Nachschlag aus dem Sommerloch I : Sexualstrafrecht und der gezielte Abbau von Menschenrechten – drei Beispiele

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 27 August 2015 ]

Die stetigen Verschärfungen im sogenannten “Sexualstrafrecht”  zeigen ihre Wirkung in der Justizpraxis in vielseitiger Hinsicht und werden noch in weiteren Kontexten hier ein Thema sein. Zunächst aber einmal zusammengefasst drei Beispiele die während der kleinen Sommerpause von der Systempresse unters Volk gebracht worden.

An praktischen Beispielen zeigt sich die erfolgreiche Umsetzung politischer Absichten als Folge der mehr oder weniger regelmäßig verschärften menschenrechtswidrigen Sexualstrafgesetze, insbesondere der staatskriminellen “Rechtsvorschriften” wie insbesondere die §§ 174, 176, 176a, 182, 184b, 184c StGB.  Man kann recht gut erkennen welche Ziele  exemplarisch umgesetzt werden und wie diese miteinander verknüpft sind.  Zum einen geht es immer um die bewusste Aushebelung bzw. Missachtung von Grund- und Menchenrechten auf mehreren Ebenen, die ja den Kern der zugrundliegenden Strafgesetze bilden und zum anderen durch mehr oder weniger Gehirnwäschezwang (“Therapie”) um die Durchsetzung sexualeugenischer Zielsetzungen, bei denen es gilt “Volksschädlinge” im Geiste der heutigen totalitären Staatsdoktrin her auszumerzen oder wenigsten unschädlich zu machen. Ein “störendes” Grundrecht ist stets das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit im Zusammenhang mit dem Schutz der Privatsphäre. Stattdessen zerrt man Menschen ( vermeintliche “Täter” und “Opfer”) vor ein Strafgericht, bestraft den einen und demütigt öffentlich alle beide. So zum Beispiel geschehen im besonders rückständigen und rechtskatholischen Emsland (Niedersachsen):

 

 

Lingen: Wegen sexuellen Missbrauchs eines Schutzbefohlenen in Tateinheit mit sexuellem Missbrauchs eines Jugendlichen hat das Amtsgericht Lingen einen 49-Jährigen zu einer Haftstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Unter den Auflagen, 500 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zu zahlen und an einer sexualtherapeutischen Therapie teilzunehmen, wurde die Strafe zur Bewährung ausgesetzt. (…) Die Staatsanwaltschaft warf dem nicht vorbestraften Mann vor, seinen heute 20 Jahre alten und zum Tatzeitpunkt jugendlichen Stiefsohn zwischen 2011 und 2013 insgesamt sieben Mal bei sexuellen Handlungen gefilmt zu haben. (…) Zu seinem Stiefsohn, der noch immer bei ihm lebe, habe er auch heute noch ein gutes Verhältnis. Er wolle weiter bei dem Angeklagten, den er als Vater sehe, leben (…) leide nicht unter den Taten (…) die Geschichte sei heute für ihn abgehakt. (…) „Natürlich will ich nicht, dass mein Vater dafür bestraft wird.“ (…) Hinter die Taten war die Polizei gekommen, nachdem Angestellte einer Spielothek zweimal USB-Sticks gefunden hatten, auf denen neben den Videos auch kinder- und jugendpornografische Bilder gespeichert waren. Die Angestellten der Spielothek hätten die Sticks jeweils der Polizei übergeben, deren Ermittlungen dann zum Angeklagten geführt hätten. (…) In der Urteilsbegründung brachte der Vorsitzende zum Ausdruck, dass der Angeklagte beim Strafmaß „Glück gehabt“ habe (…) „Aber hinter jedem Bild steckt das Schicksal eines Kindes oder Jugendlichen“, machte er unmissverständlich klar, das solche Taten dem Angeklagten nie wieder passieren dürften. „Sonst landen Sie trotz ihrer Krankheiten für lange Zeit in der JVA.“

