Rassenhygiene und Josef Mengele reloaded 2012

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 17 Dezember 2012 ]

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verschleudert 413.806,–  EUR  Steuergelder für absurde  Gehirnuntersuchungen (Magnetresonanztomographie/MRT) des Instituts für Forensische Psychiatrie beim LVR-Klinikum Essen.  Beabsichtigt ist hier neurobiologische “Forschung” im Kontext hirnstruktureller und funktioneller Veränderungen bezüglich Pädophilie/Hebephilie und/oder “sexuellem Kindesmissbrauchs”. Bei genauerer Betrachtung dieses Vorhabens fühlt man sich unangenehm an die Theorien der Rassenlehre und Eugenik des dritten Reiches erinnert und das BMBF erscheint vor dem geistigen Auge als “Ministerium für Rassenhygiene und Volksgesundheit”

Die traurige Tatsache, dass es hier wieder einmal nur um die sexualrassistisch abstruse Missbrauchsideolgie und nicht um tatsächliche Wissenschaft geht zeigt sich schon wenn man sich die Aufgabenstellung dieses “Forschungsprojekts” ansieht. Es geht um die “Erforschung” vermeintlicher neurobiologischer Unterschiede zwischen pädophilen und nicht-pädophilen Männern, die “sexuellen Kindesmissbrauch” (= einvernehmlich-freiwillige Sexualkontakte) begangen haben, sowie pädophilen und nicht-pädophilen Männern, die keinen “sexuellen Kindesmissbrauch” begangen haben.  Der Projektleiter Dr. Boris Schiffer sucht für seine Gehirnuntersuchungen nun “Freiwillige” oder sollte man besser sagen willige Opfer, die sich ihr Hirn im Sinne einer technisch moderniserten Rassenlehre durchleuchten lassen möchten.  Führten die Rassenideologen der Nazi-Zeit ihre “Messungen” noch am äußeren Schädel durch, so möchten ihre geistigen Erben der Gegenwart ihre Vermessungsarbeiten im inneren des Kopfes durchführen um die “Juden” des 21. Jahrhunderts besser identifizieren und im Sinne der staatlichen Doktrin “behandeln” zu können. Werfen wir doch einmal auszugsweise einen Blick auf den Aufruf mit dem “Probanden” gesucht wurden und werden:

 

HINTERGRUND – WORUM GEHT ES?
Es ist nach wie vor nicht bekannt, wie und wo sich sexuelle Präferenzen (Vorlieben) im Gehirn manifestieren. Ebenso wenig ist bekannt, wie und warum es bei einzelnen Menschen zu einer sexuellen Vorliebe für Menschen vor der Pubertät (Pädophilie) oder während der Pubertät (Hebephilie) kommt. Außerdem ist unklar, warum einzelne pädophile und nicht-pädophile Menschen sexuelle Übergriffe gegen Kinder begehen. Unsere Studie zielt darauf ab, die Grundlagen von Pädophilie und sexuellem Kindesmissbrauch zu untersuchen. Hierzu werden pädophile und nicht‐pädophile Männer, die sexuelle Übergriffe gegen Kinder begangen haben, mit pädophilen und nicht‐pädophilen Männern verglichen, die keine Sexualstraftaten begangen haben. Untersucht werden psychologische, neuropsychologische, hormonelle, genetische, hirnstrukturelle und hirnfunktionelle Marker. Das Projekt basiert auf der Annahme, dass genetische Veranlagung und lebensgeschichtliche Ereignisse gemeinsam Veränderungen in Hirnstruktur und –funktion bewirken können, die objektiv messbar sind und einer Pädophilie und/oder sexuellem Missbrauch zugrunde liegen.

ZIEL – WOFÜR IST DAS GUT?
Der potenzielle Erkenntnisgewinn dieser Studie kann dazu beitragen, die Entstehung pädophiler Neigungen besser zu verstehen und langfristig die Präventions- und Therapiemöglichkeiten betroffener Menschen grundlegend zu erweitern.

