Hexenjagd im Dunkeln

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 12 November 2019 ]

Wenn es um Darstellungen sexueller Selbstbestimmungsfähigkeit “minderjähriger” Personen (“Kinder und Jugendpornographie“) geht ist das elementare Grundrechte verletzende Hexenjagdfieber nahezu unbegrenzt in seinem politisch motivierten Übereifer. Da man im eigentlichen Internet (“Clearnet”) nichts mehr findet fokussiert sich die skrupelose internationale Jagdgemeinschaft zunehmend auf das TOR-Netzwerk (“Darknet”). Meist ist hier der “Erfolg” eher auszuschließen. Umso mehr feiern die vernichtungswüttgen Fischer im Trüben ihren “Erfolg”, wenn ihnnen doch mal etwas ins Netz geht wie der nachfolgende Bericht an zwei Beispielen aufzeigt.

Es geht einmal mehr um Wahrnehmnung, Besitz und Verbreitung von politisch höchst unerwünschten Informationen, welche sich nach aktuell-verfassungswidriger Gesetzeslage von Darstellungen gewaltfreier, einvernhmlich-selbstbestimmter Sexualität über FKK- und Aktaufnahmen bis hin zu Alltagsbilder mit (“unnatürlich geschlechtsbetont” ) posierenden Personen. Dabei geht es immer und Bilder und/oder Videos, die Menschen zeigen, die jünger als 18 Jahre sind oder dies sein könnten (“Scheinjugendliche”). Da es hier um elementare globalkapitalischte Syseminteressen geht, welche zur Schaffung eines maximal ausbeutungsoptimierten Menschenmaterials, bestehende Menschen- und Bürgerrechte ebenso wie das Prinzip des Rechtsstaats aushebeln und schhließlich ausßer Kraft setzen müssen. Hierzu etabliert man unter anderem ein Täter- und Gesinnungsstrafrecht nicht zuletzt über das sogenannte “Sexualstrafrecht” und die “Gesetzgebung” im Bereich der “Pornographie” (§§ 184b, 184c ,184d und 184e StGB) ist hier besonders geeignet um diese Ziele verfolgen zu können ohne das Widerstand seintes der Bevölkerung zu erwarten ist. Durch ständige Lügenpropaganda und Desinformationen durch die politisch gleich geschalteten Massenmedien ist dies Thema sogar besonders geeignet den Pöbel im Sinne des Systems aufzuhetzen und somit von der prekären gesellschaftlichen Gesamtsituation abzulenken. Da das herkömmliche Internet (“Clearnet”) inzwischen weitgehend “gesäubert” wurde versucht man jetzt mit glücklicherweise meist wenig Erfolg die Verbreitung dieser politisch nicht erwünschten Informationen im TOR-Netzwerk, welches ideologisch verzerrt auch als “Darknet” bezeichnet wird, die Verbreitung von Darstellungen sexueller Selbstbestimmungsfähigkeit junger Menschen (die es laut systemtragender Ideolgie und der daraus resultierenden Strafbestimmungen nicht gibt) in diesem vermeintlich “dunklem” Netz im Netz zu unterbinden und Verbreiter und Nutzer mit den üblichen Methoden einer verbrecherischen Hexenjagd zu verfolgen und dem modernen Scheiterhaufen zuzuführen. Eine der wesentlichen Funktionen des “Darknets” ist es eben dafür zu sorgen, dass Information jeglicher Art zur Verfügung gestellt werden können und somit Menschen in die Lage versetzt werden ihr Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit ausüben zu können ohne mit politischer Verfolgung durch Anwendung von menschrechtswidrigen Strafgesetzen rechnen zu müssen. Somit ist kein Wunder das dieses Netzwerk den staatlichen Hexenjägern mit Pensionsanspruch ein Dorn im Auge ist und da es sich hier um nahezu globale politische Interessenlagen handelt wird hier natürlich auch international zusammengearbeitet umd der “Hexen und Ketzer” im “dunklen Netz” habhaft zu werden. Wenn dies einmal mit massenhafter Verschwendung von Steuergeldern und brutalem Gewalteinsatz gelingt jubelt die Systempresse mit ihrem Propaganda- und Desinformationsauftrag dazu wie die beiden folgenden Beispiele wieder einmal deutlich zeigen:

 

 

