Eskalation einer Schweizer Hexenjagd

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 29 April 2017 ]

Der renommierten schweizer Autor & (Sonder)Pädagoge Jürg Jegge wurde in den letzten Wochen Opfer einer medialen wie staatlichen Hexenjagd weil er in Zeiten eines humaneren und rationaleren “Zeitgeistes” einvernehmliche sexuelle Kontakte mit Schülern in den 70er/80er Jahren hatte. Über mehrere Stufen eskalierte diese inszenierte Moralpanik und führte ebenso zu einer gesellschafltichen Ächtung Jürg Jegges wie zu einer wie äußerst einseitigen Scheindiskussion über eine damals von Vernunft und Anerkennung der Realität geprägten Liberalisierungsdebatte hinsichtlich einer Entkriminalisierung einverständlicher freiwilliger sexueller Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern/Jugendlichen, die auch in der eher rückständig-konservativen Schweiz auf durchaus fruchtbaren Boden fiel.

Ein ehemaliger (homophober) Sonderschüler des Jürg Jegge namens Markus Zangger kam nach Jahrhzehnten auf die Idee den heutigen Zeit(Un)geist auszunutzen und Geld aus seinem ehemaligen Lehrer herauszupressen. Tatsächlich beginnt diese Geschichte mit einer Art von Erpressung, der sich Jegge allerdings nicht beugte. In der Folge veröffentlichte Markus Zangger “sein” Buch “Jürg Jegges dunkle Seite” und löste damit den wohl geplanten verheuchelten Strum der moralischen “Entrüstung” aus. Als “Co-Autor” trat noch ein Journalist mit Namen Hugo Stamm auf die Bühne dieser Hetzjagd, der hier sicher seine Kontakte zur Systempresse nutzte und auch einen ordentlichen Profit witterte. Es mag hier bezweifelt werden, dass ein ehemaliger Sonderschüler überhaupt in der Lage ist allein ein Buch zu schreiben. Die Schäden für Herrn Jegge sind bereits jetzt erheblich, so kündigte ihm sein Verlag (Zytglogge-Verlag), die Schweizer Braunhemden veranstalteten einen Raubzug mit Wohungsschändung (Hausdurchsuchung) an seinem Wohnsitz und er erhielt Hasuverbot in einer ihm mit aufgebauten berufspädagogischen Stiftung für junge Erwachsene als deren Ehrenpräsident er bereits im vorauseilenden Gehorsam zurückgetreten war.
Die gleichgeschalteten Systemmedien fielen natürlich wie die Heuchrecken über Jürg Jegge her, so dass der perfide Plan von Zanger/Stamm dann auch funktionierte. Hier zunächst eine “bunte Mischung” von Ergüssen der politisch-ideologisch auch in der Schweiz im Gleichschritt marschierenden Presselandschaft:

 

 