 

Quelle/vollständiger Text: Osnabrücker Zeitung: Ein Jahr und sechs Monate Haft 49-Jähriger in Lingen wegen Missbrauchs verurteilt

 

In bekannter Erfüllung des Propaganda- und Desinformationsauftrages vermittel das lokale Systemblättchen wieder einen “skandalösen Vorfall” über den sich das manipulativ verdummte Volk wieder moralisch zu echauffieren. Hier handelt es sich eindeutig um eine Privatangelegenheit, die vor einem öffentlichen Straftribunal nichts zu suchen hat! Niemand wurde durch die angeblichen “Taten” gesschädigt. Schaden richtet hier nur der öffentliche Prozess und die menschenrechtswidrige Verurteilung an. Hier geht es zudem hauptsächlich um den Paragraphen 182 StGB (“sexueller Missbrauch von Jugendlichen“), der im Gegensatz zu den anderen “Missbrauchsparagraphen” ein Antragsdelikt darstellt und bei dem selbst nach Eröffnung eines Hauptverfahrens von Strafe abgesehen werden kann. Dies ergibt sich aus den Absätzen 5 und 6 des § 182 . Statt von dieser vernünftigen und humanitären Möglichkeit Gebrauch zu machen wird ein scheußlicher Hexenprozess veranstaltet und die Grundrechte gleich zweier Personen grob verletzt.  Hier sieht man wieder einen Richter agieren, der eiskalt und inhuman in finsterster deutscher Traditiion strafrechtlich eine  abscheuliche Ideolgie mit Staatsgewalt durchsetzt. Um den jetzt öffentlich bekannten “Volksschädling” unschädlich zu machen muss er sich zwangsweise einer menschenrechtsverletzenden Gehirnwäsche unterziehen um nicht im Knast zu landen. Hier wäre dem Justizopfer dringende anzuraten in Berufung zu gehen. Natürlich wird mit den üblichen verlogenen demagogischen Floskeln der Mythos der “Jugend– und Kinderpornographie” bedient um die Moralhysterie weiter zu steigern. Auf diesen Aspekt komme ich noch zurück., denn dieses “Thema” spielt auch beim zweiten Beispiel ein Rolle.

In einer anderen eher selbst unter heutigen Bedingungen finster-rückständigen Gegend der Bananenrepublik Deutschland, nämlich im ländlichen Bayern, hatte ein Mann wohl über einen langen Zeitraum einvernehmliche sexuelle Kontakte mit Jungen im Kindes- bzw. Jugendalter und wurde jetzt zu einer absurd langen Knaststrafe verurteilt.  Er hätte alle diese Kinder und Jugendlichen halbtot prügeln könen und hätte nich annährend eine solche Strafe bekommen. Aber wie bekannt verfolgt der Staat hier ja politische Ziele für deren Umsetzung Kinder- und Jugendliche durch die Staatsgewalt planvoll missbraucht werden.  Nachfolgend ein Auszug aus der systemmedialen Berichterstattung:

 

 