METHODEN – WAS WIRD BEI DER UNTERSUCHUNG GEMACHT UND WIE ZEITAUFWENDIG IST DAS?
Die Untersuchung umfasst zwei Teile. Der erste Teil beinhaltet ein ca. zweistündiges diagnostisches Gespräch, eine ebenfalls ca. zweistündige testpsychologische Untersuchung mittels Fragebogen-Verfahren und Tests (Gedächtnis, Planen, Problemlösen) sowie eine Blutentnahme (ca. 55ml). Dieser Teil der Untersuchung findet i.d.R. am Institut für Forensische Psychiatrie in Essen statt.
Der zweite Teil beinhaltet eine zweistündige kernspintomographische Untersuchung (mit Pause), die im MRT-Zentrum des Universitätsklinikums Essen stattfindet. Hierbei sollen a) Besonderheiten in der strukturellen Integrität und b) bestimmte Funktionsabläufe des Gehirns untersucht werden. Der Kernspintomograph ist eine Röhre, die Schichtaufnahmen des Körpers ohne Röntgenstrahlen erzeugt. Eine Gabe von Kontrastmittel ist ebenfalls nicht erforderlich. Bei Berücksichtigung der Kontraindikationen (u.a. Herzschrittmacher, Metallimplantate) ist diese Untersuchung absolut risikolos.

WER KOMMT FÜR DIE UNTERSUCHUNG IN FRAGE?
Wir suchen männliche Versuchsteilnehmer im Alter zwischen 20 und 50 Jahren, die aktuell unter keiner neurologischen oder psychiatrischen Erkrankung (Paraphilien ausgenommen) leiden und keine der Kontraindikationen für eine MRT-Untersuchung erfüllen. Beides würden wir bei einem ersten telefonischen Kontakt abklären. Ihre sexuelle Präferenz sollte entweder klar gleich- oder gegengeschlechtlich sein und sich vorwiegend auf altersadäquate Partner oder Kinder im präpubertären bzw. pubertären Alter richten.

 

Der komplette Originaltext:

Probandengesuch

Es steht zu befürchten, dass sich die viefältige Ausprägung menschlicher Sexualität ebensowenig mit einer  Kernspintomographie erkären läßt, wie die Form von Nase, Stirn, Kinn oder “stechende Augen” etwas darüber aussagen, ob jemand Jude, Halbjude oder auf eine andere Art ein “nichtarischer Untermensch” ist. Mit diesem medizinischen Gerät lassen sich unter anderem Schäden an Nerven und Gefäßen feststellen und Tumore diagnostizieren aber bestimmt keine individuellen Persönlichkeitsmerkmale sozusagen scheibchenweise offenlegen.  Noch viel absurder ist die Behauptung, dass sich bei einer gleichartigen sexuellen Ausrichtung unterschiedliches Handeln an Scheibchenfotos des Gehirns erkennen lassen.  Wie blöd muss man eigentlich sein um so etwas zu glauben……die BRD-Regierung tut dies offenkundig und verschwendet sinnlos Steuergelder.  Dieser Umstand ist natürlich nicht verwunderlich richtet sich dieses “Projekt” doch nach den irrationalen Vorgaben der staatlich vorgegebenen Doktrin und der aktuellen (Straf)-Gesetzgebung aus. Egal welcher Hokuspokus veranstaltet wird, das Ergebnis steht  schon vorher fest und wird beide Seiten dieser geschäftlichen Vereinbarung zufriedenstellen. Verräterisch ist auch die “Eingrenzung” der Zielgruppe. Psychisch “Kranke” werden einerseits ausgeschlossen und andererseits macht man bei “Paraphilien” eine Ausnahme. “Paraphilien” bezeichnen im  Glaubenskonstrukt der klassischen Psychiatrie und Psychologie alle sexuellen Ausrichtungen, die von der “Norm” der “reifen erwachsenen Heterosexualität” abweichen. Dieser Begriff dient letztlich nur der Diskriminierung und Pathologisierung von Minderheiten. Ebenso erwartet man bei den Teilnehmern eine  klare Ausrichtung auf ein Geschlecht und eine Altersklasse. Tatsächlich haben sexuelle Präferenzen aber eher einen fließenden Charakter und es gibt alle denkbaren Mischformen. Um dem vorgegbenen Dogma zu entsprechen benötigen die Pseudoforscher aber eine eindeutige Schubladenbildung, die nicht der Realität in ihrer individuellen menschlichen Vielfalt entspricht. Will man, wie hier,  Raster und Normen im Sinne einer imaginären “Volksgesundheit” bilden ist die Wahrheit der komplexen menschlichen Vielfalt natürlich unerwünscht. Das Ziel ist die Maximierung von Profit und zukünftiger optimierter Gehirnwäsche, die man dem dummen und manipulierten Volk als Erfolg verkaufen kann. Blicken wir doch jetzt einmal auf die anderen Partner dieser geschäftlichen Vereinbarung.  Die gemeinsame Intention wird  dort noch einmal deutlicher, wie  man den Verstoss gegen eine willkürliche Moral bzw. eine totalitäre und verbrecherische “Rechtsnorm” anhand virtueller Hirnscheiben erkennen möchte:

