem im Darknet das Angebot gemacht haben, gegen Geld Monatsabonnements für den Bezug kinder -und jugendpornografischer Schriften abzuschließen.

 

Quellen/vollständige Texte:

SWR:Angeklagter verweigert Aussage im Kinderpornografie-Prozess

PZ-News: Erschütternde Erkenntnisse im Pforzheimer Kinderporno-Prozess: 20.000 Dateien, 300 Gigabyte – und eine Falle verhinderte noch mehr Funde

Frankfurter Allgemeine: Razzia gegen 26 Verdächtige in sieben Bundesländern

Tagesschau.de (Tagespropgaganda): Nach Razzia Darknet-Plattform abgeschaltet

 

Wenn hier in wieder einmal von Darstellungen “schwersten sexuellen Missbrauch” die Rede ist um beim Konsumenten der zitierten Medienerzeugnisse ein Gewaltszenario im Kopfkino zu erzeugen, so ist hier der  verfassungswidrige Strafparagraph §176a gemeint insoweit es um Kinder sprich Personen unter 14 Jahren geht. Hierbei sind mit “schwerer Missbrauch” sexuelle Praktiken gemeint, die mit dem Eindringen in den Körper verbunden sind, sprich herkömmlicher Geschlechtsverkehr, schwuler Oralverkehr oder ggf. einfach nur ein Zungenkuß. Bei Jugendlichen gibt es zwar keinen entsprechenden Paragraphen aber hier meinen die Demagogen im Staatsauftrag wohl gleiche intime Verhaltensweisen.  Das 44-jährige Justizopfer hat auch nur wieder einmal von seinem Grund- und Menschenrecht der Meinungsfreiheit Gebrauch gemacht und eine Plattform zum austausch aus politischen Gründen verbotener Informationen zur Verfügung gestellt. So erklärt sich dann auch der Einsatz eines “Spezialangenten” (ein hochspezialiserter Hexenjäger mit anderen Worten) aus den USA. Bei tatsächlicher Gewaltkriminalität wird man einen solchen Aufwand kaum betreiben, da hier kein politisches Interesse der Regime bzw. der herrschenden Klasse dahinter steht. Gleiches gilt  für das äußerst brutale Vorgehen der Staatsgewalt gegen Roman F., dass nicht nur unverhältnismäßig ist sondern auch verräterisch . Hier drängt sich der Vergleich mit der “Behandlung” von gefährlichen Terroristen auf. Somit ist es kaum verwunderlich, dass sich das Opfer der Staatsgewalt mit technischen Vorsichtsmaßnahmen schützt um so “Beweise” vernichten und Nutzer dieser “Darknet”-Seite zu schützen. Immerhin konnte dank dieser Maßnahmen und der Anonymität des Tor-Netzwerkes bisher keiner dieser Nutzer identifiziert werden. Somit greift hier beides als wirksamer Schutz vor schweren Menschenrechtsverletzungen.  Da Roman F. als Angklagter so oder so mit einer hohen Knaststrafe rechnnen muss ist es nur konsequent, dass er schweigt und mit seinen Peinigern nicht kooperiert. Während es hier gerade einmal 32 Nutzer der Seite geb waren es im zweiten Beispiel noch weniger Menschen, die Gebrauch von diesem virtuellen Angebot machen wollten.  Hier waren es nur 25 Nutzer bzw. zukünftige  Nutzer, denn offensichtlich war dieses Projket erst im Aufbau, so dass eine aktive Verbreitung von Darstellungen sexueller Selbstbestimmung tatsächlich oder vermeintlich minderjähriger Personen noch gar nicht stattgefunden hatte.  So erklärt sich auch der Umstand des fehlenden “dringenden Tatverdachts”. Dies hat die Staatsmacht natürlich nicht darin gehindert in sieben Bundesländern Wohungsschändungen inklusive des Raubes privater Gegenstände durchzuführen und dies bei acht Opfern denen warum auch immer gleich “26 Objekte” zugeordnet wurden. Somit ist man inzwischen soweit im politisch vorauseilenden Gehormsam ohne “dringenden Tatverdacht” (der in der Regel schnell nach Bedarf konstruiert wird) erhebliche Menschenrechtsverletzungen zu begehen in der Hoffnung sich danach einen hinreichenden “Verdacht”  basteln zu können. Es wird sich zeigen wie sich diese Geschichte weiter entwickelt und ob die Massenmedien über den weiteren Verlauf berichten werden.  – Die Veröffentlichung dieses Artikels hat sich infolge tatsächlicher wie vermeidbarer sprich hausgemachter technischer Probleme verzögert.