“Die Staatsanwaltschaft hatte auf eine Strafe von zehn Jahren plädiert. Die Verteidigung hatte viereinhalb Jahren Haft vorgeschlagen. Der 56-Jährige hatte sich über Jahre hinweg in seinem Privathaus in Pfreimd im Landkreis Schwandorf immer wieder an Kindern und Jugendlichen vergangen. Das Landgericht Amberg verurteilte den Mann am Mittwoch (19.08.15) unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in fünf Fällen und sexuellen Missbrauchs von Kindern in neun Fällen zu einer Haftstrafe von siebeneinhalb Jahren. In ihrer Urteilsbegründung sagte die Vorsitzende Richterin Roswitha Stöber, das umfassende Geständnis habe dem Verurteilten eine noch härtere Gefängnisstrafe erspart. (…) Dem Angeklagten riet Stöber, sich dringend einer Sexualtherapie zu unterziehen. (…) In dem Verfahren wurden lediglich 18 Einzelfälle verhandelt. Die Gesamtzahl der Missbrauchsfälle dürfte allerdings deutlich höher sein. (…) Außerdem gehen die Ermittler davon aus, dass sich viele Opfer nicht “outen” und aus Scham keine Angaben machen wollten. (…)In der Wohnung des ehemaligen Kaminkehrers wurde zudem kinderpornografisches Material gefunden. Auf einem Computer, einem Notebook und auf USB-Sticks fanden die Ermittler ingesamt 48.000 kinderpornografische Bilder und Videos (…)Sein Haus führte er wie einen inoffiziellen Jugendtreff. Einige der missbrauchten Jungen sind auch Jahre nach den Taten noch traumatisiert. Der 56-jährige alleinstehende Rentner machte vor Gericht detaillierte Angaben zu den sexuellen Übergriffen. “Ich schäme mich zutiefst”, sagte er. Trotzdem versuchte er, die Taten zu rechtfertigen. Zum Beispiel sagte er: Vieles sei im Spaß entstanden, da sei Alkohol im Spiel gewesen, die Jungs hätten mitgemacht. (…)

 

Quelle/vollständiger Text: BR.de: Missbrauch in Pfreimd 56-Jähriger muss siebeneinhalb Jahre in Haft

 

Es fällt hier natürlich wieder die ideologische Wortwahl des rechten Staatssenders “Bayerischer Rundfunk” auf, wenn z. B. behauptet wird das Justizopfer hätte sich an den Kindern und Jugendlichen “vergangen”. Im Sinne der verbrecherischen Paragraphen wie §§ 174, 176, 176a, 182 StGB meint dies freiwillige einverständliche Handlungen mit durchaus Spass bei der Sache. Ein Umstand, der vernunftgemäß naheliegt. Hier dürfte auch der Ursache für den Umstand liegen, dass sich viele angebliche “Opfer” nicht bei der Staatsmacht melden sondern ihre Privatsphäre zu Recht schützen, statt sie in einem öffentlichen Hexenprozess breittreten und medial verbreiten zu lassen.  Wenn der sonst heuchelnde Angeklagte, dann einmal  Wahrheit spricht ist das natürlich eine unverschämte Rechtfertigung seiner “Taten” im Auge des Propagandamediums. Hier wird allerdings die Freiwilligkeit und die Lustbetontheit dieser sexuellen Spielereien deutlich. Analog zum ersten Beispiel wird auch hier staatliche Absicht deutlich. Private Anglegenheiten ohne “Opfer” und “Täter” werden in grundrechteverletzender Weise öffentlich gemacht, Menschen aus ideolgischen Gründen öffentlich gedemütigt und ein vermeintlicher Täter wird mit harter langer Kerkerstrafe einschließlich Existenzzerstörung  bedacht. Zudem soll er natürlich im Knast gehirngewaschen werden damit auch dieser “Volksschädling” nach dem Knast, wenn er nicht noch nachträglich in Sicherungsverwahrung landet,  so unschädlich für (sexuelle) “Volksgesundheit “ist, wie irgend möglich gemacht. Auch hier wird moralhysterisch wieder rumgekreischt im Kontext so genannter “Kinder- und Jugendpornographie”, wobei es sich ja um Darstellungen sexueller Selbstbestimmung handelt, die es laut der dogmatischen ideologischen Vorgaben durch die entsprechenden Gesetze nicht geben darf, da sie den Staat und seine Gesetze der Lüge überführen würde. Zum Thema “Kinder- und Jugendpornographie” finden sich auf dieser Seite umfangreiche Ausführungen in dem Grundsatztext:

 

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

daraus ein Auszug:

„Schon der §176/176a StGB steht, nicht nur wegen seiner unmittelbaren Nähe zum §175 und seiner Geschichte, auf rechtsstaatlich dünnem Boden. Er beruft sich auf die „ungestörte sexuelle Entwicklung von Kindern“ als geschütztes Rechtsgut. Ungestört bedeutet, daß sich die Sexualität von Kindern angeblich von innen heraus entwickelt und diese Entwicklung von außen gestört werden könnte – nicht etwa kann oder wird. Da der seinerzeit mit der Rettung und Neuformulierung des einstigen Unzuchtsparagraphen 176 beschäftigten SPD klar war, daß sich diese Anschauung rational nicht begründen ließ, sondern die Fakten darauf hindeuteten, daß sie falsch ist, besann sie sich auf das Konstrukt des abstrakten Gefährdungsdelikts. Es liegt lediglich eine angenommene Gefährdung – kein zwingender Schaden, wie etwa bei Körperverletzung – vor, und diese ist zudem abstrakt. Abstrakt wiederum bedeutet, daß der Gesetzgeber die Gefährdung nur zu behaupten und nicht zu begründen braucht. Eine der notwendigen Anforderungen an einen Rechtsstaat ist jedoch, daß der Gesetzgeber Gesetze stichhaltig begründen kann, und das vor allem dann, wenn er das schwerste ihm zur Verfügung stehende Mittel, das Strafrecht, anwendet. (GiGi Nr 61)“ (…) Wenden wir uns nun einem medial äußerst beliebten Unterthema der „Kindesmissbrauchs“-Hysterie zu; den „Bildergeschichten“ – sprich so genannte „Kinder- und Jugendpornographie“. Dass ein Staat Bilder bzw. Filme, die ein menschliches Auge wahrnimmt unter zunehmend schärfere Strafen stellt und bezüglich dieser Wahrnehmung eine giganmtische Hexenjagd startet hat sich zweifelsfrei in faschistische Strukturen begeben. Es war im übrigen die heutige Justizministerin Leutheuser-Schnarrenberger, die in ihrer ersten Amtszeit unter Kohl auf die „glorreiche Idee“ kam Vernunft und Grundrechte an dieser Stelle einmal komplett aus dem Weg zu räumen. Würde man den hier angewendeten geistigen Wahn zum Prinzip erheben würde dies folgendes bedeuten; Hat jemand, zum Beispiel in einen Geschichtsbuch Bilder von Kriegsverbrechen, getöteten Soldaten, ermordeten KZ-Insassen oder ähnliches würde er allein durch den Besitz dieser Bilder für die Dinge die dort zu sehen sind mitverantwortlich gemacht und entsprechend hart bestraft werden. Das wäre natürlich offenkundig absurd – aber genau so passiert es bei harmlosen jugendlichen Erotikdarstellungen und mitunter selbst bei kritischen Texten, die entsprechende Dinge beschreiben. Im übrigen darf jeder Mensch inklusive Kinder sich Bilder und Filme, die übelste Gewalttaten zeigen selbstverständlich straffrei annsehen. (z. B. in den Nachrichten der Systemmedien) In der Ausgabe Nr. 38 des sexualpolitischen Magazins „GiGi“ gab es weitere treffende Ausführungen zu diesem Thema:

„Ein Unterthema von „Kinderschänder“ ist Kinderpornographie. Ob nun jemand einen tatsächlichen oder sogenannten sexuellen Mißbrauch von Kindern aufzeichnet oder nicht, ist genauso unerheblich, wie wenn eine sonstige Straftat aufzeichnet wird. Selbst der Staat verargumentiert die öffentliche Überwachung unter anderem damit, daß Straftaten aufgezeichnet und angeblich verfolgbar würden. Nach diesem Credo würde er zum Kinderpornoproduzenten werden, wenn er die Möglichkeit hätte, seine Kameras in den Schlafzimmern der Kinder aufzustellen. Es wäre geradezu lächerlich, freie Bürger wegen des Besitzes eines Dokuments zu belangen, das eine Straftat schildert. Bei Kinderpornographie scheint das anders zu sein. Sie weist zwei Aspekte auf, die sie für das Repressionssystem interessant machen: Daß es erstens um angeblichen oder tatsächlichen sexuellen Mißbrauch von Kindern geht, bei diesem Thema die Meinungen gleichgeschaltet sind und sich so repressive Maßnahmen ohne großen Widerspruch realisieren lassen und zweitens die Verbreitung von Kinderpornographie im Internet stattfindet, dessen technisch-freiheitliches System des ungehinderten Informationszugangs der repressiven Machtelite ein Dorn im Auge ist. Hinzu kommt, daß, wie schon zu Sokrates’ Zeiten, Kinder- und Jugendschutz immer dann zur Scheinlegitimation von Repression mißbraucht wird, wenn alle anderen Scheinargumente selbst dem desinformierten Bürger zu fadenscheinig erscheinen und folglich versagen. Kinder und Jugendliche sind für Mißbrauch prädestiniert. Allerdings weniger zu sexuellen Zwecken als zu politischen. Diese Form des Kindesmißbrauchs, der tatsächlich gesellschaftlich relevant ist, findet jedoch keinen Niederschlag im Strafgesetzbuch. Denn das wird ja von den politischen Kindesmißbrauchern selbst geschrieben. (…) Ein weiterer Grund, weshalb sich Kindesmißbrauch und Kinderpornographie in geradezu idealer Weise zum Abbau von Grundrechten eignen, ist, daß der Standardnormalo sich nicht betroffen fühlt. In Verbindung mit dem gezielt geschürten Haß auf manche sexuell Andersempfindende stimmt er jeder repressiven Maßnahme gegen die als Untermenschen ausgemachten „Perversen“ zu, ohne zu merken, daß dabei Rechtsprinzipien geschaffen werden, die seine eigene Freiheit zersetzen. Dabei steht das absolute Kinderpornographieverbot rechtsstaatlich betrachtet auf wackeligen Beinen. Als Kinderpornographie gelten pornographische Darstellungen, die den sogenannten sexuellen Mißbrauch von Kindern darstellen. Hierbei gelten solche Handlungen als sexueller Mißbrauch von Kindern, wie sie in §176 StGB festgehalten sind. §176 StGB wiederum bezeichnet jede sexuelle Handlung an oder vor einem Kind (also einer Person unter 14 Jahren) als sexuellen Mißbrauch, davon unberührt, wie alt die handelnden Personen sind und ob die sexuellen Handlungen in gegenseitigem Einverständnis erfolgten oder nicht.

(…)

Der Gesetzgeber ging mit dem Kinderporno-Paragraphen noch einen Schritt weiter. Er stellte erst 1993 die Herstellung, die Verbreitung und den Besitz von pornographischen Darstellungen eines Straftatbestands unter Strafe, dem er selbst nicht einmal glaubte. Zu diesem Zeitpunkt war die „Kinderschänder“-Hysterie schon im Gange. Dabei stützte er sich im wesentlichen auf zwei Argumente. Er behauptete, daß Kinder mißbraucht würden, um Kinderpornographie herzustellen, und daß der Konsum von Kinderpornographie selbst zu sogenanntem sexuellen Mißbrauch führen würde. Seltsamerweise wird nur bestraft, wer Kinderpornographie besitzt, sie aber nicht konsumiert, während derjenige straffrei ausgeht, der sie konsumiert, aber nicht besitzt: ein Besuch in von der Leyens und Zierckes (4) Kinderpornokino (5) ist keine Straftat. Für die Behauptung, daß der Konsum von Kinderpornographie zu sexuellem Mißbrauch führt, gibt es selbst heute keine Belege, die das vermuten lassen, geschweige denn Beweise. Allein die vielen Polizisten in den Sittendezernaten, die berufsmäßig Kinderpornographie sichten, müßten sich demnach das erstbeste Kind auf der Straße greifen und es mißbrauchen. Zu ihrer Ehrenrettung sei gesagt, daß wer die Sportschau ansieht auch nicht gleich auf den Fußballplatz rennt.