Ermittler aus den USA, Südkorea, Deutschland und anderen Staaten haben nach eigenen Angaben die bisher größte Webseite für Kinderpornografie im Darknet gestoppt. Rund um die Welt seien deswegen bislang 337 Nutzer der Plattform festgenommen und angeklagt worden, erklärte das US-Justizministerium am Mittwoch. (…) Die bereits im März 2018 ausgehobene Plattform „Welcome to Video“ funktionierte demnach mit Hilfe anonymer Bitcoin-Zahlungen. Ermittler hätten rund acht Terabyte Daten sichergestellt, darunter rund 250.000 kinderpornografische Videos, hieß es weiter. (…) Bei der Plattform seien rund eine Million Bitcoin-Adressen registriert gewesen, was darauf hindeute, dass es bis zu eine Million Nutzer gegeben haben könnte, hieß es. Der mutmaßliche Betreiber der Webseite, der 23-jährige Südkoreaner Jong Woo Son, wurde von der US-Justiz nun in neun Punkten angeklagt. Son wurde demnach bereits in Südkorea verurteilt und sitzt dort im Gefängnis. (…) „Wir werden solche Kriminelle im Darknet und anderswo, in den Vereinigten Staaten und im Ausland, weiter verfolgen, um sicherzustellen, dass sie die Strafen für ihre schrecklichen Verbrechen erhalten“, erklärte US-Staatsanwältin Jessie Liu vor Journalisten in Washington (…) In den USA wurden einige der Verfahren gegen Nutzer der Webseite der Justiz zufolge bereits abgeschlossen. Ein 45-Jähriger aus Washington etwa (…) wurde zu 15 Jahren Haft verurteilt. (…)

 

(…)

 

Pforzheim. Sie kamen wie immer, wenn eine Operation etwas heikler ist, mit schwarzer Maskierung. Sie haben Armbinden mit der Aufschrift „Polizei“ getragen und sich (…) gewaltsam Zugang zu einer Erdgeschosswohnung in einem Haus an der Pflügerstraße in Pforzheim verschafft. Am Ende der Aktion führten Beamte des Bundeskriminalamts (BKA) einen 43-jährigen Deutschen ab. Der steht nun wegen bandenmäßiger Verbreitung von kinderpornographischen Schriften vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft Mannheim, Abteilung Cybercrime, hat Anklage erhoben, verhandelt wird vor dem Landgericht Karlsruhe – Auswärtige Große Strafkammer Pforzheim. Der Anklage vorausgegangen waren jahrelange aufwändige Ermittlungen durch das Bundeskriminalamt (…) Dem Angeklagten wird insbesondere zur Last gelegt, seit dem Jahr 2015 über einen in seiner Wohnung stehenden Server eine im Darknet gehostete Plattform betrieben zu haben, auf welcher er und weitere 32 Mitglieder eines hoch konspirativen und in sich abgeschlossenen Forums kinder- und jugendpornographische Bild- und Videodateien ausgetauscht haben sollen. (…) Der 43-Jährige ist im Internet auf leisen Sohlen unterwegs – wer die Suchmaschine Google nach seinem Namen befragt, wird in geradezu auffälliger Weise nicht fündig. (…) Alles in allem: unauffällig, nett, hilfsbereit. (…) der Pforzheimer scheint als Administrator und Serverbesitzer eine zentrale Rolle gespielt zu haben. Eventuell hätten frühe Informationen eine umfassende Beweissicherung bei den anderen Mitgliedern des Kinderpornographie-Forums behindert. (…) Der Strafprozess in den Räumlichkeiten des Amtsgerichts Pforzheim beginnt am Montag, 18. November, 9 Uhr. Als weitere Verhandlungstage sind der 2., 9. und 16. Dezember, Beginn jeweils 9 Uhr, vorgesehen. (…) So wenig (…) bedingt durch die Anonymität des Darknets (…) aktuell über die 32 weiteren Mitglieder des Kinderporno-Rings bekannt gegeben wird, so wenig weiß man offenbar auch über das getauschte Material. „Es gibt keine Hinweise auf ein bestimmtes Herkunftsland“, teilt Isa Böhmer (Staatsanwältin) mit. Es ist bisher davon auszugehen, dass es sich nicht um eine inländische Tätergruppierung handelt. Dafür spricht auch, dass die Mitglieder in englischer Sprache miteinander kommunizierten“ (…)