«Jürg Jegges dunkle Seite» heisst das umstrittene Buch, das seit gestern in den Buch­läden liegt. Der Autor Markus Zangger erhebt darin Missbrauchsvorwürfe. (…)Journalist Hugo Stamm äussert sich an einer Pressekonferenz zu seinem mit dem Opfer Markus Zangger publizierten Buch über Missbrauchsfälle. (…) Ein Autor (bzw. die Autoren – Anmerk”Admin) schreibt sich seine Wut von der Seele (…) Diese spürt man etwa, wenn der Autor beschreibt, wie er seinem ehemaligen Lehrer in einem Wutanfall entgegengeschleudert habe: «Wenn ich es mir recht überlege, bist du vielleicht gar kein Therapeut, sondern nur ein kleines, schwules Schwein.» Ein harter Vorwurf. (…) auch der frühere Lehrer, Buchautor und selbsternannte Reformpädagoge Jürg Jegge, der diese Woche als Täter in mindestens einem Fall von Missbrauch an einem Jugendlichen entlarvt wurde, zeigt im Interview mit der NZZ höchstens ansatzweise Einsicht und aufrichtiges Schuldbewusstsein. Die Hauptursache für begangenes Unrecht ortet auch er im Zeitgeist. (…) In Szenemagazinen und Diskussionsrunden von damals fanden sich immer wieder Forderungen nach Legalisierung von Sex mit Kindern oder Erlebnisberichte mit pädophilen Andeutungen und Bekenntnissen, mitunter gar unter dem Deckmantel der Kinderrechte. (…) Jürg Jegge war Ehrenpräsident der von ihm im Jahr 1985 gegründeten Stiftung «Märtplatz». Jetzt tritt er per sofort zurück. Die sozialpädagogische Institution für 18 bis 25-jährige Menschen schreibt in einer Mitteilung auf ihrer Webseite: «Stiftungsrat und Geschäftsleitung sind bestürzt und tief betroffen von den Missbrauchsvorwürfen, die gegen den Gründer der Stiftung, Jürg Jegge, erhoben wurden. (…) Nun zieht die Stifutng weitere Konsequenzen: Gründer Jegge, der auf der anderen Seite des Dorfbachs wohnt, darf das «Märtplatz»-Areal in Freienstein ZH seit dieser Woche nicht mehr betreten. (…) Jürg Jegge (73) erhielt 2011 für sein gesellschaftliches Engagement den Doron-Preis. Nach den Missbrauchsvorwürfen diskutiert der Stiftungsrat, der die Auszeichnung vergibt. (…) 2011 erhielt er (Jegge) den mit 50’000 Franken dotierten Doron Preis, der jährlich für «ausserordentliche Leistungen in den Bereichen Kultur, Gemeinwohl und Wissenschaft» vergeben wird. (…) Die Stiftung wollte gestern keine Stellung nehmen. BLICK weiss aber, dass im Stiftungsrat diskutiert wird, ob Schritte eingeleitet werden sollen in der Causa des in Verruf geratenen Preisträgers. (…) Berühmt geworden ist Jürg Jegge mit seinem schulkritischen Bestseller “Dummheit ist lernbar”: Jetzt wirft ein ehemaliger Schüler dem Pädagogen vor, ein Pädokrimineller zu sein. Die Schweiz wird von einem Pädophilie-Skandal erschüttert. Jürg Jegge, einer der bekanntesten Pädagogen des Landes, soll jahrzehntelang Jungen missbraucht haben. (…) Bei gemeinsamen Autofahrten habe der Lehrer ihm zwischen die Beine gefasst, ihn in seine Wohnung eingeladen, ihm dort immer wieder als angeblich „therapeutische Maßnahme“ an den Penis gefasst. (…) Zangger, mittlerweile 58 Jahre alt, war 1970 als Fünftklässler in die private Sonderschule gekommen, die Jegge auf einem abgelegenen Bauernhof bei Zürich betrieb. Die pädokriminelle Täter-Opfer-Beziehung ging nach den Schilderungen des Jüngeren auch weiter, als er die Schule verlassen hatte. (…) Jürg Jegge, 73, gehört zur kleinen Spezies der Starpädagogen. 1976 veröffentlichte er sein programmatisches Buch „Dummheit ist lernbar“, das bis heute immer wieder aufgelegt wurde und sich 200.000 Mal verkaufte. (…) beharrt der Lehrer darauf, dass es ihm um eine „Befreiung der Seelen und der Köpfe“ gegangen sei. (…) Zuletzt klagte er, dass der Neoliberalismus den Menschen zu „einer Art Maschine“ degradiert habe, „die man stetig verbessern muss, damit genügend Gewinn erzielt werden kann“ (…) Die Rechtfertigung folgt einem bekannten Muster, das Motto lautet: Die Kinder und Jugendlichen wollten es doch auch. (…) Jürg Jegge sagt: „Mit enormem Einsatz habe ich versucht, möglichst viele Anregungen zu schaffen, da ging es beileibe nicht nur um Sex. Und wenn es dazu kam, habe ich das, so paradox es heute klingen mag, unter Stärkung und Selbstbefreiung für meine Schüler abgebucht.“ (…) Das Gespräch in der „NZZ“ ist ein erstaunliches, erschütterndes Dokument der Selbstverblendung und Uneinsichtigkeit. Ob er nie gespürt habe, dass den Jugendlichen die sexuellen Handlungen nicht gefielen? „Nein, dieses Gefühl hatte ich nicht. Aus meiner Sicht habe ich nie jemanden zu etwas gezwungen. Im Gegenteil: Die Schüler haben einige Male gesagt, dass ihnen das gefalle und dass sie es gut fänden.“ Heute, versichert der Pädagoge, würde er anders handeln. Weil das Thema „wahnsinnig tabuisiert“ sei. Darin schwingt die Kritik gleich mit: Tabus sind gesellschaftliche Fesseln, sie gehören eigentlich gebrochen. (…) In seinem Bestseller «Dummheit ist lernbar» beschrieb Jürg Jegge die Irritationen selber, zu denen seine Person und seine Neigungen damals Anlass gegeben hatten: «Was bin ich doch in den Augen der Leute nicht schon alles gewesen! Bauernfänger, Kommunist, Homosexueller (…) verspätet Pubertierender. (…) Verlangt wird, dass sich Jegge mit seinen Opfern zum Gespräch trifft und sich von zahlreichen Aussagen distanziert, die er zur Erklärung seiner Taten beigezogen hatte. Erwähnt ist beispielsweise Jegges These, wonach Sexualität mit Schülern «ein Beitrag zu deren Selbstbefreiung und persönlicher Weiterentwicklung» gewesen sein soll. Eingestehen soll Jegge auch, dass er durch seine Übergriffe den Buben in jedem Fall schwer geschadet habe. (…) Zürcher Polizisten haben im Zuhause von Jürg Jegge in Rorbas eine Razzia durchgeführt. Offenbar haben sie Beweismaterial sichergestellt. (…) Zudem wird Jegge einvernommen und werden weitere Zeugen gesucht. (…) Am Dienstagmorgen fuhren mehrere Fahrzeuge beim Häuschen von Jürg Jegge im zürcherischen Rorbas vor – Polizisten führten eine Razzia durch. Zunächst warteten die Fahnder beim Hauseingang, der 73-Jährige war offenbar nicht zuhause. Wenig später konnten Passanten beobachten, wie ein Schlüsseldienst die Haustüre mit Werkzeugen bearbeitete und wie die Beamten danach begannen, Beweismaterial aus dem Haus zu tragen. Corinne Bouvard, Sprecherin der Zürcher Oberstaatsanwaltschaft, bestätigt die Hausdurchsuchung auf Anfrage. Jegge selbst wurde nicht festgenommen. Er sei auch nicht zur Verhaftung ausgeschrieben, aber zu einer Einvernahme vorgeladen (…) Jegge: Er forderte eine Genugtuung von 30 000 Franken und eine Beteiligung von 20 000 Franken an den Urheberrechten meines Buches «Dummheit ist lernbar». Das deshalb, weil ich einige seiner Schüleraufsätze, leicht verändert, als Beispiele übernommen hatte.