Die Gesetzgebung auf diesem Feld läßt sich am besten als juristischer Amoklauf beschreiben. Erste Anzeichen deuteten sich schon an, weil nicht etwa nur die Herstellung von Kinderpornographie als Straftatbestand gewertet wurde, sondern auch ihre Verbreitung und ihr Besitz sowie der Versuch der Besitzverschaffung. Schon hier klafften Strafrecht und Ethik weit auseinander, weil weder die Verbreitung noch der Besitz und schon gar nicht der Versuch der Besitzverschaffung eines Dokuments, das eine ohnehin zweifelhafte Straftat ohne geschütztes Rechtsgut festhält, ein ethisches Unrecht ist. Tatsächlich verbirgt sich dahinter ein Rückfall in die Zeit der Sittenmoral im Strafrecht. Und zwar schlimmer, als sie je gewütet hat: Auf einmal ist die sexuelle Gesinnung und nicht eine auch nur vorgeschobene Handlung (der §175 in der Nazi-Fassung erfaßte selbst verliebte Blicke unter Männern als homosexuelle Handlung) Gegenstand strafrechtlicher Verfolgung. Als bestrafungswürdig betrachtet das „gesunde Volksempfinden“ solche Menschen, die diese „perversen“ Bilder zur sexuellen Stimulierung konsumieren (…)

 

An beiden Beispielen wird deutlich, dass es sich hier um grundgesetzwidrig praktiziertes Gesinnungs– bzw. Täterstrafrecht handelt bei dem die genannten staatlichen Ziele verfolgt werden. Was passiert wenn sich ein Justizopfer nicht das Gehirn waschen lässt bzw. dem Staat Reue und Veränderungswillen hinsichtlich seiner Persönlichkeit vorheuchelt sieht man am dritten Beispiel recht deutlich. Es endet beim “Wegsperren für immer” in der Sicherungsverwahrung . Dieser schwerst menschenrechtsverletzende  Fall findet in der Schweiz statt, wo man schlichter von “Verwahrung” spricht. Natürlich gibt es derartige Fälle auch in unserer Bananenrepublik, wie in Kürze in einem anderen Artikel dargestellt werden wird. In der Schweiz geht es um einen Mann namens Beat Meier, der seit 17 Jahren “verwahrt” wird , weil er möglicherweise in ferner Vergangenheit einmal einvernehmliche sexuelle Kontakte mit “minderjährigen” Jungen hatte. Die Schweizer Systempresse ist natürlich in ihrer verzerrend dogmatisch-ideologischen Wortwahl keineswegs besser als die deutschen “Kollegen”. Auch hat man wohl den berüchtigten “Stürmer” als “journalistisches” Vorbild gewählt. Nachfolgend einige Auszüge aus diesen Propagandaartikeln:

 

 

“Sie sei schwer krank und liege gelähmt im Bett. Das war das Letzte, was von der 86-jährigen Sektenführerin an die Öffentlichkeit drang. (…) Doch jetzt meldet sie sich wieder zu Wort. (…)  In einem Brief an den «Blick» setzt sie sich für verwahrte Straftäter ein. «Die allermeisten sind keine Kriminellen», schreibt sie darin. (…) «Mein lieber Sohn Beat gehört nicht in die Strafanstalt Pöschwies.» (…) Und die Sektenführerin teilt seine Meinung offenbar: «Man könnte sogar vom Höllenfeuer der zuständigen Instanzen sprechen, weil die Verwahrten so massiv behandelt werden wie Schwerverbrecher.» In ihren Augen ist M. unschuldig. (…)  M. hatte über Jahre hinweg seine beiden Stiefsöhne sexuell missbraucht. Er soll noch weitere Kinder geschändet haben. (…) Er bestreitet die Taten bis heute. (…) Letztmals machte er 2013 Schlagzeilen. Er weigerte sich, nach Erreichen des Rentenalters im Knast weiterzuarbeiten. Das Bundesgericht wies sein Begehren ab. (…) Uriella, wie kommen Sie darauf, dass Beat Meier unschuldig sein könnte? Nach wie vor bin ich überzeugt, dass Herr Beat Meier unschuldig ist. Also, nicht nur sein könnte. Dies wurde vom Himmel bestätigt mit den Worten von Jesus Christus:(…)”