 

 

 

Neurobiologische Grundlagen von Pädophilie und sexuellen Missbrauchsverhalten gegen Kinder: Kognitive Kontrolle und moralisches Schlussfolgern

 

 

 “Das Vorhaben der Universität Duisburg-Essen widmet sich der Erforschung der neurobiologischen Unterschiede zwischen pädophilen und nicht-pädophilen Männern, die sexuellen Kindesmissbrauch begangen haben, sowie pädophilen und nicht-pädophilen Männern, die keinen sexuellen Kindesmissbrauch begangen haben. Im Vorhaben soll das Zusammenwirken von psychologischen, neuropsychologischen, endokrinologischen, (epi-)genetischen, hirnstrukturellen und hirnfunktionellen Faktoren untersucht werden. Zudem sollen kognitive Kontrolldefizite und Auffälligkeiten in der moralischen bzw. der juristisch-normativen Beurteilung und deren neuronale Verarbeitung vor und nach einer “Sozialtherapie” untersucht werden. Anhand der gewonnenen Ergebnisse sollen die wichtigen Erkenntnisse über kognitive Kontrollmechanismen in der Verhaltenssteuerung um neurobiologische Daten ergänzt und langfristig ggf. psychotherapeutische Behandlungsziele angepasst werden.”

 

 

Man glaubt also tatsächlich anhand von Hirnscheibchen erkennen zu können, ob ein Mensch sich wie auch immer gearteten moralischen und juristisch-normativen Regeln unterwirft und auf eigenständiges Denken und Handeln verzichtet weil er bereitwillig irrationale Lügen, die ihn die Staatsmacht vorsetzt widerstandslos schluckt und sich bereitwillig manipulieren lasst. Überträgt man dieses Ansinnen auf weitere Bereiche menschlichen Lebens ergibt sich ein wirkliches Horrorszenario. Der gleichgeschaltete manipulierte Mensch mit der staatlich verordneten Einheitsmeinung könnte Realität werden jdenfalls in den Machtträumen des Systems. Jede Person, die von dieser Norm abweicht und eigenständig kritisch und logisch denkt könnte man für “krank” erklären und “zwangsbehandeln” . Möglicherweise kommt man ja wieder auf die nicht neue Idee unangepassten Menschen ein Stück vom Hirn rauszuschneiden damit sie wieder ins System passen….?

In einem Interview mit K13-Online äußerte sich der Projektleiter Dr. Boris Schiffer wie folgt:

 

Schiffer: Da bin ich grundsätzlich anderer Meinung! Sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern haben nachweislich in den allermeisten Fällen sehr wohl Schäden bei Kindern zur Folge und zwar egal ob “einvernehmlich” oder nicht. Auch wenn sich die Kinder nicht wehren oder gar den sexuellen Handlungen zugestimmt haben, sind präpubertäre/pubertäre Kinder – abhängig vom indivdiuellen Reifegrad – zu sexueller Selbstbestimmung gar nicht in der Lage. Dies gilt insbesondere für präpubertäre Kinder. Deshalb sind sexuelle Handlungen von Erwachsenen an oder mit Kindern, die sich im Schutzalter (unter 14 Jahren) befinden ja auch grundsätzlich unter Strafe gestellt. Wenn Menschen mit pädophilen Neigungen sich solch einer Argumentation, wie der von Ihnen beschriebenen bedienen, um sexuelle Kontakte mit Kindern zu rechtfertigen, unterliegen sie schlicht und ergreifend einer kognitiven Verzerrung der Realität. Diese ist zwar psychologisch nachvollziehbar, wenn man gezwungen ist, seine Sexualität nicht leben zu dürfen, ändert aber nichts an der Tatsache, dass es Unrecht ist und langfristig mit hoher Wahrscheinlichkeit negative Folgen für die psychische Gesundheit der Kinder hat.”