 

Quellen/vollständige Texte:

Der Tagesspiegel: Darknet Ermittler nehmen 337 Nutzer von Kinderpornos fest

PZ-news.de: Server in der Wohnung: “Netter” Pforzheimer soll im Darknet Kinderpornoring betrieben haben

PZ-news.de: Neue Details zum Pforzheimer Kinderporno-Ring mit internationalen Mitgliedern

 

Es fällt schon auf, dass auf diesem Gebiet politisch nicht gewollter Verbreitung und Besitz von Informationen die Behörden bei dieser Hexenjagd kooordiniert zusammenarbeiten und somit diese Jagd auf Menschen, die letztlich nur ihre bürgerlichen Freiheitsrechte wahrnehmen ohne andere Persönen zu schädigen, zu einer weitgehend globalen Anglegenheit wird.  Hier zeigt es sich dann wieder sehr deutlich, dass es um politische  Machtinteressen geht und nicht um den “Schutz” von Kindern und Jugendlichen, die hier nur für miese politische Zwecke der herrschenden Klasse missbraucht werden.  Als staatliche Propagandaplattformen ist von den Systemmedien natürlich keinerlei Kritik und sachliche Aufklärung zu erwarten. Stattdessen achreibt die Jubelpresse etwas von einer “ausgehobenen Plattform” und großen Mengen von Daten die “sichergestellt” wurden. Dass es sich hier um erhebliche Menschenrechtsverletzungen durch die Staatsgewalt handelt bleibt selbstverständlich unerwähnt. Ebenso kommt man wie immer nicht auf den Gedanken, dass es sich bei dem möglichen südkoreanischen Betreiber dieses Portals im TOR-Netz und bei den 337 festgenommen Nutzern um Opfer einer im Sinne der Menschenrechte kriminellen Staatsgewalt handeln könnte.  Das hier anscheinend bestehende finanzielle Interesse des oder der Betreiber und die daraus resultierenden Bitcoin-Zahlungen dürften der Grund sein, dass es den Ermittlungsbehörden hier gelang den mutmaßlichen Betreiber und einen Teil der Nutzer identifizieren zu können.

Das zweite Beispiel zeigt dann, dass globale und lokale Hexenjagd sehr nah beieinander liegen können. Es ist schon erschreckend und zeigt wiederum den hohen politischen Stellenwert dieses Themas, wenn in einer baden-württembergischen Provinzstadt mit brutaler Gewalt vorgegangen wird, der ebenfalls eine Plattform im “Darknet” betreiben haben soll, welche den Zugang zu Informationen bzw. Darstellungen sexueller Selbstbestimmungsfähigkeit tatsächlich und vermeintlicher minderjähriger Personen ermöglichte. Eine solche Art und Weise des Vorgehens findet man sonst nur bei erheblichen Straftaten im Bereich des Terrorismus bzw. dereren Abwehr. Und was finden die staatlichen Gewalttäter nun hier in einer Wohnung in Pforzheim? Es könnten zum Beispiel Filme sein die einst legal hergestellt und vertrieben wurden und einvernehmlich-gewaltfreie Sexualität unter Jungen zeigen oder auch zwischen Jungen und Männern. Diese sind mitunter über 40 Jahre alt. Es können auch aktuelle Aufnahmen aus Video-Chats und Messenger-Diensten sein bei denen ältere Kinder und Jugendliche in freiwilliger Selbstdarstellung meist unwissend “Kinder bzw. Jugendpornographie” produzieren und verbreite Damit werden sie selbst zu “Tätern” und auch strafrechtlich verfolgt und wenn sie strafmündig sind auch sanktioniert. Es können natürlich auch alte FKK-Filme oder Fotobände sein sowie auch Urlaubsbilder weitab jeden sexuellen Kontextes. Dies genügt offensichtlich um eine Art der Verfolgung zu betreiben als wären NSU, IS und Taliban gemeinsam in der BRD aktiv. Das politisch gleichgeschaltete Provinzblättchen “Pforzheimer Zeitung” erfüllt wie üblich seinen Propaganda- und Desinformationsauftrag und stellt das 43-jährige zukunftige Justizopfer, welches bereits gegenwärtig Opfer schwerer Menschenrechtsverletzungen geworden ist, auf eine Art da, die dann doch an die Judendarstellung des “Stürmers” erinnert. Vermutlich dienen solche Vorlagen als Lernmaterial für die “Jorunalisten” bei diesem Thema.  Zudem erscheint es so, als erwarte die Staatsgewalt heute, dass sich Menschen in den sogenannten “sozialen Medien” im Netz (ich würde diese als virtuelle Pöbelplattformen bezeichnen) schamlos öffentlich machen und neben allen personenbezogenen Daten auch ihr komplettes (langweiliges) Privatleben der Öffentlichkeit prästentieren. Dies ist für die politischen Machthaber natürlich sehr praktisch denn es ersetzt eigene Anstrengungen nach Stasi- und Gestapo-Art. Wer sich hier zurückhält macht sich heutzutage dann anscheinend schon “verdächtig”. Bisher ist in diesem “Fall” wenig an Details zu dem “Vorwurf” bekannt, der ja eigentlich ein mutiges Projekt im Sinne der Grund- und Menschenrechte war. Da man auf der TOR-Netz-Seite in englischer Sprache kommunizierte geht die Jagdgemeinschaft sprich Staatsanwaltschaft wieder von einer internationalen Nutzergruppe aus und freut sich auf eine ausgiebige internationale  Hexenjagd. Es wird sich zeigen mit welchem Strafmaß dieser politische Schauprozess enden wird…

