Hexenprozess vor dem Berliner Landgericht

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 08 Februar 2017 ]

Hier treffen die Abwesenheit von Sozial- und Rechtstaat in einem menschenrechtsverletzenden Hexenprozess vor dem Berliner Landgericht zusammen. Aufgrund eines schon über sechs Jahre zurückliegenden Falles sexueller Selbstbestimmung so genannter “Minderjähriger” wird nun zunächst zwei Justizopfern ein politischer Schauprozess vermutlich zum Verhängnis werden. Es geht hier um die freiwillige Prostition von Jungen, die aus prekären Verhältnissen stammen und somit von Armut betroffen sind. Wie immer in solchen “Fällen” hetzt die Systempresse in mehr oder wenigen gleichlautenden Wortschöpfungen mit einer teilweise sehr bedenklichen Sprache.

Nachfolgend eine  Zusammenstellung der bisherigen Berichterstattung der gleichgeschalteten Systempresse:

 

 

Pädophile sollen in Berlin ein gut organisiertes Netzwerk betrieben haben. Die Opfer: Jungen aus sozial schwachen Familien. Jahrelang liefen die Ermittlungen. Nun wird dem mutmaßlichen Kern des Netzwerkes der Prozess gemacht. Es geht um mehr als 400 Fälle des sexuellen Missbrauch von Kindern (…) und Menschenhandel(…) Drei Männer, die Kern eines in Berlin aktiven Pädophilen-Netzwerkes gewesen sein sollen, müssen sich ab Freitag (9.00 Uhr) vor dem Landgericht verantworten. 13 Jungen sollen missbraucht worden sein. (…) Die Angeklagten sind 51 bis 80 Jahre alt. Die Verdächtigen sollen in der Zeit von 2002 bis Ende 2009 gezielt Kinder aus sozial schwachen Familien ins Visier genommen haben.(…) Mutmaßliche Taten in der Zeit von Juli 2002 bis Ende 2009 sind in der Anklage aufgelistet. Die prekären Verhältnisse der Geschädigte hätten die Angeklagten ausgenutzt, indem sie die Jungen für sexuelle Dienste entlohnten oder sie an andere Freier vermittelten. (…) Nach dem Missbrauch soll er den Kindern Geld und Geschenke gegeben haben – mal 15 Euro, mal 20 oder 50 Euro, so die Anklage.(…) Sie verbergen ihre Gesichter hinter silberglänzenden Mappen vor den Kameras: Die 51 und 53 Jahre alten Angeklagten sollen zum Kern eines pädophilen Netzwerkes gehört haben, das sieben Jahre lang in Berlin aktiv gewesen sein soll. Ihre mutmaßlichen Komplizen, 78 und 80 Jahre alt, sind zu krank für einen Prozess. (…)Kopf des Pädophilenrings soll der 51-jährige Jens B. sein (…) Die beiden Männer sitzen still neben ihren Verteidigern. Der 51-Jährige gilt als Hauptangeklagter. 376 Fälle werden ihm zur Last gelegt. Damals soll er ein Bauunternehmer gewesen sein, der mit seiner Mutter in einem Einfamilienhaus mit Sauna im Landkreis Oberhavel lebte. „Marco“ und „Markus“ seien seine Aliasnamen im mutmaßlichen Netzwerk gewesen. In einem grünen Kleinbus habe er junge Opfer abgeholt, sich an ihnen vergangen, sie zu anderen Pädophilen gebracht. Im April 2015 wurde „Marco“ verhaftet. Nach acht Wochen wurde er gegen Auflagen von einer weiteren Untersuchungshaft verschont. Flucht- oder Verdunklungsgefahr wurde nicht befürchtet. Das Verfahren kam zunächst bei der Justiz ins Stocken. Bereits im Juli 2011 seien die Ermittlungsakten an die Staatsanwaltschaft gegangen, aber bis Herbst 2014 nicht bearbeitet worden, (…) Sieben der mutmaßlichen Opfer nehmen als Nebenkläger am Prozess teil. Sie hoffen auf Aussagen der Angeklagten – „weil es wichtig ist, dass die Geschädigten nicht noch einmal intensiv befragt werden“, sagt ein Nebenklage-Anwalt. (…) Für den Prozess wegen Kindesmissbrauchs sowie Menschenhandels zum Zweck der sexuellen Ausbeutung sind 21 Verhandlungstage geplant.

 

Quellen/vollständige Texte:

NWZ-Online: Pädophilen-Prozess In Berlin Haben diese Männer 13 Jungen missbraucht?

