Staatsfernsehen “Das Erste – RBB” Kontraste macht wieder eine Propagandasendung: Pädophile bitten vergeblich um “Therapie” = Gehirnwäsche + chemische Kastration

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 30 November 2012 ]

Am 29.11.2012 strahlte der Systemsender ARD/RBB wieder einmal eine Sendung aus in der die unsägliche und inhumane Missbrauchsideologie propagiert und verherrlicht wurde.  Da andauernde Propaganda nicht ohne Wirkung bleibt glauben einige vermeintliche oder tatsächliche “Pädophile” sich einer Art  rassenhygienischer Maßnahme unterziehen zu müssen, da es seitens “gesellschaftlicher Wertvorstellungen” und einer sakrosankten Staatsdoktrin von ihnen erwartet wird. Deshalb betteln diese bedauernswerten Menschen um eine ideologisch fundierte Gehirnwäsche bei fragwürdigen Propaganda-Projekten, wie “Kein Täter werden“. Einige von diesen durch Indoktrination verwirrten Personen betreiben auch eine absurde Websseite mit dem Titel “Schicksal und Herausforderung“.  Das ist natürlich Kanonenfutter für den Propgandandapparat des Systemfernsehens.

Um eine “schöne” desinformierende TV-Schmierenkomödie inzenieren zu können wandte man sich kurzfristig an jene willigen Protagonisten der Missbrauschslüge mit nachfolgendem Schreiben:

22. November 2012: Sehr geehrte Damen und Herren,

für das politische ARD-Magazin „Kontraste“ recherchieren wir derzeit zum Thema der unzureichenden Finanzierung von
erfolgversprechenden Therapien für Menschen mit pädophilen Neigungen durch die gesetzlichen Krankenkassen, wodurch
ein Missstand bei der Betreuung dieser Patienten offensichtlich ist.
Wir möchten dieses Thema gerne aufgreifen, da durch ausbleibende Therapien die Gefahr besteht, dass
Behandlungssuchende mit dieser sexuellen Präferenzstörung straffällig werden. Es besteht also offensichtlich Handlungsbedarf
seitens der Politik.
Wir suchen für die Berichterstattung zu diesem Thema noch einen Menschen mit pädophilen Neigungen, der sich therapieren
lassen will, aber keinen Therapieplatz findet oder auf einer Warteliste gelandet ist. Diesen Menschen würden wir gerne
anonymisiert zu seiner Situation und den Schwierigkeiten, vernünftig therapiert zu werden, interviewen.
Leider eilt es sehr. Der Termin für die Berichterstattung ist bereits am 29.11.2012 um 21.45 Uhr in der ARD.
Dementsprechend müssten wir das Interview einige Tage vorher aufzeichnen.

Wir sind uns der Sensibilität des Themas bewusst…

Bitte wenden Sie sich an den unten genannten Kontakt. Im Voraus vielen Dank für Ihre Hilfe.

Mit freundlichen Grüßen

Chris Humbs

Autor

ARD “Kontraste” Rundfunk Berlin-Brandenburg
Masurenallee 8-14

D-14057 Berlin

Tel: 030-97993-22811
Fax: 030-97993-22809
Mobil: 0172-3236835

E-mail: [email protected]

 

Es fällt schon bei der Anfrage auf, dass  pseudomedizinische, rassistische Verbalinjurien wie “sexuelle Präferenzstörung” Verwendung finden. Ergänzt wird dies mit der geheuchelten “Angst” , dass willige Opfer einer rassenmedizinischen Maßnahme nicht rechtzeitig gehirngewaschen werden und daher “straffällig” werden könnten.  Dies meint natürlich einen Verstoß gegen jene Paragraphen des 13. Abschnitts des “Strafgesetzbuches, die jeglichen auch nur potenziell sexuell gefärbten Kontakt zu Personen unter 14 Jahren (mit Einschränkungen auch unter 18 Jahren) unter zum Teil härteste Strafen stellt. Auf dieser Webseite wurden diese grund- und menschenrechtswidrigen Gesetzeskonstrukte bereits detailiert behandelt. Nun ist aber schon erstaunlich, dass Personen, die ihr missbrauchsideologisches Glaubensbekenntnis schon vorwäts und rückwärts, rauf und runter beten können immer noch nach einer Gehrinwäsche hungern. Ein solches Verhalten nennt man wohl auch “vorauseilenden Gehorsam”, denn man möchte ja im Sinne der Systemanforderungen seine “Ungefährlichkeitsbescheinigung” bekommen.  Wie gut man seinen Text auswendig gelernt hat zeigt ein ganz kleiner exemplarischer Auszug aus der textreichen und inhaltsarmen Webseite “Schicksal und Herausforderung“.

 

“Auch bei scheinbar einvernehmlichen pädophilen Kontakten wird das Kind mit den sexuellen Wünschen und Bedürfnissen des Erwachsenen konfrontiert, die es noch nicht verstehen kann. Kindern fehlt der Entwicklungsstand, um sich mit Erwachsenen auf gleicher Ebene über Sexualität verständigen zu können. Selbst wenn ein Kind „Ja“ sagt, weiß es letztendlich nicht, wozu es „Ja“ sagt und was dieses „Ja“ bedeutet. Kinder wünschen sich von Erwachsenen zwar Zuneigung und körperliche Zärtlichkeit, aber der entwicklungspsychologische Hintergrund ist ein anderer. Körperliche Intimitäten wie Streicheln oder Berührungen der Geschlechtsteile werden für das Kind, selbst wenn es einwilligt, immer eine andere Bedeutung haben als für den pädophilen Erwachsenen. Das Kind kann nicht wissen, was der Erwachsene für Beweggründe hat, wenn er dem Kind körperliche Nähe anbietet. Die Perspektive des pädophilen Erwachsenen bleibt ihm verschlossen, weil es sie – mangels entwicklungspsychologischer Voraussetzungen – nicht einnehmen kann.”