 

Es wird an dieser Stelle deutlich, dass Herr Dr. Schiffer die vorgegebene Missbrauchsideologie gut auswendig gelernt hat und hier sein Glaubensbekenntnis abgibt, welches ja auch die Basis seiner Tätigkeit darstellt. Er lügt dreist wenn er behauptet, dass freiwillige Sexualität ( eine angeborene Körperfunktion, die einem Lustgewinn dient) zu einer “psychischen Schädigung” führen kann. Für eine derartige Behauptung gibt es bis zum heutigen Tage keinerlei objektiven wissenschaftlichen Nachweis. Selbst in den einschlägigen juristischen Kommentaren zu § 176 und anderen ähnlich gelagerten menschenrechtswidrigen Strafgesetzen spricht man von Annahmen des Gesetzgebers, die diesen Rechtsvorschriften zugrundeliegen. Nun sollten aber Gesetze und vor allem Strafgesetze nicht auf Annahmen, Vermutungen und Glauben beruhen. Ein Rechtsstaat ist verpflichtet seine (Straf)Gesetze stichhaltig zu begründen. Diese Anforderung kann hier logischerweise nicht erfüllt werden. Dummerweise sind zudem, die Annahmen, die diesen Strafgesetzen zugrundeliegen nicht nur unlogisch sondern wissenschaftlich nicht haltbar, da alle bisherige objektive Forschung zu dem Thema zu einem gegenteiligen Ergebnis kommt. Durch die gegenwärtige Gesetzeslage (die jede sexuelle Handlung und Handlungen, die als sexuell motiviert interpretiert werden könnten von, mit, vor und an einer Person unter 14 Jahren unter härteste Strafen stellt) wird die sexuelle Selbstbestimmung von Menschen unter 14 Jahren komplett negiert.  Da dem Herrn Dr. Schiffer stichhaltige Argumente fehlen wird einmal wieder mit dem Unwort “kognitive Verzerrung” zugeschlagen. Kognitive Verzerrung bedeutet eigentlich:

 

Was ist eine kognitive Verzerrung?

 

Kognitive Verzerrungen hindern uns am Erkennen der Wahrheit. Sie entspringen der Form unserer kognitiven Strukturen (d.h. der verschieden Teile des Gehirns). Meist gibt es evolutionäre Gründe für das Vorkommen kognitiver Verzerrungen. Es war beispielsweise von evolutionärem Vorteil die Ansichten der anderen Clan-Mitglieder zu teilen, denn Meinungsverschiedenheiten führten oft zu sozialer Verbannung und somit zum Tod. Dies ist einer der Gründe dafür, dass die meisten Menschen die Vorstellungen und Ideologien ihrer Kultur gedankenlos annehmen.

 

Nach dieser Definition ist es dann wohl Herr Dr. Schiffer, der hier einer klassischen kognitiven Verzerrung unterliegt.  Er erkennt, dass es für ihn besser sprich sozial adäquat und beruflich förderlich ist eine wissenschaftlich und menschenrechtlich nicht haltbare verordnete irrationale Ideolgie zu übernehmen um daraus im mehrfacher Hinsicht Profit schlagen zu können. Ein daraus resultierendes Handeln dann aber als “wissenschaftlich” zu verkaufen ist ethisch verantwortungslos und in den möglichen Folgen unter Umständen sogar verbrecherisch im Sinne von Humanität und Menschenrechten.  Die weitere Evolution wird ein solches Agieren sicher auch nicht voranbringen

Das komplette Interview und weitere Informationen bei:

K13-Online: Zweifelhafte Gehirnuntersuchung(Magnetresonanztomographie) für Studie des LVR-Klinikum Essen:

LVR Logo

 

freimaurer

 

 

9 Antworten zu “Rassenhygiene und Josef Mengele reloaded 2012”

  1. Christian sagt:

    Was für ein ärgerlicher und schlecht geschriebener Artikel.Das kommt davon, wenn man sich seine Informationen nur auf K13 zusammensucht (wo übrigens eben kein komplettes Interview zu finden ist).

    Liebe Grüße von einem willigen Opfer
    Christian

    PS: Können die ganzen Nazi-Deutschland-Stereotype nicht mal in der Mottenkiste gelassen werden?

    • Leonard Forneus sagt:

      Hallo Christian,

      warum ist dieser Artikel ärgerlich? Natürlich ist er etwas zugespitzt geschrieben aber diese Sache bietet sich für eine leichte Überzeichnung an.
      Mich würde wirklich interessieren, was deiner Meinung nach daran ärgerlich sein sollte? Über Schreibstile kann man durchaus geteilter Meinung sein.
      Meine Inmformationen habe ich mitnichten auschließlich von K13-Online. Das war nur eine Quelle.
      Ich versuche in der Regel Stereotype zu vermeiden oder diese vielmehr zu kritisieren. Bei diesem Thema hat sich die Nazi-Analogie aber durchaus angeboten. Geschichte wiederholt sich nicht eins zu eins, bestenfalls tut sie dies auf einer anderen Ebene. In einem totalitärem System sind wir doch längst angekommen; nur merken es die meisten Menschen nicht.
      Obwohl ich mich als “links” definieren würde gehen mir schematische Rechts/Links Klischees gepfelgt am A*** vorbei, wie du feststellen wirst wenn du andere Artikel hier liest. Gleiches gillt für jegliche “politische Korrektheit”, die man treffender mit Heuchelei bezeichnen könnte.
      Es ist doch durchschaubar welche Intention hinter derartiger Pseudowissenschaft steckt. Siehst du die Zusammenhänge nicht?
      Durchschaust du die politischen Motive nicht oder bist infolge ständiger Propaganda und Desinformation selbst in die ideolgische Falle gelaufen?
      Mich würde schon interessieren was dich bewegt, dich derart vom System missbrauchen zu lassen,