Siehe hier auch:

Hexenjagd im Dunkeln

 

Sommerpause beendet – Die letzte ihrer Art “gesprengt” ?

Selbstsprengung eines “Kinderpornorings” ?

Das Landgericht Limburg verurteilt “Elysium” – Betreiber zu langen Knaststrafen…

Schlimmer gehts nimmer: Hexenjagd infolge eines Bildes, das einen bekleideten Jungen zeigt

Bundesgruselkabinett beschließt freie Fahrt für virtuelle Blockwarte

BRD Gesinnungsstrafrecht: Wenn ein Aufklärungsfilm zur “Kinderpornographie” mutiert

Winterpause 2018/2019 und Alltagbilder bald “Kinderpornographie”? (Nachtrag)

Wahnsinn trifft Methode (III

Kein Kinderkram in Stuttgart

Landgericht Frankfurt verurteilt den Diplom-Psychologen Michael G. zu vier Jahren Knast mit Bonus

Buchtipp: Uncle Sam’s Sexualhölle erobert die Welt…

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Irrsinn ohne Grenzen…

Lehrer und Schüler…

Welche Anforderungen muß ein Strafgesetz erfüllen?

BRD-Sexualstrafrecht – ein vergifteter USA-Import

Manche Richter/innen sind einfach nur “ekelhaft”…

Hexenjagd International

und viele andere mehr…

 

siehe auch hier;

K13-Online: K13online Prozessberichterstattung: Erster Verhandlungstag vor dem Landgericht Karlsruhe in Pforzheim wegen Kinder- und Jugendporno Forum THD im Darknet

 

 

 

4 Antworten zu “Hexenjagd im Dunkeln Teil 2”

  1. anonymous sagt:

    Das liest sich aber wieder mal sehr wie außer Spesen (fast!) nix gewesen, wenn man bedenkt, wie wenig Verdacht zu einer Wohnungsschändung schon ausreichend ist, und dass bei derart summarischen HDs 95% der Verfahren mangels Beweisen eingestellt werden. Denn der erhöhte Ermittlungsdruck und die Strafverschärfungen führen natürlich auch dazu, dass sich die “Täter” immer besser absichern, zumal das ziemlich simpel ist. Dabei geht eine Erhöhung des Aufwands einher mit einer Verminderung des Erfolgs, also mit einer Verminderung des Wirkungsgrads behördlicher Maßnahmen. Die Beweislage wird zunehmend schwieriger, je stärker die Strafverfolgung und Strafandrohung. Geständnisse werden seltener.

  2. Heinrich VIII sagt:

    Übrigens: Wir haben einen Wurstkäse! 18 Jahre nach der Tat wird Prinz Andrew der Vergewaltigung beschuldigt! Und nicht nur das! Nein, der schlechte Tänzer hat auch noch mit seinem Schweiss beim Tanzen auf die Dame herabgeregnet! Muss die Queen jetzt aufs Schafott? Köpfe werden rollen!

  3. Gast sagt:

    Was wird die Regierung Macron retten? Ein Terroranschlag muss her! Das liegt in der Luft bei solchen Massendemonstrationen. Genügende Kontakte zu kriminellen “Islamisten” hat die Polizei. Wozu gibt es V-Männer? Dann ist der Generalstreik zu Ende, und ganz Frankreich wird sich um seinen Präsidenten scharen. Das Rentenpaket wird dann so ganz nebenbei die Nationalversammlung passieren. Hat nicht auch der Bombenanschlag 1980 im Bahnhof von Bologna einen Generalstreik beendet? Oder wie sonst will sich Macron aus der Affäre ziehen? Durch Nachgeben etwa?

  4. anon sagt:

    “Das BKA glaubt, noch ein weiteres Pfund gegen Roman F. in der Hand zu haben: Abwesenheitsnotizen auf der Plattform „Hidden Door“ deckten sich großteils mit den eingereichten Urlaubstagen bei seinem Arbeitgeber.”

    Es wird geglaubt. Das einzige was gegen den Angeklagten vorliegt ist demnach der eingereichte Urlaub. Deswegen mehrere Jahre Gefängnis? Mal abwarten!

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