 

Quellen/vollständige Texte:

20min.ch.: Sektenführerin kämpft für Kinderschänder

blick.ch: Jetzt verteidigt Uriella einen Bubenschänder

blick.ch: Post von der Sektenführerin

 

Hier kommt natürlich noch eine Dame dazu, die seit einem Sturz vom Pferd vor vielen Jahrzehnten einen offensichtlich schweren “Dachschaden” hat und einem religiösen Wahn verfallen ist bei dem sie an Märchenfiguren wie das Jesusphantom glaubt. Eventuell ist oder war sie auch nur geschäftstüchtig…?  Möglicherweise handelt es sich in diesem Falle um so etwas wie Alterweisheit, die hier zutage tritt und objektiv schweres Unrecht gegen einen unschuldigen Menschen erkennt. Hier zeigt sich das staatliche rücksichtslose Gewaltpotenzial in besonderer grausamer Klarheit. Offensichtlich will man einen inzwischen 69 Jahre alten Mann der “uneinsichtig” ist und weiter Wahrheiten festhält sowie in der Vergangenheit ein politischer Aktivist war als “volkschädliches” Element für immer aus dem Verkehr ziehen und im  Sinne des kapitalistischen Ausbeutungsgedankens im Knast bis zum Tode Slavenarbeit verrichten zu lassen, denn in kapitlaistischen Moralstaaten ist ein Gefängnis nicht zuletzt auch ein profitorientiertes Unternehmen mit den denkbar billigsten Arbeitskräften…quasi tatsächlich eine Art Sklaven für die Menschenrechte augenscheinlich nicht gelten. Durch ihre widerliche Berichterstattung beteiligen sich die oben genannten Presseerzeugnisse letztlich an dieser schweren Verletzung grundlegender Menschenrechte. Ob die Unterstützung der greisen Sektenführerin “Uriella” dazu führt, dass Beat Meier doch noch zu Lebzeiten in die Freiheit entlassen wird ist allerdings mehr als fraglich…..

 

weitere Informationen u. a.:

K13-Online:

Täter ohne Opfer: Heute 20-jähriger Stiefsohn sagt vor dem Amtsgericht Lingen aus – Natürlich will ich nicht, dass mein Vater dafür bestraft wird

BLICK.ch: Die Ex-Chefsekretärin Erika Bertschinger-Eicke(Uriellas bürgerlicher Name) vom Orden “Fiat Lux” hat vom bekennenden Pädophilen Beat Meier einen Brief erhalten

 

tinjos.ch: Die Sektenführerin Uriella setzt sich für Beat Meier ein.

 

auf dieser Webseite siehe u. a. auch:

 

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

Die Propagandamaschinerie rollt – Teil 2

Uncle Sam’s Sexualhölle erobert die Welt

Welche Anforderungen muß ein Strafgesetz erfüllen?

Maasgeschneidert – Die nächste Verschärfung des Sexualstrafrechts wird vorbereitet…

26.01.2015 – Rechtsstaat endgültig BRDigt – Verschärftes Sexualstrafrecht in Kraft getreten

Durchgewunken: Gesetzesverschärfungen im Sexualstrafrecht – Rechtsstaat endgültig abgeschafft !

 

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