      viele Grüsse

      Admin

    • Christian sagt:

      Hallo Admin.

      Hast du dich denn mit irgendwelchen früheren Arbeiten von Dr. Boris Schiffer beschäftigt, die dich in deiner Skepsis was seine wissenschaftliche Tätigkeit angeht bestätigen? Ich habe da zumindest auf die Schnelle nichts gefunden, war eher positiv überrascht, denn er arbeitet meines Erachtens weitaus sauberer und unideologischer als Beier und Osterheider.

      Sind die 413.806 € nun verschwendetes Steuergeld? Keine Frage, die Hirnforschung wird gesellschaftlich systematisch überschätzt und selbst wenn die Scans irgendwelche generellen Veränderungen im Gehirn von pädophilen Menschen im Vergleich zu nichtpädophilen Menschen ergäben (was ja auch zu erwarten wäre, zumindest ist solch ein Unterschied bei homosexuellen Menschen belegt) würde sich daraus wenig konkreter Nutzen ziehen lassen. Warum also teilnehmen? Weil die Scans nur ein Teil der Studie sind. Der andere Teil sind Fragebögen und Tests, die mir als Nebenergebnisse viel wichtiger sind als die Scans. Da wird nämlich mit großer Wahrscheinlichkeit herauskommen, dass pädophile Nicht-Straftäter genauso gesund und geistig fit sind wie nicht-pädophile Nicht-Straftäter. Das finde ich wichtig. Und ja, die Gruppe der pädophilen Straftäter wird durch die fehlende Trennung zwischen Gewalttätern und Justizopfern verfälscht abschneiden, aber es geht in diesem Feld eben nur langsam voran.
      Außerdem kommt es durch die Teilnahme zu persönlichen Gesprächen zwischen wissenschaftlichen Mitarbeitern und Pädophilen. Nun sind die wissenschaftlichen Mitarbeiter sowieso schon sehr aufgeschlossen und behandeln die Pädophilen respektvoll und ohne große Vorbehalte, die Gespräche geben aber zusätzlich nocheinmal positive Denkanstöße (und zwar auf beiden Seiten). Die pädophilen Teilnehmer als willige Opfer und vom system Missbrauchte zu bezeichnen geht also völlig an der Realität vorbei.

      Was jetzt das so ausführlich von dir kritisierte Statement von Dr. Schiffer angeht, so sehe ich selbst das eher positiv. Ich weiß nicht, warum nutzlose Pädoaktivisten (fühle dich nicht angesprochen) davon ausgehen, dass nur die Wissenschaftler gute Wissenschaftler sind, die 100 % der Maximalforderungen mittragen. Ich muss mich selbst beherrschen um auf pädophile Maximalforderungen nicht automatisch mit dem kognitiven Störungsargument zu reagieren, so realitätsfern und dogmatisch wird das immer vorgetragen (und ich bin nun definitiv kein Edelpädo, dem es nur darum geht Jungs aus der Ferne zu betrachten).
      Ich bin froh, dass Schiffer nicht der Versuchung erlegen ist Dieter beschönigende Sachen zu erzählen. Ich halte Schiffer für diskursfähig und diskurswürdig (im Gegensatz zu Dieter, der z.B. in der chilenischen Dokumentation mal wieder krachend gescheitert ist, wenn auch an den Fernsehleuten, die ihn ziemlich übel präsentiert haben, woran er aber wiederum selbst schuld ist). Dieser Diskurs wird auch geführt werden, sollte sich Schiffer dazu bereiterklären.