NWZ-Online: Pädophilen-Prozess In Berlin – Der Club der Kinderschänder

BZ-Berlin.de: Verhandlung in Berlin – Verdacht auf Pädophilen-Netzwerk: Prozess gegen zwei Männer

RBB-Online: Jungen missbraucht und an Freier vermittelt – Prozess gegen mutmaßliches Pädophilen-Netzwerk

 

Vorab sei einmal wieder angmerkt, dass sich die im Gleichschritt arbeitende “Lügenpresse” einmal wieder eine Sprache gebraucht, mit Begriffen wie “Pädophilenring, zum Zweck der sexuellen Ausbeutung , Pädophilen Netzwerk , oder Club der Kinderschänder” , welche in ihrer Entmenschlichung deutlich macht wer die “Juden” der heutigen Zeit sind. Somit kann man auch hier wieder von einem Journalismus nach “Stürmer-Art” sprechen.
Zudem werden wie immer durch die ideolgisch-politischen Wortwahl Sinn und Inhalt verzerrt, wenn entsprechend der verfassungswidrigen Unrechtsgesetze (§§ 174, 176, 176a, 182, 184b, 184c und 184d StGB) von sexuellen Missbrauch von Kindern die Rede ist und mit dem “Vorwurf” des Menschenhandels (§ 232 StGB) dem verbrecherischen Irrsinn der Strafjustiz ordentlich Vorschub gleistet wird. Soweit man dies aus der Systempresse inhaltlich herausfiltern kann geht es hier um freiwilligen Sexualkontakte, die gewaltfrei waren und mit Geld und Geschenken zum Teil entlohnt wurden. Auch die die freiwillige Prostition ist ein Teil der sexuellen Selbstbestimmung und hat mit Menschenhandel nicht einmal im Ansatz etwas zu tun.  Würde man dies großartige “Logik” generell strafrechtlich anwenden, dann wäre ja der Arbeitsmarkt als eine akzeptierte Form der Prostition die häufigste Art des Menschenhandels. Anders als im vorliegenden Fall werden dort  durch das inhumane kapitalistische System tatsächlich Menschen und zwar gleich massenweise ausgebeutet und (fast) alle finden es toll. Allein der Umstand, dass gegen die Justizopfer keine Untersuchungshaft angeordnet wurde spricht für die hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Propagandapresse hier wieder einen moralhyterischen Skandal unter die Leute bringen will. Es ist davon auszugehen, dass die vermeintlichen “Opfer” keine sind sondern selbstbestimmt unf ggf. berechnend gehandelt haben. Die Tatsache, dass jetzt einige der falschen “Opfer” als Nebenkläger  auftreten dürfte dem Umstand zuzurechnen sein, dass sie nach den Vernehmnungen durch die Polizei und infolge eines ausgeübten Drucks seitens der Familie und des sozialen Umfeldes die missbrauchideologische Opferrrolle angenommen haben und ihre Aussagen dem Missbrauchmythos entsprechend angenommen haben. Ein Verhaltensmuster, dass allgemein hier demnächst noch in einem anderen Artikel bleuchtet werden soll. Hinzu kommt vermutlich leider die nackte Geldgier, indem diese falschen “Opfer” versuchen über ein Adhäsionsverfahren im Rahem des Strafprozesse Schadensersatz zugesprochen zu bekommen, obwohl es zu  keinerlei Schaden gekommen ist, den beschädigt wurde nur ein sakrosanktes systemtragendes irrationales Dogma ohne Realitätsbezug.  Es geht also nur darum die sowei schon erheblich geschädigten Justizopfer finanziell auszupressen solange noch etwas zu holen sein sollte.  Offenkundig wollen sich die anderen sechs vermeintlichen “Opfer” nicht an dieser miesen Tour beteiligen, da sie genau wissen, dass sie freiwillg und auf den eigenen Vorteil bedacht handelten als sie sich mit den Angeklagten einließen und sich freiwillig prostituierten. Letztlich zeigt sich hier die Verantwortlichkeit unseres kapitalistischen pseudomoralischen Systems im doppelten Sinne, denn hier liegt die Verantwortlichkeit zum einen für die oben genannten grundgesetzwidrigen Gesetzen, die aus politisch-wirtschaftlichen Machtinteressen ein Gesinngsstrafrecht schaffen, welches mit einem Rechtsstaat unvereinbar ist und zum anderen für Verhältnisse die gezielt  Armut und prekäre Verhältnisse hervorbringen. Letztlich ist in beiden Fällen die hemmungslose Profitgier und effiziente Ausbeutung der Masse Mensch durch die herrschende Klasse die politsche Ursache für diese inhumane Situation.

Ausserdem fällt auf, dass nichts über die Freier berichtet wird an welche die Jungen vermittelt wurden. Offenkundig wurden diese nicht “strafrechtlich zur Verantwortung gezogen” ? Auch dieser Umstand spricht dafür, dass hier wieder ein moralpanische Skandal medienwirksam unters Publikum gebracht werden soll. Es wird sich zeigen, wie dieser widerliche Hexenprozess weiter verläuft und welche Urteile am Ende herauskommen.

Siehe auf dieser Webseite unter anderen auch:

Und wieder; Gesinnungsterror, Lügen und Propaganda

Ein kleines Beispiel für das Gesinnungssexualstrafrecht der BRD

Das Lügenmärchen von der „kindlichen Unschuld“ (I)

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

 

und,

 

K13-Online: Prozessbeginn vor dem Landgericht Berlin: Vier Männer eines sogenannten Pädophilen-Netzwerkes sollen Kinder missbraucht und an Freier für Geld vermittelt haben

 

Justizopfer_Ohnmacht

Paragraf Hammer

landgericht_berlin.de

Blutjustiz

 

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