Sommerpause beendet und ein Gastbeitrag: ’Glotzen’ verboten! oder Die Geschichte vom ’Bösen Blick’

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 12 September 2017 ]

Der Herbst steht vor der Tür und die Zeiten von Sommer, Sonne, Licht und Wärme sind glücklicherweise vorbei.  Hier nun zum Einsteig ein Gastbeitrag von Dr. Nikolaus Götz in Form einer kleinen Geschichte. Als Inspiration diente hier eine äußerst zweifelhafte  moralhysterische “Aktion” des Frauenbüros der Stadt Ulm.  Mehr dazu im folgenden kleinen Artikel

Dieses  Frauenbüro in  der Stadt Ulm hat Anfang August 2017 in den örtlichen Schwimmbädern eine vermeintliche “Aufklärungs-Aktion” mit einem Flyer “Glotz- und grapschfreie Zone” durchgeführt. Dieser Flyer & das Plakat dazu ist noch immer auf deren Webseite verfügbar. Siehe dazu:

 

Ulm.de: Aktuelles aus dem Frauenbüro Aktion im Donau-Freibad am 4.8.17 Kein Glotzen und Grapschen in unserem Schwimmbad!

 

Die Anregung zu der folgenden  kleinen Geschichte lieferte für Dr. Nikolaus Götz eben dieses Frauenbüro der Stadt Ulm, welche die Schwimmbäder in der Stadt Ulm zur “Glotz- und grapschfreie Zone” erklärten und dazu einen feministisch- moralhysterisch Veitstanz aufführten. Das Frauenbüro ist der Ulmer Stadtverwaltung angegliedert. Oberbürgermeister der Stadt Ulm ist Gunter Czisch (CDU). Damit ist Czisch für den Flyer & das Plakat und diese Schimmbad-Aktion mit verantwortlich bzw. hat diese zumindest stillschweigend geduldet.

Hier nun die Kurzgeschichte:

 

’Glotzen’ verboten! oder Die Geschichte vom ’Bösen Blick’

von Dr. Nikolaus Götz

 

Im Kaufhaus Globus stand ein Mann am Warenlaufband der Kasse in der Warteschlange, wobei direkt vor ihm eine etwas jüngere Frau noch am Auflegen ihrer Kaufprodukte war. Endlos erschienen dem Mann die wenigen Minuten der so zu verbringenden Wartezeit, vor allem, nachdem er selbst seine Waren, die er zu kaufen gedachte, auf das Kassenband gelegt hatte. Mit Interesse musterte er seine Umgebung und ließ, die kleine Verschnaufpause in der Rushhour nutzend, seine Blicke umher wandern. Hinter ihm, so bemerkt er jetzt, hatte sich inzwischen ein jüngerer, sportlich gebauter Mann mit einem schwarzen Guns n’ Roses T-shirt eingereiht. Als Brillenträger mit relativ hohen Dioptrien musterte der Mann nun auch etwas intensiver die vor ihm stehende, unbekannte Frau, zu der er, fast schon gewohnheitsmäßig „aus Sicherheitsgründen“ wegen „der sexuellen Belästigungsgefahr“ nämlich, einen Meter Abstand hielt. Er bemerkte dabei, dass die junge Frau ihre langen, dicken Haare zu zwei Zöpfen geflochten und im Kranz um ihren Kopf gewickelt hatte. Eigentlich ist diese Art Haartracht außer Mode, dachte der Mann noch bei sich. Diese Frisur erinnerte ihn sofort an seine geliebte, längst verstorbene Oma, seine ’Großmutti’, so wie er sie immer noch nannte und vor dem geistigen Auge sah.

Doch seine Überlegungen wurden plötzlich durch die schrille, aggressive Ansprache der Frau unterbrochen, die sich umgedreht hatte und ihn von der Seite her anpöbelte: „Was starren Sie mich so an!“ Schauen Sie doch anderswo hin!“ Irritiert und aus seinen Überlegungen in die Realität des Kaufhofes zurückgeholt, reagiert der Mann jedoch prompt. Was soll dieser dümmliche Vorwurf? Ich kann doch hinschauen, wohin ich will! „Aber nicht auf mich!“, entgegnet die unbekannte Frau wütend. „Glotzen“ ist nämlich verboten!“ Jetzt reichte es dem Mann, der den Redeschwall dieser Frau unterbrach und sofort zum rhetorischen Gegenangriff überging: „Wenn Sie verhaltensgestört sind, gehen Sie doch zum Psychiater. Wer will behaupten, dass ich Sie überhaupt angesehen habe? – Komplett auch jede weitere Äußerung der Frau ignorierend wandte sich der Mann dem rückwärtigen Kunden zu, der die Szenerie mit gerade erwachendem Interesse beobachtete. Doch dieser distanziert sich sofort von dem Endkommentar des Mannes „Blöde Weiber!“ und meinte zurück: „Ihre Wortwahl ist Frauen diskriminierend und eher unsachgemäß.“ „Möglich“, erwidert nun der Mann bissig: „Doch meine Worte beschreiben den Vorfall absolut kurz und zutreffend!“

Zwischenzeitlich war die Kassiererin zum Glück mit dem Einscannen der Waren der jungen Frau fertig, sodass diese ihre Rechnung begleichen musste. Der von ihr gescholtene Mann aber konzentrierte nun seinen Blick auf seine Waren, sah das Laufband an und blickte dann, wie in innerer Emigration zurückgezogen, abwechselnd an die Decke und auf den Boden. „Armes Deutschland!“, und „Was ist nur mit Deinen Frauen los?“, dachte er nochmals laut in Richtung seines Hintermannes, und er schüttelte dabei mehrmals seinen Kopf. Wie festgenagelt am Warenband – nun auf fast zwei Meter Distance zur Kassiererin und dieser Frau – wartete er, bis diese endlich weggegangen war und er an die Reihe zum Bezahlen kam. Jetzt direkt an der Kasse stehend, schaute die Kassiererin dem Mann fest ins Gesicht, lächelt ihn dabei ’gewinnend’ an und fragte rollenkonform normiert, absolut höflich: „Haben Sie eine Tankkarte?“
Die Moral dieser Erzählung, frei erfunden nach der aktuellen Realität der BRD: Frauen haben halt keinen ’bösen Blick’, sondern nur Männer!

 

Dr. Nikolaus Götz: “Dieser schändliche Aufruf ist selbst ein Skandal und die Verantwortlichen für diesen möglichen Globalverdacht gegen Jedermann gehörten selbst zur Verantwortung gezogen und dieser Schand-Flyer aus dem Schwimmbad-Verkehr

 

siehe dazu auch: K13-Online: Gastartikel zur Schwimmbad-Aktion des Ulmer Frauenbüros: Glotzen verboten! Die nächste Stufe sexueller Unterdrückung ist anvisiert!

„Neben der aktuell erlahmenden Terrorismushysterie ist vor allem die „Kinderschänderhysterie“ am Ende des 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts die Sau, die durchs Dorf getrieben wird, um die Grundrechte der Bürger nicht nur einzuschränken, sondern sturmreif zu schießen und die westlichen Gesellschaften in totalitäre Systeme umzubauen.

Mit dem Totschlagargument „jedes Kind ist eines zu viel“, das nicht einmal von rechten Kinderschützersekten, sondern überwiegend von den mittlerweile Legion gewordenen „Kinderschutzgruppierungen“ mit bekennenden Namen wie „Innocence in Danger“ [Unschuld in Gefahr] vertreten wird, werden freiheitliche Rechte von den Bürgern selbst zu Grabe getragen.“ GiGi Nr. 61.

 

 

 

 

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