      Bezüglich deines Horrorszenarios mal ein paar Schifferstatements:
      “Ich würde diese Form der sexuellen Präferenz dann als psychische Störung bezeichnen, wenn Sie beim Betroffen Leiden verursacht und zu Einschränkungen im psychsozialen Funktionsniveau führt. Siehe hierzu auch die aktuell in Überarbeitung befindlichen diagnostischen Leitlinien einer “pedophilic disorder”
      http://www.dsm5.org/Lists/ProposedRe…rm.aspx?ID=186 ”
      “Ja natürlich ist die Verbesserung präventiver Maßnahmen zur Verhinderung sexueller Übergriffe auf Kinder ein wichtiges Ziel, ebenso wie die Verbesserung der Therapiemöglichkeiten von Menschen (pädophil oder nicht), die bereits sexuell übergriffig geworden sind. Das heißt aber nicht, dass wir eine Therapie bei jedem Menschen mit einer pädophilen Neigung für indiziert halten. Indikation wäre ein entsprechender Leidensdruck und die berechtigte Sorge tatsächlich zum Täter werden zu können. ”
      “Um es deutlich zu sagen, ich verurteile niemanden, der solche eine Präferenz hat, denn niemand sucht sich seine sexuellen Neigungen selbst aus.”

      Ich bin jedenfalls froh über jeden zurechnungsfähigen Pädophilen, der an der Studie teilnimmt, und kann die Leute dazu auch nur ermutigen. It gets better. ^^

      Viele Grüße
      Christian

    • Christian sagt:

      Hmm, das kommt davon, wenn man Texte zu schnell kopiert, der vollständige Link lautet: http://www.dsm5.org/Lists/ProposedRevision/DispForm.aspx?ID=186

    • Leonard Forneus sagt:

      Hallo Christian,

      ein wirklich objektiver Sinn derartiger “Forschungen” erschließt nach deinen Ausführungen eigentlich nicht….oder doch nur eine politische Motivation.
      Dieser Dr. Schiffer mag ja gern Hirnforschung betreiben wo sie medizinisch sinnvoll ist und tatsächliche hirnorganische Krankheiten diagnostizieren und Behandlungsmethoden entwickeln kann. (z. B. bei Tumoren, Gefäßerkrankungen, Schlaganfall, Epilepsie, endogene Manie etc…pp) Pädophile als Krankheit bzw. “Störung” zu definieren hat ja schließlich auch nur politische Gründe bzw. ist in der klassischen Psychiatrie aus ideolgischen Gründen verankert. Genauso wird auch Homosexualität dort üblicherweise aufgeführt. Es waren wiederum nur politische Gründe die Homosexualität nicht mehr offiziell als Krankheit/Störung zu klassifizieren. Traditionelle psychlogische/psychiatrische “Fachlitereatur” bzw. Lehrbücher führen die Homosexualität allerdings immer noch als krankheistwertig und merken lediglich an, dass man das gesellschaftlich aktuell anders sieht. Ich habe mir vor ein paar Jahren so ein Standard-Lehrbuch für Studenten einmal angesehen. (Es könnten ja auch mal wieder andere Zeiten kommen…..der Rollback ist ja längst dabei seine Wirkung zu entfalten) Vor allem die doch sehr absurde Idee mittels Hirnscanns “pädophile Straftäter” von “pädophilen Nichtstraftätern” unterscheiden zu wollen, sollte jeden (nach)denkenden Menschen hinsichtlich der “wissenschaftlichen Absichten” stutzig machen. Die einzige Straftat im Sinne der Grund- und Menschenrechte sind die Strafgesetze und die daraus resultierenden Rechtsfolgen. Die Täter sind Polizei, Staatsanwaltschaften, Justiz, psychiatrische/psychologische “Gutachter”, Justizvollzugspersonal jeglicher Art, Bewährungshelfer und ähnliches. Auch der Begriff “übergriffig” ist natürlich irreführend, meint er doch juristisch etwas völlig anderes als es der juristisch unwissende Mensch verstehen würde. Im Grunde belegen die Äußerungen von Dr. Schiffer seine ideologischen Absichten, denn allein schon das verwendete Vokabular stellt eine Verzerrung der Realität dar. Was auf diesem Gebiet in der Realität passiert weiss aus inzwischen einigen praktischen Erfahrungen mit diesen reizenden Behörden, da ich schon mehrere “einschlägige” Strafverfahren “begleitet” habe und auch schon (verhasster) Zeuge in solchen Hexenprozessen war. Ich habe mich somit ziemlich intensiv mit dem “Rechtssystem” befasst, mit Justiz, Knast, Sicherungsverwahrung und Führungsaufsicht. Über einige Jahre war ich fast regelmäßig auf Besuch in diversen Knästen sowohl bei nahestehenden Personen als auch bei Leuten, die ich weniger oder kaum kannte. (vor allem in Niedersachsen aber auch in Berlin, Hamburg und Sachsen) Ich bekomme auch immer mal wieder Akten in die Hände, die mir ein weiteres Bild der Realität zeigen und verdeutlicher wer hier die Opfer sind. Ich denke, dass kaum ein Mensch weiss, was wirklich in diesem Lande passiert. Auch dieses über Jahre erworbene “Spezialwissen” führt dazu, dass ich einen Vergleich mit dem dritten Reich tendenziell durchaus für gerechtfertigt halte. Ebenso kann ich Psychiater/Psychologen in den allermeisten Fällen hier auch nur als Erfüllungsgehilfen eines unmenschlichen und aus den Fugen geratenen Systems sehen…ich habe genug “Gutachten” und Urteilsbegründungen gelesen bzw. mir das Geschwafel solcher Schamanen live angehört. Allein der Begriff “Präferenzstörung” ist doch im Grunde rassistisch, setzt er doch ein willkürliche Norm voraus für die es keine vernünftige Begründung gibt. Jede Präferenz ist naturgegeben und hat ihre Berechtigung unabhängig davon wie ich persönlich dazu stehe. “Leidensdruck” entsteht doch nicht aus nicht aus der Sache selbst sondern durch gesellschaftlichen Anpassungsdruck und eine soziale negative Reaktion auf bestimmte Präferenzen. Die “Sorge” “Täter” werden zu können wird ebenso von aussen erzeugt, weil Handlungen als “Straftaten” definiert sind, die niemanden schädigen und eigentlich einem Staat gar nichts angehen. Es handelt sich auch hier wieder um eine Variante von “Sekundärschäden” .Daher muss sich politisch und gesellschaftlich etwas ändern statt bedenkliche “Anpassungstherapien” ggf. Gehirnwäsche zu veranstalten. Unterm Strich ergibt sich, dass es allein die politisch/gesellschaftliche Situation und die gegenwärtigen Strafgesetze sind, die ganz allein bei diesem Thema für sämtlichen Schaden verantwortlich sind. Ich habe nun im meinem engsten Umfeld Personen, die als “pädophile Straftäter” gelabelt und z. T. als “gefährlich” (weil “uneinsichtig”) eingestuft sind. Es ist ein rein ideolgisches Konstrukt welches idiotischer nicht sein könnte; eine “kognitive Verzerrung” epidemischen Ausmaßes. Ich halte es zudem auch für unwichtig unbedingt wissen zu müssen warum jemand hetero, bi, schwul, pädophil, ephebophil, zoophil, objektophil, asexuell oder sonstwas ist…..spielt doch eigentlich gar keine Rolle….alles ist menschlich allzu menschlich. Man wird es bei all der Vielfalt und Mischung sowieso niemals herausfinden auch nicht mit den technisch hochwertigsten Hirnscannern. Ich hätte allerdings kein Problem mit Leuten wie Dr. Schiffer zu diskutieren und ihm schön seine Argumente und Scheinargumente Stück für Stück zu demontieren.
      Dass Dieter sich bei den Systemmedien immer wieder eine “blutige Nase” holt hat ja schon Tradition, vom regionalen Käseblatt oder Fernsehsender bis auf die andere Seite des Globus (Chile). Ich habe mein Schulspanisch zwar weitgehend vergessen, aber man konnte schon sehr genau erkennen in welche “Richtung” diese Sendung in Chile ging. Auch das ist eine Form sich vorführen zu lassen…..andere gehen talentbefreit in Casting-Shows…:-),

      viele Grüsse

      Admin

  2. Die Reportage bei Chile-TV war das Bestmögliche was gegenwärtig machbar ist. Wichtig dabei war und ist, dass die Öffentlichkeit sieht, dass es auch Pädo-Aktivisten gibt, die bereit sind, sich solchen TV-Sendern und damit der Öffentlichkeit zu stellen. Die Aussagen von mir wurden korrekt wiedergegeben. Und von den anderen aus NL auch. Es wird mit Sicherheit weitere Anfragen geben. Die Pädos müssen raus aus Ihren Versteckungen und hinein in die sogenannten Mainstream-Medien. Freiwillig, nicht durch ein Gerichtsverfahren gezwungen. Je mehr dies geschied, so größer werden die Chancen auf bessere TV-Sendungen und so weiter…! Denn ohne die Medien läuft nichts und kann nicht viel erreicht werden. Es darf dabei aber nicht nur um Dieter-K13online gehen, sondern auch andere Pädos müssen mitmachen. Für Februar 2013 wurde die Doku von VICE für das ZDFneo angekündigt. Man darf gespannt sein. Mit dem Interview vor einigen Monaten bin ich jedenfalls zufrieden gewesen. Jetzt muss nur noch das Richtige auch gesendet werden…