Siehe hier unter anderem auch:

Sommerpause beendet – Die letzte ihrer Art “gesprengt” ?

 

Selbstsprengung eines “Kinderpornorings” ?

Das Landgericht Limburg verurteilt “Elysium” – Betreiber zu langen Knaststrafen…

Schlimmer gehts nimmer: Hexenjagd infolge eines Bildes, das einen bekleideten Jungen zeigt

Bundesgruselkabinett beschließt freie Fahrt für virtuelle Blockwarte

BRD Gesinnungsstrafrecht: Wenn ein Aufklärungsfilm zur “Kinderpornographie” mutiert

Winterpause 2018/2019 und Alltagbilder bald “Kinderpornographie”? (Nachtrag)

Wahnsinn trifft Methode (III

Kein Kinderkram in Stuttgart

Landgericht Frankfurt verurteilt den Diplom-Psychologen Michael G. zu vier Jahren Knast mit Bonus

Buchtipp: Uncle Sam’s Sexualhölle erobert die Welt…

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Irrsinn ohne Grenzen…

Lehrer und Schüler…

Welche Anforderungen muß ein Strafgesetz erfüllen?

BRD-Sexualstrafrecht – ein vergifteter USA-Import

Manche Richter/innen sind einfach nur “ekelhaft”…

Hexenjagd International

und viele andere mehr…

 

 

 

2 Antworten zu “Hexenjagd im Dunkeln”

  1. anon sagt:

    Weil auch die Beschuldigten stets eisernes Stillschweigen bewahren und die “Journalisten” nur Sprachrohr der Polizei und Staatsanwaltschaft sind, ohne das beschlagnahmte Material jemals zu Gesicht zu kriegen, das so sorgfältig geheim gehalten wird als ginge es um den Bau einer Massenvernichtungswaffe, wird die Öffentlichkeit auch nie erfahren, um was es sich bei solchen Verfahren überhaupt handelt. Das muss sie auch nicht, denn sie vertraut der Justiz und ihrer Polizei, für die der “Kampf” gegen sog. Kinder- und Jugendpornografie ähnlich wie gegen sog. “arabische Klans” eine ausgezeichnte Möglichkeit ist sich bei ihren Untertanen beliebt zu machen und trotzdem agieren zu dürfen als handele es sich um einen nationalen Notstand. Das dient auch dazu abzulenken von der Verflechtung rechtsradikaler Netzwerke mit Polizei und Militär. Die deutsche Polizei besteht in ihrer Mehrheit aus Rechtsradikalen oder solchen, die mit dem auch gewalttätigen Rechtsradikalismus sympathisieren.

  2. anon sagt:

    Das Tornet (Hidden Service) ist nur ein teil des Darknet. Auch das “clearnet” verfügt über dunkle Ecken, wo sich Inhalte sehr gut verstecken lassen, wenn die Server im richtigen Ausland stehen. Zur Verwischung der Idendität der User (Besucher) genügt es, sich mit dem Torbrowser einzuloggen, egal ob Tornet oder nicht.

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