 

Wenn man einen Moment unter Verwendung der Vernunft darüber nachdenkt sollte eigentlich deutlich werden um was für einen grauenvollen Unfug es bei derartigen Ausführungen handelt. Sexualität ist eine angeborene Körperfunktion, für das es keiner speziellen erlernten oder “gereiften” Verständigungsebene bedarf. Nachfolgendes dazu wurde auf dieser Seite bereits ausgeführt;

 

Finkelhor argumentierte, daß bei sexuellen Interaktionen zwischen Menschen eine einfache Zustimmung nicht ausreichend ist, sondern daß die wesentlich höhere ethische Anforderung der informierten Zustimmung aller Partizipanten vorliegen muß. Dieses Argumente ist deshalb so attraktiv, weil es sich nach allgemeinen ethischen Prinzipien, wie sie auch in nicht-sexuellen Lebensbereichen zur Anwendung kommen, zu richten scheint und sich so dem Verdacht der Moralisierung entziehen will. Nicht ohne diesen Hintergedanken beruft sich Finkelhor auf das Arztrecht. Doch schon mit diesem Vergleich kehrt sich Finkelehor von allgemein anerkannten ethischen Prinzipien ab und installiert ein Sonderrecht für die Sexualität. Denn das Arztrecht verbietet nicht die Behandlung von Patienten, sondern fordert deren umfassende Informierung. Analog hätte Finkelhor die Aufklärung von Kindern fordern müssen anstatt sexuelle Beziehungen mit ihnen moralisch zu verwerfen. (…) Wie wenig die Konsensmoral sich ethisch legitimieren kann, zeigt der Vergleich zu nicht-sexuellen Lebensbereichen. Ethisch korrektes Handeln setzt zwar in vielen Bereichen die informierte Zustimmung aller Partizipanten voraus, Verstöße dagegen gelten jedoch als minderschwere Verwerflichkeit. So gelten Kinder als nicht beziehungsweise eingeschränkt geschäftsfähig, doch geschäftliche Interaktionen mit ihnen sind lediglich rechtsunwirksam, nicht aber ein mit langjährigen Haftstrafen belegter Straftatbestand. Ethisch korrekt müßten sexuelle wie nicht-sexuelle Tatbestände gleich behandelt werden: Nicht-sexuelle Handlungen ohne informierte Zustimmung müssen so entweder mit langen Haftstrafen pönalisiert oder sexuelle Handlungen ohne informierte Zustimmung für straffrei erklärt werden. Obwohl beide Forderungen logisch korrekt sind, scheinen sie dem „gesunden Menschenverstand“ zuwider zu laufen. Dieses Unbehagen weist auf einen tiefer liegenden Punkt in dieser Argumentation hin. (GiGi Nr. 38)

Der komplette Text auf dieser Seite: Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

 

Nachdem dieser Sendebeitrag nun gelaufen ist kann man feststellen, dass die Erwartungen im vollen Umfang erfüllt wurden. Gemeinsam mit einem Mitseher kamen wir auf den Gedanken, dass Sendungen gleichgeschalteter TV-Medien im 3. Reich vermutlich ähnlich ausgesehen hätten wenn es in der damaligen Zeit bereits Fernsehen gegeben hätte. Man sah gebückte verhuschte Gestalten, die ihr Leid Jud….äh…. Pädo zu sein klagten. Es folgten Sätze –  ausgesprochen in tiefster Scham wie: “Ich mag Jungs…das Kindergesicht, die zarten Züge.  Es wurde von einer “psychischen Störung” gefaselt und beklagt, dass es zu wenig Therapieplätze (für die Gehirnwäsche und mehr…..) gäbe. Natürlich handelt es sich hier ebensowenig um eine psychische Störung, wie bei Hetero- oder Homosexualität oder was auch immer.  Es wäre fast anzunehmen, dass diese Szenen der jammernden Gestalten gestellt wären, denn sie gaben genau das wieder, was der staatlich verordneten Einheitsmeinung und der Ideolgie der Missbrauchslüge entspricht. Alle jammerten herum, dass sie ihr “Leiden”  unter “Kontrolle” brinen wollen und welche “schrecklichen Gefahren” von ihnen ausgehen würden wenn man sie nicht “behandle”. Wie diese “Gefahren” denn  aussehen wurde auch ausgesprochen. Einer dieser Figuren meinte er würde weiterhin “Kinderpornographie” konsumieren ohne die “Behandlung”. Aber seit er “Medikamente” bekomme hörte alles schlagartig auf.  Es wurde also auch das Hohelied der chemischen Kastration gesungen. Ich hatte den Eindruck, dass der Konsum harmloser Bilder und Filme, die logisch und zwangsläufig niemanden schaden können und für deren Entstehen der Betrachter ja auch vernunftgemäß nicht verantwortlich gemacht werden kann schlimmer sei als wenn diese armselige Karikatur eines denkenden Menschen täglich ein gutes Dutzend Menschen meucheln und morden würde. Geht man von der Echtheit dieser Aufnahmen aus, so wurde deutlich, dass es sich nicht zuletzt um verlogene Heuchler mit Doppelleben handelt, die einfach ihr verlogenes bürgerliches Scheinleben aufrecht erhalten wollen. Einer dieser Cretins jammerte, dass er seine Frau nicht verlieren will. Praktisch ergibt sich hier ein durchaus erheiterndes Bild. Erst muss dieser Wicht seine Kastrationspillen fressen und um anschließend seine Scheinfrau, die ihn sowieso physisch anwidert, beglücken zu können schiebt er ein halbe Packung Viagra nach. Die Verlogenheit und Heuchelei hat hier wirklich Ausmaße angenommen, dass man diesem Propaganda-Schmierentheater durchaus eine unfreiwillig komische Note abgewinnen kann. Leider wird bei solchen Sendungen des gleichgeschalteten Staatsfernsehens deutlich, dass wir längst im “vierten Reich” angekommen sind und der desinformierte Mob auch noch Beifall klatscht.  Es wurde auch darüber gejammert, dass die Krankenkassen nicht die vollen Kosten dieser “Behandlung” (Gehirnwäsche + chemischer Kastration) nicht übernehmen. Ich hoffe sie tun es auch zukünftig nicht, denn eigentlich ist selbst die Hälfte schon zuviel. Würde ich erfahren, dass meine Krankenkasse einen solchen menschenunwürdigen und menschenrechtswidrigen Schwachsinn voll finanzieren wollte, würde ich umgehend die Krankenkasse wechslen.