 

Quellen/vollständige Texte:

Berner Zeitung: Der Buchautor bewegt sich im Missbrauchsfall auf dünnem Eis

Neue Zürcher Zeitung: «Ja, ich hatte sexuellen Kontakt mit meinem Schüler»

Neue Zürcher Zeitung: Missbrauch eines Schülers – Schuld ist alleine Jürg Jegge (von Daniel Gerny)

Blick: Stiftung erteilt Jürg Jegge Hausverbot

Blick: Nach Pädo-Vorwürfen in Enthüllungsbuch – Pädagoge Jürg Jegge (73) tritt als Ehrenpräsident von Stiftung zurück

Tages Anzeiger: Der tiefe Fall eines Gefeierten

Blick: Muss er 50’000 Franken zurückgeben?

Tagesspiegel: Missbrauchsvorwürfe gegen Schweizer Pädagogen Jürg Jegge “Es war ein Beitrag zur Selbstbefreiung” (von Christian Schröder)

Neue Zürcher Zeitung: Jürg Jegge – Wie die Reformpädagogik Täter schützte

BZ-Basel: Nach Missbrauchsfall: Razzia bei Pädagoge Jürg Jegge (73)

Tages Anzeiger: Razzia bei Jürg Jegge in Rorbas

 

Es sei hier vor weiteren Ausführungen zur Sache noch einmal vorangestellt, dass Jürg Jegge als erfolgreicher Reformpädagoge in einer Zeit agierte, die noch nicht durch eine irrationale Moralhysterie, welche manipulativ zur Umsetzung toalitär-kapitalistischer staatspolitischer Ziele welche die Zersetzung bürgerlicher Freiheitsrechte vorraussetzen, geprägt war. Es war eine Zeit zunehmender Freiheiten, tendenziell wirtschaftlichen Wohlstands und politischer Vernunft. Auch mit dem Thema der Sexualität begann man einen zunehmend vernünftigen Umgang in Anerkennung biologischer Tatsachen und ohne den Balast einer überholten inhumanen und repressiven Sexualmoral. Zudem erkannta man völlig richtig, dass praktizierte Sexualität ausserhalb gesellschaftlicher Normen eine durchaus emanzipatorische Wirkung hat. Dies schließt eben auch freiwillige homosexuelle Beziehungen zwischen Männern und Jungen mit ein. Eine solche emanzipatorische Wirkung ist natürlich in der “heutigen Zeit” einer bereits jahrzehtelangen Rückwärtsentwicklung hin zu einer völlig verrotteten von Meinungsdiktatur, Profitgier, Präkariat, Heuchlei und Repression gekennzeichneten “Konsensgesellschaft” eine Horrorvorstellung für die Mächtigen in Politik und Wirtschaft.