    Gruß Dieter-K13

  3. Schwarz-schwarzer-faschismus sagt:

    der ideologische Charakter des Diskurses zeigt sich in unzähligen Facetten. Hier ein Link zum Aufnahme der ÖGS (Österr. Gesellschaft für Sexualforschung). Man beachte die Klausel ganz am Ende des Formblattes. Mörder, Räuber, selbst Personen, die wegen NS-Wiederbetätigung in Erscheinung getreten sind, eingefleischte Neonazis – für die ÖSG offenbar alles kein Hindernis für eine Mitgliedschaft. Alle, alle dürfen da mitdiskutieren, mitgestalten, sich einbringen. Egal, welche Schandtaten ihre Mitglieder bereits begangen haben. Nur EINE Kategorie von Unpersonen darf das nicht…

    Präsident der ÖGS ist übrigens ein gewisser Mag. Johannes Wahala, Berufsschwuler, Gründer und Leiter der Wiener Beratungsstelle “Courage” für gleichgeschlechtliche Lebensweisen. Auf seiner Website stellt sich Wahala auch als kompetenter “Berater” für “Pädophile” dar. Ich hatte das Pech, Wahala persönlich kennenzulernen und kann daher Menschen, die sich dem Thema “Pädophilie” (aus welchen Gründen auch immer) offen und unvoreingenommen nähern wollen, gar nicht eindringlich genug davor warnen, seine Beratungsstelle oder gar ihn persönlich aufzusuchen. Ähnliches gilt für die Wiener Männerberatung (mit “Courage” in enger weltanschaulicher Verwandtschaft und Zusammenarbeit stehend). Beide Stellen werden staatlich gefördert. Sollten hier Menschen lesen, die bereits Opfer dieser Beratungsstellen (und deren Lügen gegenüber Behörden) geworden sind, so können sie gerne mit mir zum Zweck der Schadensbegrenzung Kontakt aufnehmen.

  4. Schwarz-schwarzer-faschismus sagt:

    P.S. Ich habe vergessen, den Link zum Aufnahmeantrag der Österr. Gesellschaft für Sexualforschung zu posten. Hier ist er:

    http://www.oegs.or.at/06_mitgliedschaft/Aufnahmeantrag%20der%20OEGS.pdf

    Der Nichtausschluss von Personen, die andere als “Sexualstraftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung” begangen haben, zeigt klar, dass für die ÖGS auch schlimmste Gewalttäter, Neonazis, Mörder usw. noch immer ernster zu nehmen sind und hinsichtlich ihres Potenzials an “kognitiven Verzerrungen” weit über allen “Pädos” angesiedelt werden …

  5. Heidi sagt:

    Immer wenn einem die Argumente ausgehen oder gar fehlen – am besten schnell einen Nazivergleich!

    Kritik an Forschung ist ja nichts Neues. Zumeist taucht sie auf wo die “Gefahr” im Raum steht daß deren Ergebnisse etablierte Weltbilder ins Wanken bringen könnten.
    Forschung ist nun einmal eine Arbeit die aus Grundlagenforschung und dem Aufstellen und Widerlegen von Thesen beruht.

    Gerade wenn man “Schädelvermessungen” der Rassentheorie als Vergleich heranzieht – sollte man sich doch im Klaren darüber bleiben daß dieser Forschungszweig sich letztendlich selbst ad absurdum geführt hatte. Irgendwann standen bekanntlich Archäologen vor “ihren” Gräberfeldern und stellten fest daß sich anhand der Methodik der Rassenlehre eben *keine* belastbaren Aussagen über bestimmte Völks- oder Volksgruppenzugehörikeit treffen lassen. Es geht bei Forschung also nicht um eine “weltanschauliche Verortung” sondern um die reproduzierbarkeit von Ergebnissen.
    Die Rassenlehre ist also nicht falsch weil “ein Hitler” sich ihrer bedient hat – sondern weil sie objektiv widerlegt ist.
    Wenn es um die Verfolgung und Ermordung von Menschen geht… dann kommen Menschen auch ganz gut ohne wissenschaftliche Legitimation aus… Da genügen bekanntlich auch “zu glaubende” weltanschauliche Begründungen wie “Zugehörigkeit zu einer Klasse” oder “Religion”. Letzteres hören natürlich gerade Jene nicht gerne die ansonsten so großzügig die Nazi-Keule schwingen.

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