Es ist auch möglich sich dieses widerliche Propaganda-Machwerk aus der Reihe Kontraste online anzusehen.

Weitere Informationen auch hier:  K13-Obline:  Kontraste – am 29. November 2012

Informationen zu dem sexualeugenischen Gehirnwäscheprojekt “Kein Täter werden”

in unserem Archiv: Wenn sich Pixel an Pixeln vergreifen

 

13 Antworten zu “Staatsfernsehen “Das Erste – RBB” Kontraste macht wieder eine Propagandasendung: Pädophile bitten vergeblich um “Therapie” = Gehirnwäsche + chemische Kastration”

  1. HeiligerGeist sagt:

    Ihr schreibt hier vielleicht eine gequirlte scheiße.
    Ich hoffe, dass das Forum hier bald geschlossen wird.
    Eine Anzeige wegen Kinderpornografie habe ich bereits in die Wege geleitet.

    • Leonard Forneus sagt:

      Zum Denken benötigt man prinzipiell ein funktionierendes Gehirn. Ein wenig Bildung wäre auch nicht schlecht um Texte sinnerfassend lesen zu können.
      Obiger Schreiber leidet offensichtlich an Halluzinationen und sieht Pornographie wo keine ist.Schon einmal etwas von Meinungsfreiheit gehört?
      Du solltes dich dringend in Behandlung begeben.

      Admin

  2. Anne sagt:

    Ich habe schon lange nicht mehr so einen Müll wie das hier gelesen. Ihr solltet euch vielleicht mal mehr mit dem Thema befassen, bevor ihr sowas veröffentlicht. Im Übrigen handelt es sich hierbei schon sehr grenzwertig um eine Verleumdung. Mit meinem Team werde ich mich beraten und sehen, wie wir gegen solch eine Schmach wie sie das hier schreiben vorgehen werden.

    Unsere Internetseite dient im Übrigen dem Schutze der Kinder und der Hilfestellung für Betroffene Pädophile, aber ihr scheint irgendwie nicht in der Lage zu sein Texte richtig zu lesen. Ich empfehle daher, erst Denken und dann Schreiben.

    Ich selber bin Missbrauchsopfer, sogar jahrelanges… aber bei sowas hier, da geht mir der Hut ab. Ihr wisst gar nicht, was die Seite Schicksal und Herausforderung für Hilfen gibt und wie sie funktioniert, erlaubt euch aber hier ein solch vernichtentes Urteil. Man kann nur hoffen, das diese Seite sehr bald geschlossen wird, damit nicht noch mehr Leute solchen Unfug lesen müssen.

    MfG
    Anne von Schicksal und Herausforderung

    • Leonard Forneus sagt:

      Hallo Anne,
      Ich habe mich mit dem Thema seit mehr als einem Jahrzehnt sehr ausführlich befasst und mache es (wenn auch etwas weniger) auch heute noch. Ich weiss worübe ich schreibe und ggf. auch spreche….keine Sorge….es sind Abgründe….
      offensichtlich hast du den Text nicht gelesen ….bzw. nicht sinnerfassend gelesen. Es geht vor allem darum Prinzipien zu verdeutlichen; u.a. anderem grundlegende Rechtsprinzipien auf denen z. B. Grund- und Menschenrechte basieren. Prinzipien von denen sich Deutschland/Europa immer mehr entfernt. Deshalb wurde auch auf einen Grundsatzstext dieser Seite verwiesen: “Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat” Dort wird alles Notwendige in Grundzügen erklärt. Ich kann zumindest erwarten, dass Texte gelesen werden bevor unpassende Kommentare verfasst werden. Auf Grundlage dieser Ausführungen ergibt sich die Frage vor was willst du Kinder schützen? Es kann sich vermutlich nur um ein Hirngespinnst handeln? Was verstehst du unter “Hilfestellung für Pädophile”? Ich habe Pädos selbst mehrfach “Hilfestellung” gegeben – ich befürchte aber, dass wir darunter völlig unterschiedliche Dinge verstehen. Ich habe natürlich einen anderen Zugang zu der Thematik; alle die an dieser Seite mitarbeiten haben eine durchaus unterschiedliche Verbindung zu diesem Thema. Ich kenne den “Missbrauch”, den dieser Staat in Form von Menschenrechtsverletzungen betreibt aus eigener Anschauung inklusive der wirklichen Opfer leider nur zu gut. “Sexueller Missbrauch” bzw. “Missbrauchsopfer” kann alles und gar nichts bedeuten. Geht man von der gesetzlichen Definition (und einschlägigen juristischen Kommentaren) aus, bedeutet dieser Begriff eher wenig bis gar nichts ausser der kompletten Negierung sexueller Selbstbestimmung für Menschen unter 14 Jahren (m. E. unter 18 Jahren) Ausserdem handelt es sich um eine “Annahme” des Gesetzgebers; sprich um eine Ideologie bzw. ein Glaubenskonstrukt, für den es keinerlei wissenschaftlichen Nachweis gibt.
      Der letzte Teil des Artikels ist natürlich eine ironische Überzeichnung; die sich hier als Stilmittel wirklich angeboten hat. Satire (hier als Folge einer Realsatire) ist ein eigentlich bekanntes Mittel um Missstände darzustellen. Hier war es z. B. die Desinformation durch gleichgeschaltete Systemmedien.
      Wir können hier gern diskutieren; dazu müsstest du dich aber mit den hier (siehe Link) ausgeführten Argumenten einmal befassen und selbst logisch nachvollziehbare Argumente bringen,

      viele Grüsse

      Admin

      p. s.: Ein Grund- bzw. Menschenrecht ist die Meinungsfreiheit….ein elementares Recht, dass dir offensichtlich nicht gefällt?

    • Anne sagt:

      “offensichtlich hast du den Text […] nicht sinnerfassend gelesen.”

      Bist du überhaupt an einer Diskussion und dem Austausch von Argumenten interessiert?
      Solche Formulierungen kenne ich eigentlich nur von Ideologen und Fundamentalisten, die sich gleich zu Anfang eine Basis schaffen um jedes “unpassend” scheinende Argument mit dem Hinweis auf “du hast den eigentlichen Sinn nicht erfasst” abzuschmettern. Ist das hier auch so?

      “Auf Grundlage dieser Ausführungen ergibt sich die Frage vor was willst du Kinder schützen?”
      Ich will das Kind vor einer Verletzung seiner Grund- und Menschenrechte gegen die es sich nicht aus eigener Kraft ausreichend wehren kann schützen. Dies sind insbesondere die Würde, die körperliche und geistige Unversertheit sowie das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Wobei dieser Schutz auch bedeutet, das das letzte Recht in Teilen eingeschränkt wird bis zur Erreichung der Volljährigkeit. So wie das auch mit sehr vielen anderen Rechten für Kinder ist (Strafmündigkeit, Geschäftsmündigkeit usw.).

      Das dafür natürlich die Menschenrechte anderer Menschen eingeschränkt werden ist klar, gewollt und durch die allgemeinen Menschenrechte und das Grundgesetzt gedeckt.

      “Was verstehst du unter “Hilfestellung für Pädophile”?”

      Das kannst du auf der Internetseite lesen, die du hier so verleumndest. Ich dachte du hast sie gelesen wo du hier so drüber herziehst und gleichzeitig einforderst das man deine Texte liest bevor man sich äußert.

      ” Ich habe natürlich einen anderen Zugang zu der Thematik”
      Und welcher ist das?

      “bedeutet dieser Begriff eher wenig bis gar nichts ausser der kompletten Negierung sexueller Selbstbestimmung für Menschen unter 14 Jahren ”

      Nicht der kompletten. Sex mit Gleichaltrigen ist sehr wohl erlaubt. Nur sexuelle Handlungen mit Ältern sind verboten. Und sie sind auch nicht den Kindern verboten sondern den Erwachsenen.
      Ansonsten haben sie aber Recht. Genauso hat man die Strafmündigkeit und Geschäftsmündigkeit von Kindern massiv eingeschränkt und noch andere Bürgerrechte (z.Bsp. Wahlrecht) und das mit voller Absicht und in Übereinstimmung mit den Menschenrechten. Bis auf “Die würde des Menschen ist unantastbar” ist jedes Menschen- und Bürgerrecht einschränkbar. Gegen die anderen Einschränkungen der Rechte von Kindern scheinen sie aber nichts zu haben. Nur die Einschränkung der sexuellen Selbstbestimmung prangern sie an. Nennen sie das konsequent?

      “Ausserdem handelt es sich um eine “Annahme” des Gesetzgebers; […] für den es keinerlei wissenschaftlichen Nachweis gibt.”
      Den brauch ein Gesetzgeber auch nicht. Es gibt Kindesmissbrauch und es ist die Aufgabe des Gesetzgebers alles in seiner Macht stehende zu tun um Kinder davor zu schützen. Dabei darf der Gesetzgeber sehr wohl auf Annahmen zurückgreifen. Und jedes Gericht wird ihnen bestätigen das im Zweifel der Schutz des Kindes wichtiger und bedeutender ist, als die sexuelle Selbstbestimmung des Kindes und oder eines anderen Menschen.