Allein die Überschriften, der oben als Quellen angegebenen Propagandaartikel der diversen Systemblättchen sprechen wieder einmal für sich und brauchen Vergleiche mit dem “Stürmer” oder ähnlichen Presseerzeugnissen nicht zu scheuen, wenn man einmal wieder einen “Juden” “entlarvt” hat und über seine “jüdischen Machenschaften aufklärt”. Betrachtet man einmal den Anfang der obigen Zusammenstellung aus Pressezitaten, dann wird zumindest eines deutlich, dass es hier um Homosexualität geht und dieser Markus Zangger offensichtlich bereits als jugendlicher Schüler etwas gegen Schwule hatte, die er ja pauschal als “Schweine” bezeichnet. Schwulsein ist der schweizer Systempresse folgend dann schon ein harter Vorwurf. So zeigt sich hier nebenbei welchen Geistes Kind dieses Presseerzeugnis ist. Tja, und dann entlarvt man den Ju…äh “Täter”, der eigentlich das einzige Opfer hier ist. Die Täter sind neben Willkür betreibenen Ermittlungsbehörden vor allem die Presse und alle ach so angesehenen “honorigen” Mitglieder der bis ins Mark verfaulten Konsensgesellschaft, die Jürg Jegge heuchlerisch in den Rücken fallen. Wie man sieht bezeichnet man auch in der Schweiz entsprechend der menschenrechtswidrigen Sexualstrafgesetze einvernehmliche von allen Beteiligten gewollte Sexualkontakte in grotesker Weise als “Missbrauch”.  Es ist ebenso bemerkenswert wie auch nicht anders zu erwarten, dass man nicht einmal ansatzweise auf den Gedanken kommt den heutigen Zeit(Un)geist einer kritischen Würdigung zu unterziehen, denn anders als damals als der Zeitgeist offen und liberal war und freie Diskussionen ermöglichte darf es in “der heutigen Zeit” und für “heutige Ohren” nur eine Meinung geben und jegliche Kritik wird unterdrückt und wer sie dennoch äußerst macht sich gleich “verdächtig”. Es handelt sich eben um absurde Dogmen, die keiner rationalen Begründung bedürfen.  “Diskussion” und “Aufarbeitung” bestehen dann auschließlich darin frührere Ereignisse bzw. menschliches und politisches Handeln in der Vergangenheit an den heutigen Ungeist einer von oben verordneten Meinungsdiktatur anzugleichen bzw. das Geschehen der Vergangenheit anhand dieser Dogmen zu bewerten und in unerträglicher Überheblichkeit rückwirkend zu verurteilen.

