Hexenjäger wieder auf Raubzug

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 24 August 2014 ]

Mit inquisitorischem Eifer ziehen die Hexenjäger der Staatsmacht wieder wohungschändend auf Raubzug queer durchs Land. Im Namen einer verlogenen Moral und menschenrechtswidriger Gesetze wurden Anfang August  125 Wohnungen mit Hausdurchsuchungen geschändet. Der konkrete Verdacht bleibt dabei im Dunkeln.

Worum es eigentlich geht bleibt bisher unklar aber es reicht offenssichtlich das Stichwort “Kinderpornographie” damit alle rechtssstaatlichen Grundlagen über Bord geworfen werden und die reine Willkür heuschreckenartig übers Land zieht. Ausgangspunkt waren “Ermittlungen” der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt a. M. und die Propagandamaschinerie der Systemmedien sprang natürlich sofort und lieferte die übliche demagogische, desinformierende Hofberichterstattung. Hier zwei recht ähnliche Beispiele aus der Systemprese:

 

 

“Die 115 Tatverdächtigen sind demnach im Alter zwischen 21 und 60 Jahren. Sie sollen in einem sozialen Netzwerk für Schwule die geschlossenen Benutzergruppen eingerichtet haben, um darüber mit Gleichgesinnten Kinderporno-Bilder und -Videos auszutauschen. In den Foren wurden laut Generalstaatsanwaltschaft auch Erfahrungen ausgetauscht und praktische Hilfestellungen gegeben, wie man zum Beispiel Kontakt zu Kindern herstellt. (…) Rund 550 Polizisten durchsuchten am Dienstag insgesamt 125 Gebäude. Auch in Hessen wurden 13 Wohnungen von mutmaßlichen Pädophilen durchforstet. Die Ermittler beschlagnahmten zirka 260 Computer und Laptops, 850 externe Speichermedien, 150 Handys und Tablet-Computer sowie rund 7.500 CDs und DVDs, wie der Frankfurter Oberstaatsanwalt Alexander Badle Der hr hatte bereits am Dienstag über die Hausdurchsuchungen berichtet. Badle hatte betont: “Es ist ein unheimlich spannendes Verfahren.” 

 

Quelle/vollständiger Text: HR-Online: Hausdurchsuchungen bei Pädophilen

 

Keiner weis offensichtlich etwas genaues zu dem vermeintlichen Sachverhalt. Man geht hier augenscheinlich nach dem Prinzip “erst schießen dann fragen” vor.  Es bleibt auch im Dunkeln um welche ominöse Internetplattform für Schwule es sich den handeln soll und was man hier bitte unter geschlossenen Benutzergruppen verstehen soll. Es ist wohl immer “unheimlich spannend” wenn man nichts weis, vor allem nicht was man tut.  Der Beutezug hat sich aber mal wieder richtig “gelohnt” wie auch die “TAZ” berichten kann:

 

 

“Die 115 Tatverdächtigen sind demnach im Alter zwischen 21 und 60 Jahren. Sie sollen in einem sozialen Netzwerk für Schwule die geschlossenen Benutzergruppen eingerichtet haben, um darüber mit Gleichgesinnten Kinderporno-Bilder und -Videos auszutauschen. In den Foren wurden laut Generalstaatsanwaltschaft auch Erfahrungen ausgetauscht und praktische Hilfestellungen gegeben, wie man zum Beispiel Kontakt zu Kindern herstellt. (…) Rund 550 Polizisten durchsuchten am Dienstag insgesamt 125 Gebäude. Auch in Hessen wurden 13 Wohnungen von mutmaßlichen Pädophilen durchforstet. Die Ermittler beschlagnahmten zirka 260 Computer und Laptops, 850 externe Speichermedien, 150 Handys und Tablet-Computer sowie rund 7.500 CDs und DVDs, wie der Frankfurter Oberstaatsanwalt Alexander Badle Der hr hatte bereits am Dienstag über die Hausdurchsuchungen berichtet. Badle hatte betont: “Es ist ein unheimlich spannendes Verfahren.” 