      “p. s.: Ein Grund- bzw. Menschenrecht ist die Meinungsfreiheit….ein elementares Recht, dass dir offensichtlich nicht gefällt?”

      Mir gefällt Meinungsfreiheit sehr gut und anscheinend hast du dich intensiv damit auseinandergesetzt. Daher ist dir mit Sicherheit bewusst, dass das Recht auf Meinungsfreiheit Grenzen hat. Diese Grenzen sind bereits in den frühen Deklarationen der Menschen- und Bürgerrechte enthalten. Kannst du mir die nennen?

    • Leonard Forneus sagt:

      Hallo Anne,

      ich glaube schon, dass man den Sinn der Texte erfassen kann. Ich habe erst gestern ein älteres Interview (2007) mit einem niederländischen Sozial- und Sexualwissenschaftler hier ins Archiv gestellt. “Kinder und Sexualität – Ein Interview” Die Aussagen von Prof. Gert Hekma soltest du dir einmal durchlesen.
      Ich schmettere keine Argumente ab, sofern denn welche vorhanden sind. Offensichtlich weisst du (wie viele andere auch) nicht oder nicht mehr was Menschenrechte eigentlich sind und warum diese überhaupt geschaffen wurden. Zunächst einmal gelten Menschenrechte (anders als ggf. Grund- oder Bürgerechte) für alle Menschen uneingeschränkt. Historisch grob zusammengefasst entstand die Idee von allgemeinen Menschenrechten in der Epoche der Aufklärung.

      Ich will das Kind vor einer Verletzung seiner Grund- und Menschenrechte gegen die es sich nicht aus eigener Kraft ausreichend wehren kann schützen

      Wenn du dies wolltest müsstest in etwa das Gegenteil von dem tun was du tust. Ich werde es erklären. Menschenrechte/Bürgerrechte wurden erdacht um den Menschen bzw. den Bürger vor Übergriffen seitens der Machthaber bzw. des Staates zu schützen. Immerhin hatte man damit genug Erfahrungen in der Phase des Absolutismus bzw. Feudalismus gemacht. Dinge die Menschen als Privatpersonen sich untereinander antun sind im bürgerlichen Recht (BGB/allg.Zivilrecht, Arbeitsrecht, Mietrecht, Familienrecht etc…) und auch teilweise im Strafrecht geregelt. Grund- und Menschenrechte zielen darauf ab, die Menschen vor dem Staat zu schützen. (inkl. staatsnahen Einrichtungen des öffentlichen Rechts einschl. der großen Kirchen u. ä.) Weder du noch ich oder sonst eine Privatperson kann Menschenrechte verletzen. Wenn du als Privatperson jemanden verprügelst ist es eine Körperverletzung – tut dies aber ein Polizist oder Knastwärter im Dienst bzw. im Auftrag eines Vorgesetzten begeht er eine Menschenrechtsverletzung, da er in diesem Moment den Staat vertritt. Gleiches gilt zum Beispiel für einen Richter oder Staatsanwalt, der Folter veranlasst. Dies gilt ebenfalls wenn ein Richter Gesetze anwendet, die den Menschenrechten zuwiderlaufen. Man nimmt hier ja gern die NS-Justiz als Exempel obwohl es heute auch nicht wirklich besser ist. Möchte man sich für die Menschenrechte von Kindern einsetzen muss man als erstes einmal sehen in welchen Bereichen der Staat denn die Menschenrechte bei Kindern missachtet bzw. verletzt. Da gibt es sicher sehr viele Bereiche….angefangen bei der Willkür von Jugendämtern bis hin zur Zwangsstigmatisierung als “Opfer” in Sexualstrafverfahren oder besser Hexenprozessen. (Stichwörter: Menschenwürde, freie Entfaltung der Persönlichkeit) Zur Menschenwürde gehört nach meiner Ansicht auch die Achtung der Intimsphäre (durch den Staat). Der Staat bzw. die Justiz hat sich aus der Intimsphäre aller Menschen herauszuhalten. Es gibt mithin keinen logisch nachvolziehbaren Grund das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung bei Kindern und Jugendlichen in irgendeiner Art einzuschränken, denn es handelt sich hier um eine schlichte Körperfunktion mit der jeder Mensch geboren wird und die eben vielfältig und individuell ist. Gleiches gilt z. B. für das Recht auf Informationsfreiheit, dass bei Kindern/Jugendlichen auch erheblich eingeschränkt ist. Das der Staat hier andere Ziele als den “Schutz” von “Minderjährigen” verfolgt wurde hier u. a. ausführlich erläutert.

      Hilfestellung für Pädos (oder ggf. auch anders Veranlagte) kann Begleitung, Hilfe und Unterstützung in Sexualstrafverfahren, d. h. bei Justizverbrechen sein Sprich eine Unterstützung im Kampf gegen den Staat ganz im Sinne der Menschenrechte. Eine weitere Möglichkeit ist es Strafgefangene mit Besuchen und kleineren Zuwendungen zu unterstützen und ihnen als Opfer teils schwerster Justizverbrechen Mut zu machen sich weiter gegen die staatlichen Gewalttäter (Beamte, Richter, Psychologen etc.) zur Wehr zu setzen. Leider trifft man hier auch auf Totgeweihte….sprich Menschen die infolge der Nazi-Erfindung Sicherungsverwahrung nie wieder in Freiheit kommen….bei einvernehmlichen Sexualkontakten mit Personen unter 14 Jahren wird heute spätestens bei der zweiten Verurteilung nahezu immer Sicherungsverwahrung angeordnet. (die deutsche Variante der Todesstrafe)
      Hilfe kann hier sein Menschen darin zu bestärken, dass nicht sie krank oder pervers sind sondern Staat und Gesellschaft. Man kann Betroffene ermutigen sich gegen den Staat und seine Gesetze zu engagieren und natürlich auch das eigene Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit in Anspruch zu nehmen. Alles dies habe ich in den letzten 10-12 Jahren schon gemacht oder unterstützt.