Welchen Strick möche man hier Herrn Jegge eigentlich drehen; denn in der damailgen Zeit war die Missbrauchsideolgie noch nicht erfunden bzw. steckte noch in den “Mädchenschuhen” und der fürchterliche Feminismus war noch keine staatstragende Ideolgie. Auch Wissenschaftler durften noch frei forschen, diskusionen wurden offen und mit mehr als einer Meinung geführt usw….Jetzt aber erfährt Jürg Jegge wie “großartig” sich diese Gesellschaft “entwickelt hat und wird zum Opfer eines Rudels verheuchelter Hyänen verliert seinen Autorenvertrag und wird von seiner Stiftung  “Märtplatz” geächtet und einen Preis inklusive Presigeld möchte man ihm auch aberkennen;  insgesamt mutiert er zu einem Aussgestossenen aus der Gesellschaft. Bei seiner Stiftung Märtplatz geht es dabei keineswegs um Kinder und/oder Jugendliche sondern um junge Erwachsene von 18 bis 25 Jahre. Wen will man hier eigentlich “schützen”? – Nun gut es ist nicht auszuschließen, dass man den Begriff “Kind” bzw. das so genannte Schutzalter irgendwann noch auf 25 Jahre hochsetzt. Vermutlich wird man sein bekanntestes Buch “Dummheit ist lernbar! bald irgendwo in der hinterwäldlerischen Schweiz auf einem Marktplatz öffentlich verbrennen während geldgeile Pseudoopfer dazu heulen und kreischen. So wird in der verhetzenden Propagandasrache dann auch aus einer harmlosen sexuell gefärbten von beiden Seiten gewollten Beziehung eine “pädokriminelle Täter-Opfer-Beziehung “, die noch über die Schulzeit hinaus andauerte. Hä…es handelt sich also doch um eine schwule/homosexuelle Beziehung, denn auch der geldgierige Markus Zangger wird nach der Schule kein Kind mehr gewesen sein und die Homosexualität des Herrn Jegge scheint ja bekannt gewesen zu sein. Es ist nun einmal eiene von der heutigen ideologisch angepassten “Lesben- und Schwulenlobby” gern verheuchelt geleugnete Tatsache, dass die Grenzen zwischen Päderastie/Hebephilie/Ephebophilie und “normaler” männlicher Homosexualität nun einmal fließend sind und der ” gemeine Schwule” meist auch Jungen nicht verschmäht….dies heutzutage aber nicht mehr  öffentliche zugeben darf.  Mit seiner Andeutung des Herrn Jegge, dass wir es heute mit einem Tabu zu tun haben und der daraus logischen Schlussfolgerung, dass Tabus (irrationale) gesellschaftliche Fesseln darstellen, die gebrochen gehören liegt er natürlich völlig richtig.  Aus “heutiger Sicht” darf dieser Sex den Schülern keinesfalls gefallen haben; es war offensichtlich anders aber heute hat der Spruch, dass nicht war sein kann, was nicht wahr sein darf ja eine zentrale Funktion in der postfaktischen Heuchelgesellschaft dieser Tage, Jahre und Jahrzehnte. Jegges These, dass “Sexualität mit Schülern «ein Beitrag zu deren Selbstbefreiung und persönlicher Weiterentwicklung»”  sein kann ist völlig richtig und dieser Effekt zeigt sich sich ebenso bei Sexualität einschließenden sozialen Beziehungen zwischen Männern und Jungen außerhalb pädagogischer Bezüge immer wieder. Dies kann heute ausserhalb von Gerichtsakten, die durch menschenrechtswidrige Hexenprozesse entstehen natürlich nicht exemplarisch dargestellt werden, da dies die repressive Strafgesetzgebung nicht zulässt.  Es ist aber auch heute noch eine gelebte Realität mit hohem Risiko von der zwangsläufig nur wenige Menschen wissen und diese müssen in der Öffentlichkeit schweigen.  Die durchgeknallten Pseudoopfer verlangen von Jürg Jegge, dem einzigen wirklichen Opfer in diesem Zusammenhang auch noch dasss er zu Kreuze kreicht und der Realität abschwört und sein Glaubensbekenntnis zur Missbrauchideologie ablegt und dazu schuldgeplagt (heuchelnd) im Staub winselt. Ich hoffe einmal, dass Herr Jegge über ausreichend Stolz und Hochachtung vor der eigenen Menschenwürde verfügt, dies nicht zu tun.

In der rückständigen Schweiz ist es um dierechtsstaatlichen Verhältnissen, wie hier schon an der einen oder anderen Stelle erwähnt,  noch deutlich schlechter bestellt als in der deutschen Bananenrepublik.  Um menschenrechtswidrig mit Wohunggschändungen gegen Menschen vorgehen zu können bedarf es nicht einmal eines halbwegs konkreten “Anfangsverdacht”, sondern es reicht eine waage Vermutung oder schlicht Willkür, wie man jetzt leider auch wieder am Beispiel Jürg Jegge sehen kann. Er wurde in Abwesneheit von Hexenjägern überfallen, sein Haus geschändet und ausgeraubt. Eine weitere bewusst in Szene gesetzte Demütigung gegen einen im Sinne der Menschenrechte unschuldigen Menschen, der vielen Kindern und Jugendlichen effektiv geholfen hat.

Wie es in der BRD unter anderem im Zusammenhang mit der Partei “Die Grünen” und der einst linken, progressiven und lesbenfreien Schwulenbewegung zu einer hysterisch-historischen “Aufarbeitung” einer unbekannt freiheitlichen und menschlichen Vergangenheit kam, so ist Herr Jegge und seine Reformpädagogik jetzt für die Alpenbewohner mit Sprachfehler der Auslöser es dem Deutschen Nachbarn gleich zu tun und Vergangneheit krampfhaft an die irrationalen und repressiven Normen und Dogmen der Gegenwart wertend anpassen zu wollen. So bläst dann auch in der Schweiz die Systempresse zur historischen Hexenjagd. Daraus ein paar zusammengefasste Auszüge:

 

 