 

Quelle/vollständiger Text: TAZ: Bundesweite Razzia – Kinderpornoring aufgeflogen

 

Man schreibt wieder einmal “brav” voneinander ab und tönt wieder von einem “aufgeflogenen Kinderpornoring”  und ich frage mich warum diesen imaginären “Ring” nicht gleich wieder sprengte…das macht man doch sonst immer so “schön” medienwirksam. Möglicherweise gab es ja gar nichts zu “sprengen”, aber es ist selbstverständlich immer spannend wieder eine möglichst große Zahl an Opfern von Ermittlungsbehörden und Justiz zu schaffen und dabei möglichtst viele Existenzen mutwillig zu zerstören. Es ist auch “interessant, dass der Staatssender “HR” sicher “wusste”, dass alle Opfer der Wohungsschändungen “pädophil” sind. Die hatten wohl eine Glaskugel. Der inhaltlich gleichgeschaltete Strum im Wasserglas verstummte dann sehr schnell und seit Wochen hört man nichts mehr von diesem “spannenden Verfahren”.  Am Ende blieb womöglich doch nur wieder einmal heiße Luft und die Opfer staatlicher Willkür. Es wäre in letzter Zeit nicht das erste Mal, dass unter einem völlig überzogenen Einsatz mit Hundertschaften von Polizisten sinnlos Steuergelder verschwendet werden infolge einer allgegenwärtigen Moralpanik. Wir erinnern uns an den Staub der komplett sinn- und merkbefreit in dem Fall eines vermeintlichen Treffens eines “Pädophilennetzwerkes” Aschersleben  aufgewirbelt wurde und sich schließlich als lauwarmes Lüftchen entpuppte. Diese Art von Willkür scheint Methode zu haben und zunehmend zur üblichen Arbeitsweise der entsprechenden Behörden zu werden. Sollte man von dieser Sache noch irgendwann einmasl etwas hören oder lesen wird darüber berichtet werden. Es wäre aber nicht verwunderlich wenn es hier beim peinlichen Schweigen der Ermittlungsbhörden, Justiz und Systemmedien bleibt.

 

siehe auch auf dieser Webseite:

 

Wie RTL “Undercover Deutschland” einen angeblichen “Pädophilenring sprengte” und heiße Luft produzierte – Eine Nachbetrachtung

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

und

K13-Online: Erneut fragwürdige Hausdurchsuchungen im gesamten Bundesgebiet: Lediglich IP-Adressen in einem Schwulen-Forum sollen Verdacht auf Kinderpornotausch beweisen

 

 

 

 

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2 Antworten zu “Hexenjäger wieder auf Raubzug”

  1. Helge Donnerknecht sagt:

    “Es wäre aber nicht verwunderlich wenn es hier beim peinlichen Schweigen der Ermittlungsbhörden, Justiz und Systemmedien bleibt.”

    Verwunderlich fände ich es aber, wenn auch die Betroffenen hartnäckig schweigen sollten. Es gibt Möglichkeiten zu veröffentlichen ohne gleich den eigenen Namen und seine Wohnadresse anzugeben. Aber GAR NICHTS ist nun mal GAR NICHTS, und lässt das Geschmäckle zurück da wäre vielleicht doch was gewesen.

  2. Fetzer sagt:

    werden die auf sich beruhen lassen! Ist mir ja 2006 nicht anders ergangen. Ich komme aus der GLer Szene und wurde von denen Verband, mittelbar im Zusammenhang mit Aschersleben.
    Wenn ich dies nun mal Rückwirkend genau betrachte. Ich bin nach ca. 12 Treffen mit der AgpD abgesprungen -eigentlich noch rechtzeitig vor Aschersleben- hat ich letztendlich schon den Eindruck, dass einige GLer (die meisten derer die ich real kennen gelernt hatte) nicht abgeneigt waren, also mir gegenüber auch und vielleicht sogar vordergrundig ihre Sexuellen Begehren anzuzeigen.
    Ein Fazit lass ich dazu offen.
    Aber jene, die die GLer Szene meinen in der Hand zu haben (im Netz) und mit dem Angebot von Selbsthilfe prallen und überhaupt auf einem klärenden Diskurs aus sind, können mir bei leibe gestohlen bleiben. Ich hab bis heut keinen Versuch gemacht, im GLF ,ein weiteres Pseudoaccount einzurichten.

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