      Mit dem Thema habe ich mich zuerst ein wenig als Student befasst, teilweise eher zufällig und zum anderen im Kontext mit schwuler Literatur. Später habe ich dann festgestellt was in diesem Lande wirklich “abgeht” an Hexenjagd und wollte es eben genau wissen und habe nach Lektüre einiger Bücher, die einen realen wahrheitsgemäßen Enblick bieten nach Leuten gesucht, die sich ebenfalls für das Thema insbesondere im politischen Sinne interessieren. Dies hat natürlich Pädos mit eingeschlossen – vor allem eben solche, die ihre Veranlagung auch leben/gelebt haben bzw. auch schon Opfer der Justiz wurden…..(und damit als “Kinderschänder” stigmatisiert sind). Das hat seinerzeit auch alles funktioniert….und es ist viel passiert, was mir verdeutlicht hat, dass die Lage in dieser Bananenrepublik noch viel schlimmer ist als sich befürchtet hatte.

      Nicht der kompletten. Sex mit Gleichaltrigen ist sehr wohl erlaubt.

      Falsch, denn das Gesetz stellt jede sex. Handlung an, vor, mit und von einem Kind unter Strafe. Sogar Handlungen, die als “vorbereitende Handlungen” interpretiert werden könnten sind inzwischen strafbar. Lediglich die fehlende Strafmündigkeit führt dazu, dass keine Verfolgung durch die Justiz stattfindet. Polizeiliche Ermittlungen sind aber auch hier verbindlich und werden in der Statistik erfasst. Wenn Kinder (vor allem Jungen) Pech haben landen auch sie in geschlossenen Einrichtungen in denen ihnen “klar gemacht” wird, dass die kein Recht auf sexuelle Selbstbestimmung haben. Faktisch bedeutet dies eine Art mehrjähriger Kinderknast mit Gehirnwäsche. In Staaten in denen die “sexuelle Mündigkeit” später eintritt als die Strafmündigkeit (z. B. USA, Großbritanien) kommt es regelmäßig zu absurden Verfahren gegen Kinder und Jugendliche nicht selten mit langen Knaststrafen am Ende, was auch wieder Menschenrechtsverletzungen wären.

      Den brauch ein Gesetzgeber auch nicht. Es gibt Kindesmissbrauch und es ist die Aufgabe des Gesetzgebers alles in seiner Macht stehende zu tun um Kinder davor zu schützen. Dabei darf der Gesetzgeber sehr wohl auf Annahmen zurückgreifen. Und jedes Gericht wird ihnen bestätigen das im Zweifel der Schutz des Kindes wichtiger und bedeutender ist, als die sexuelle Selbstbestimmung des Kindes und oder eines anderen Menschen.

      Selbstverständlich muss ein Staat, der sich Rechtsstaat nennen möchte seine Gesetze insbesondere die Strafgesetze auch logisch und stichhaltig begründen können. Alles andere ist Willkür und jenseits einer rechtsstaatlichen Ordnung. Wie bereits ausgeführt gibt es ja hier nichts zu schützen als einen Glauben an eine Art “kindlicher Unschuld”, die es defacto nicht gibt ausser in den Köpfen von Moralaposteln und Ideologen. Es wird vorausgesetzt, dass Sexualität unterhalb einer willkürlichen Altersgrenze schädlich sei. Das ist natürlich Unfung und kann logischerweise auch nicht stichhaltig wissenschftlich begründet und bewiesen werden. Daher handelt es sich bei diesen Gesetzen bzw. deren strafrechtlicher Durchsetzung ebenfalls um durchaus schwere Menschenrechtsverletzungen. So ein Hexenprozess verursacht vom Staat führt ausschließlich zu Opfern. Die Kinder, die zwangsweise zu Opfern gemacht werden und deren Intimsphäre offengelgt wird, die do genannten “Täter”, deren Intimsphäre ebenfalls offengelegt wird, die im Knast landen und deren Existenz und oftmals auch Gesundheit mutwillig zerstört werden. Hinzu kommt noch diverser Kollateralschaden bei weiteren Personen. Ich kenne dies aus eigener Anschauung.
      Das das Grundrecht auf Meinungsfreiheit im Grundgesetz der BRD bedenklich eingeschränkt ist, ist mir bekannt. Es gibt allerdings Staaten, die dieses Menschenrecht uneingeschränkt in ihre Verfassung übernommen haben. (u. a. …man mag es kaum glauben…die USA, wo Wort und Schrift uneingeschränkt frei sind…an dieser Stelle ausnahmsweise einmal vorbildlich) Ich hoffe du konntest meinen Ausführungen folgen. Mal sehen, ob dir jetzt die Argumente schon ausgegangen sind…..,

      viele Grüsse

      Admin

    • Anne sagt:

      „Weder du noch ich oder sonst eine Privatperson kann Menschenrechte verletzen.“

      Das ist falsch. Das Prinzip der Universalität der Menschenrechte beinhaltet das jeder Mensch die Menschenrechte seiner Mitmenschen zu respektieren hat.
      Weiterhin zitiere ich mal die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UN:
      „Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zweck vorsieht, die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.“
      Hier geht klar hervor, dass der Staat eine Pflicht hat seine Bürger vor jedweden Menschenrechtsverletzungen zu schützen. Auch vor denen die von Privatleuten begangen werden. Kein Menschenrecht enthält Formulierungen die Rechtswirkung ausschließlich auf Mensch-Staat beschränken. Als Beispiel dürfte Deutschland Mord und Körperverletzung nicht legalisieren. Das ist ebenso in der Europäischen Menschenrechtskonvention festgehalten. Die Rechte gelten für alle Menschen und auch gegenüber allen anderen Menschen und von Menschen geschaffenen Institutionen.

      Bsp. Artikel 2 europäische Menschenrechtskonvention:
      „Das Recht jedes Menschen auf Leben wird gesetzlich geschützt.“
      Da steht nichts davon da, das es nur ggü. dem Staat zu schützen ist. Eine solche Einschränkung wie sie sie anscheinend sehen ist nicht gegeben.

      „Dies gilt ebenfalls wenn ein Richter Gesetze anwendet, die den Menschenrechten zuwiderlaufen. Man nimmt hier ja gern die NS-Justiz als Exempel“
      Da scheinen sie die Urteilsbegründung der Nürnberger Prozesse falsch verstanden zu haben. Die Begründung war, das die NS-Justiz und auch die NS-Gesetzgebung massiv gegen das allgemein übliche Verständnis von Recht und Gerechtigkeit in der Gesellschaft verstoßen hat. Einen Bezug auf die Menschenrechte hat es dabei nicht gegeben. Das hätte auch nicht funktioniert, da Menschenrechte für Deutschland erst mit der europäischen Menschenrechtskonvention juristisch verbindlich geworden sind. Das gleiche hat man bei den Prozessen zu den Mauerschützen wiederholt, weil man sich auch da nicht auf die Menschenrechte beziehen konnte. Sie waren juristisch einfach nicht bindend.

      „Der Staat bzw. die Justiz hat sich aus der Intimsphäre aller Menschen herauszuhalten.“
      Erstaunlicherweise sehen das alle Rechtssysteme dieser Welt anders. Sobald der Schutz der Intimsphäre mit dem Schutz anderer Rechte kollidiert, nimmt sich jeder Staat der Welt das Recht in die Intimsphäre des Individuums einzugreifen.

      „Es gibt mithin keinen logisch nachvollziehbaren Grund das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung bei Kindern und Jugendlichen in irgendeiner Art einzuschränken“
      Doch den Grund gibt es. Es ist der Schutz bedeutenderer Rechte. Zum Beispiel das Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit auf das sie zum Beispiel gar nicht eingehen. Dabei gibt es paar Sachen abzuwägen:
      1) welche Schäden verursacht eine zeitlich begrenzte Einschränkung der sexuellen Selbstbestimmung bei Kindern?
      2) welche anderen Schäden kann man durch solch eine Einschränkung abwenden?
      Antwort:
      1) Es gibt keine Hinweise, dass diese kurzzeitige Einschränkung überhaupt Schäden verursacht. In vielen Gesellschaften wird dies zum Teil seit Jahrtausenden angewendet und Schäden sind nicht ersichtlich.
      2) Man versucht damit das Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit des Kindes zu schützen, da das Kind dies nicht selbst ausreichend kann. Dabei gehen der Staat, die Gesellschaft und auch die Wissenschaft davon aus, dass Menschen erst im Alter von 14-21 genügend geistige Reife entwickeln, um dieses Schutzes nicht mehr zu bedürfen.
      Die Wissenschaft ist sogar der Meinung, dass Kindern vor der Pubertät überhaupt nicht die geistige Reife besitzen um das Konzept sexueller Selbstbestimmung vollumfänglich zu begreifen und damit anzuwenden
      Noch einmal in aller Klarheit. Rechte haben immer dort Grenzen wo die Ausübung des Rechts die Rechte anderer einschränkt oder verletzt.

      „die infolge der Nazi-Erfindung Sicherungsverwahrung“
      Das ist keine Nazi-Erfindung sondern gab es schon lange vor den Nazis. Auch wenn sich mit dem Ausspruch „Nazi-Erfindung“ viel besser Propaganda betreiben lässt.
      „bei einvernehmlichen Sexualkontakten mit Personen unter 14 Jahren“
      So etwas wie einvernehmlichen Sexualkontakt mit Personen unter 14 Jahren gibt es nicht. Der ist nie einvernehmlich. Und auf die Aussage des Kindes ist kein Verlass, da Kinder viel zu leicht zu beeinflussen sind. Erwiesener Maßen ist sexuelle Gewalt ein sehr gutes Mittel um jemand gefügig zu machen.

      „und natürlich auch das eigene Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit in Anspruch zu nehmen“
      So lange derjenige damit nicht die Rechte anderer Menschen einschränkt oder Gesetze verletzt ist das vollkommen in Ordnung.

      „Lediglich die fehlende Strafmündigkeit führt dazu, dass keine Verfolgung durch die Justiz stattfindet.“
      Stimmt da haben sie Recht.