Der Missbrauchsskandal um die Embracher Sonderklasse hat die Sexual-Debatte der 1980er Jahre ins Bewusstsein gerufen. Damals wagten Interessenvertreter und Wissenschafter den Tabubruch – mit für heutige Ohren erschreckenden Aussagen. (….) In der Tat propagierte nicht nur ein Teil der Reformpädagogen erotische Beziehungen von Lehrern zu ihrer Schülern als Bestandteil einer befreienden und Persönlichkeit bildenden Erziehung. Die Strafbarkeit zwischen Sexualität Erwachsenen und Kindern wurde von der Pädophilen-Bewegung grundsätzlich in Frage gestellt. (…) Die Pädophilen-Bewegung hat ihre Wurzeln in den Niederlanden. 1970 wurde dort die erste Arbeitsgruppe zur Entkriminalisierung pädophiler Sexualität gegründet. Zu den bekanntesten Verfechtern der Rechte Pädophiler, welche sogenannt gewaltfreie Pädosexualität nicht nur verharmlosten, sondern sogar fördern wollten, gehörte zu dieser Zeit der holländische Sexualwissenschafter Frits Bernard. Bernard publizierte seine Texte unter anderem im Informationsblatt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft Pädophilie (SAP). Zeitweiliger Präsident der SAP in den 1980er-Jahren war: Beat Meier. Die Arbeitsgemeinschaft war international gut vernetzt, wie in einem Bericht des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zur Pädophilen-Debatte bei den deutschen Grünen nachzulesen ist. (…) Die deutschen Grünen nahmen den Diskurs in der Phase ihrer Parteigründung auf. 1985 stimmten die Delegierten der Landespartei in Nordrhein-Westfalen auf ihrem Parteitag sogar einem Beschluss zugunsten freier Sexualität mit Kindern zu. (…) Doch auch hierzulande war die Tonlage eine deutlich andere als heute. Es werde oft übersehen, «dass beim grössten Teil auch der – wegen sexueller Kontakte zu Minderjährigen – straffällig gewordenen Pädophilen Zwang und Gewaltanwendung nicht vorkommt», las man beispielsweise im «Tages-Anzeiger» in einem Artikel über die SAP. Ohne Gegenrede wurde ein Sexualwissenschafter mit für heutige Ohren erschreckenden Aussagen zitiert: «Ein gesundes Kind in intakter Umgebung verarbeitet nicht gewalttätige sexuelle Erlebnisse mit Erwachsenen ohne Folge». (…) «Die sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist durch nichts zu rechtfertigen, schon gar nicht durch den ‹pädagogischen Eros›», sagt Jürgen Oelkers. «Geklärt werden muss, warum man das glauben wollte.» Viele Opfer würden nicht glauben, dass ein ernsthaftes Interesse an einer Aufarbeitung besteht. «Schon deswegen», so Oelkers, «müssen die Verirrungen der Liberalisierung schonungslos benannt und frei von Relativierungen öffentlich diskutiert werden.» (…)Die Diskussion um die Herabsetzung des Schutzalters wurde in den 1970er-Jahren international geführt. Besonders intensiv ausgetragen wurde sie 1977 in Frankreich, wo Intellektuelle wie Jean-Paul Sartre, Jacques Derrida, Roland Barthes und Simone de Beauvoir, die als Begründerin des Feminismus gilt, eine Petition gegen ein Gesetz unterzeichnet hatten, das Sex mit Kindern unter 15 Jahren strafbar machte. Eine gesetzlich festgelegte Altersgrenze habe «keinen Sinn», da man einem «Kind zutrauen kann, selbst zu sagen, ob ihm Gewalt angetan worden ist oder nicht», argumentierte der französische Philosoph Michel Foucault, der damals ebenfalls die Petition unterschrieb.

 

Quellen/vollständige Texte:

Tagessanzeiger: Der Fall Jegge ist ein Fall Schweiz

Neue Zürcher Zeitung: Missbrauchsvorwürfe gegen Pädagogen – Vor dreissig Jahren lancierte die sogenannte Pädophilen-Bewegung ihre Forderungen auch in der Schweiz (von Daniel Gerny)

 

Wenn man einmal die geheuchelte moralische “Entrüstung” und Deamgogie beiseite lässt sollte der kritische Leser doch zwischen den Zeilen erkennen können, dass es möglicherweise die Gegenwart sein könnte in der etwas völlig in die falsche Richtung läuft. In den 70er und 80er Jahren führte man eine (politische) Debatte mit einer vielzahl von Argumenten, die kontrovers diskutiert wurden und heute? Selbst in der konservativen Schweiz führte man diese letztlich menschen- und bürgerrechtliche Diskussion und stellte die richtigen Fragen und fand auch die darauf logischen Anworten, wie die Entkriminalisierung jeder Art von einvernehmlicher und freiwilliger Sexualität. Wissenschaft und Philosphie wurden angeregt diese Dinge auch auf eine fundierte theoretische Grundlage zu stellen. Einer wird noch heute mit einer schwersten Menschenrechtsverletzung für sein damaliges respektables gesellschaftliches Engagement bestraft, vermutlich bis zum Lebensende. Gemeint ist hier natürlich Beat Meier, der seit Jahrzehnten in schweizer Sicherungsverwahrung verrrottet einem Todesurteil auf Raten. Über diesen “Fall” wurde auch hier mehrfach berichtet. Entsprechende Verweise erfolgen auch zu diesem Thema am Ende dieses Artikels. Es ist in diesem Falle wohl die Rache des Unrechtsstaates Schweiz, da Beat Meier sich in den 80er Jahren “erdreistete” zeitweise Präsident der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft Pädophilie (SAP) zu sein wird er jetzt gnadenlos bis zum Ableben wegesperrt und auch noch in der Einkerkerung weiter verfolgt, gedemütigt und wegen konstruierter gemalter “Kinderpornographie” zu einer Geldstrafe verurteilt, die er als Inhaftierter bzw. Verwahrter sowieso nicht bezahlen kann.

Es wird wie immer in sinnverzerrter Propagandasprache Tatsachen ins ideologisch-groteske Gegenteil verkehrt wenn freiwillige auch von den “Minderjhrigen” gewollte Sexualität zu “Gewalt” umdefiniert wird und Menschen, die einst auf wissenschaftlicher fundierter Grundlage die Wahrheit aussprachen nachträglich zu Unpersonen und “Ketzern” erklärt. (dabei kippt man sich auch gleich selbst als einst nicht gleichgeschaltete Zeitung eine Tonne Asche aufs Haupt) Das gewaltlose und freiwillig erlebte Sexuaität bei Kindern zu irgendwelchen Folgen bzw.Schäden führe ist ein bis heute unbewiesenes Dogma, welches längst als falsch widerlegt ist.  Als “Argument” wird dann tatsächlich in postfaktischer Art des Zeit(UN)geistes angeführt, dass sich derartige richtige Aussagen wie die Folgenlosigkeit bei selbstbestimmten sexuellen Erlebnissen bei Kindern und Jugendlichen für “heutige Ohren” “erschreckend sei”. Die einzige logische Schlussfolgerung daraus ist, dass man davon ausgeht, dass “heutige Ohren” anders als in früheren Zeiten nicht mehr ans Gehirn angeschlossen sind sondern direkt am Darm hängen oder so ähnlich.  Somt können Pioniere der Sexualwissenschaft bzw. Sexualpolitik, die Selbstbstimmung, Freiheit und sexuelle Emanzipation sowohl für Homosexuelle als auch so genannte Minderjährige einforderten, wie Frits Bernard oder  Dr.  Edward Brongersma fast “froh sein” nicht mehr unter den Lebenden zu weilen, denn auch sie würden heute Opfer einer öffentlichen Hexenjagd und gesellschaftlicher Demontage werden.  Offensichtlich scheint allein der Begriff Liberalisierung in diesem Zusammenhang ein Schreckgespenst zu sein dessen Charakter einer gesellschaftlichen Bewegung in der Vergangenheit jetzt als “Verirrung” schonungslos benannt und öffentlich diskutiert werden soll. Auch hier schlägt die Sprache wieder Kapriolen, denn eine wirkliche Diskussion ist selbstverständlich nicht erwünscht, das wäre für “heutige Ohren” ja nicht zumutbar, denn eine echte Diskussion setzt zwingend immer mindestens zwei unterschiedliche Meinungen voraus. Es geht wieder nur um die nachträgliche an die heutigen schrecklichen Dogmen und Missbrauchsmythen angepasste verheuchelt moralhysterische Verurteilung von sachlich richtigen Inhalten und Personen, die diese vertreten haben. Die verlogene ideologische Dreckschleuder macht offensichtlich vor nichts und niemanden halt und auch renomierte Intellektuelle und Philosphen wie jean-Paul Sartre, Roland Barthes ,Jacques Derrida und Michel Foucault bekommen ihr “Fett” weg und werden dann in Bausch und Bogen zu Unpersonen und “Kinderschänderfreunden” deklariert. Diese dumme Aroganz der heutigen Zeitgeistvertreter der irrationalen “kindlichen Unschuld” und des Missbrauchsmythos ist an Unerträglichkeit wirklich nicht zu überbieten. Jeder vernünftige Mensch müsste eigentlich auf den Gedanken kommern, dass derart viele Personen, die hochgebildet und kompetent waren nicht alle falsch gelegen haben können, zumal sie damals anders als heute frei in alle Richtungen agieren und arguemtieren konnten.

Siehe auch:

K13-Online: Schweizer Hexenjagd auf den renommierten Buchautor & Pädagogen Jürg Jegge: Staatsanwaltschaft führt in Abwesenheit des Hauseigentümers Durchsuchung durch

daraus ein Auszug:

SRF1 Talkshow: Pädophile sind keine Monster und das ist das Problem * Zytglogge-Verlag kündigt Autoren-Vertrag zum Buch “Dummheit ist lernbar” von Jürg Jegge (…) Die mediale Hexenjagd auf den Pädagogen & Schriftsteller Jürg Jegge erreicht neue Höhepunkte. Auslöser sind die Autoren des Buches “Jürg Jegges dunkle Seite” Markus Zangger & der “Journalist” Hugo Stamm. In einer Talkshow bei SRF1 – Der Club – wurde mit den eingeladenen Gästen der Weg in die “Verdammnis” bereitet. Die irrsinnige Ideologie wird deutlich: Jürg Brühlmann: «Sexuelle Handlungen mit Schülerinnen und Schülern sind selbst dann strengstens verboten, wenn dazu von Seiten der Kinder oder Jugendlichen eine Bereitschaft oder gar der Wunsch vorhanden ist oder scheint.» Jegges Verlag Zytglogge hat den Autoren-Vertrag mit Jegge gekündigt und sein bis Dato bestes Buch “Dummheit ist lernbar” aus dem Sortiment genommen. Stiftungsräte wollen Ihm seine Ehrungen für das Buch wieder nehmen. Die Mainstream-Medien machen Stimmung. (…) Jegge trat per sofort als Ehrenpräsident der Stiftung «Märtplatz» zurück (…)

und: K13-Online: Neue Zürcher Zeitung: Vor dreissig Jahren lancierte die Pädophilen-Bewegung ihre Forderungen auch in der Schweiz * Deren Ziel war es, Pädophilie gesellschaftsfähig zu machen

 

Für sachliche Informationen zur Person Jürg Jegge siehe hier: tinjos.ch: Jürg Jegge als Mensch und Pädagoge:

 

Es sei hier noch erwähnt, dass es in der Mainstreampresse auch einmal Ausnahmen geben kann, wie das unten verlinkte Beispiel zeigt. Hier handelt es sich um eine sehr kritische Auseinandersetzung mit dem Machwerk “Jürg Jegges dunkle Seite” von Markus Zangger/Hugo Stamm:

Baseler Zeitung: Ein Drecksbuch – Warum das Buch «Jürg Jegges dunkle Seite» jegliche Grenzen von Recht und Anstand überschreitet.

 

Für weitere im thematischen Kontext relevante Informationen aus dieser Webseite siehe unter anderem:

Wenn ein „Zeitgeist“ längst den Verstand verloren hat…

Nachschlag aus dem Sommerloch II – Kreuzberger Gruselnächte und ein Sozialpädagoge mit Zeitgeist

Grüne Aufarbeitungshysterie live in Hamburg – Ein Erfahrungsbericht

TAZ : emotionale Entrüstung und missbrauchsideologische Demagogie

Schweiz: Politischer Gefangener in Sicherungsverwahrung wegen Manga-Comics verurteilt (Nachtrag)

Schwules Museum Berlin: Erst Heuchelei dann Schüsse

Die Siegessäule und die Pädokeule

Stadtmagazin Siegessäule – Die „Berliner Pädo Debatte“ und ein unbequemer Zeitzeuge

Stadtmagazin „Siegessäule“ biedert sich an bei Sexualeugenikern

Grüne Aufarbeitungshysterie – Exorzismus in Berlin – wie man den Teufel der Vernunft und sexueller Selbstbestimmung sicher austreibt – Teil 1

Grüne Aufarbeitungshysterie – Exorzismus in Berlin – wie man den Teufel der Vernunft und sexueller Selbstbestimmung sicher austreibt – Teil 2

Grüne Aufarbeitungshysterie – Hotline für Phantomopfer eingerichtet

Göttinger Institut für Demokratieforschung – Wie man wieder einmal mit der „Pädokeule“ Geschichte klittert.

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

 

 

 

 

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