      „Selbstverständlich muss ein Staat, der sich Rechtsstaat nennen möchte seine Gesetze insbesondere die Strafgesetze auch logisch und stichhaltig begründen können.“
      Dafür kann er auch auf Annahmen zurückgreifen. Natürlich muss der Gesetzgeber die stichhaltig begründen, aber es gibt keine Verpflichtung für wissenschaftliche Nachweise. Hier hat der Bundesgerichthof schon einmal festgestellt, dass ein solches Gebot dem Gesetzgeber die notwendige Handlungsfreiheit nehmen würde, da wissenschaftliche Erkenntnisse für viele Bereiche die der Staat regelt gar nicht vorliegen und er nicht auf diese warten kann.

      „Es wird vorausgesetzt, dass Sexualität unterhalb einer willkürlichen Altersgrenze schädlich sei. Das ist natürlich Unfung“
      Können sie beweisen, dass das Unfug ist?
      „Daher handelt es sich bei diesen Gesetzen bzw. deren strafrechtlicher Durchsetzung ebenfalls um durchaus schwere Menschenrechtsverletzungen.“
      In welchem Menschenrecht steht, das Annahmen in Gesetzen wissenschaftlich zu Belegen sind? Bitte zitieren sie die Quelle?

      „Es gibt allerdings Staaten, die dieses Menschenrecht uneingeschränkt in ihre Verfassung übernommen haben. (u. a. […] die USA, wo Wort und Schrift uneingeschränkt frei sind“
      Das ist nur auf dem Papier so. Es gibt verschiedenste Gesetze die die Meinungsfreiheit einschränken.
      Hier mal ein link für eine kurze Übersicht:
      http://de.wikipedia.org/wiki/1._Zusatz_zur_Verfassung_der_Vereinigten_Staaten_von_Amerika#Meinungsfreiheit

      „Mal sehen, ob dir jetzt die Argumente schon ausgegangen sind…..,“
      Warum sollten sie?

    • Leonard Forneus sagt:

      Hallo Anne,

      du verwechselst die rechtlichen Ebenen.

      Das ist falsch. Das Prinzip der Universalität der Menschenrechte beinhaltet das jeder Mensch die Menschenrechte seiner Mitmenschen zu respektieren hat.

      Genau dieser Umstand sollte dann Eingang finden in das Rechtssystem eines Landes eben im bürgerlichen Recht und auch im Strafrecht. Diese müssen sich letztlich an den Vorgaben der Menschenrechte bzw. einer Verfasung, die diese als Grundlage hat oder vorgibt zu haben messen lassen. Der einzelne private Mensch kann lediglich gegen die Rechtsnormen eines Staates verstosssen oder mit einem anderen Bürger in einen rechtlichen Konflikt (Zivilrecht) geraten. Wenn z. B. Menschenrechtsorganistionen Menschenrechtsverletzungen anprangern werden stets Staaten genannt und keine Privatpersonen bzw. einfache Staatsbürger, denn diese können keine Menschenrechte verletzen sondern nur Gesetze des jeweiligen Landes. Es gilt dann jeweils zu prüfen ob die Gesetze eines Landes mit den Menschenrechten oder sogar der eigenen Verfassung übereinstimmen. In der BR-Deutschland klafft diese Lücke seit gut einem Vierteljahrhundert immmer weiter auseinander. Dazu wird nicht zuletzt dass Sexualstrafrecht instrumentalisiert um die schon bedenkliche Verfassung und Menschenrechte sturmreif zu schießen. Es gibt natürlich auch noch andere Paragraphen, die bereits im Ansatz menschenrechtlich nicht haltbar sind und gegen das rechtsstaatliche Prinzip der Freiheit verstossen. (u a. §§ 90, 90a, 90b, 166, 167, 185 StGB…) Diese lassen sich aber schlechter dazu instrumentalisieren ein totalitäres System herzustellen. Das geht mit einem in mehreren rechtspolitischen und juristischen Amoklauf verschärften Sexualstrafrecht natürlich besser, da kein Widerstand von einer weitgehend desinformierten und hysteriesierten Bevölkerung zu erwarten ist.

      Bsp. Artikel 2 europäische Menschenrechtskonvention:
      „Das Recht jedes Menschen auf Leben wird gesetzlich geschützt.“
      Da steht nichts davon da, das es nur ggü. dem Staat zu schützen ist. Eine solche Einschränkung wie sie sie anscheinend sehen ist nicht gegeben.

      Genau dieses Grund- und Menschenrecht wird in der BR-Deutschland u. a. durch die §§ 211 und 212 StGB (Mord und Totschlag) in nationales Recht umgesetzt, was sicher unstrittig ist. Wenn jetzt jemand aus Habgier seine Erbtante ins Jenseits befördert ist er ein Mörder aber kein Menschenrechtsverletzer…eben nur Straftäter. Die menschenrechtliche Vorgabe wurde hier (anders als im 13. Abschnitt des StGB) korrekt umgesetzt. Mordet jetzt aber ein Staat indem er z. B. die Todesstrafe praktiziert handelt es sich wieder um eine Vielzahl von Menschenrechtsverletzungen. Diese Unterscheidung ist für ein rechtspolitisches Verständnis elementar.

      Erstaunlicherweise sehen das alle Rechtssysteme dieser Welt anders. Sobald der Schutz der Intimsphäre mit dem Schutz anderer Rechte kollidiert, nimmt sich jeder Staat der Welt das Recht in die Intimsphäre des Individuums einzugreifen.

      Nur weil sich etwas “Rechtssystem” nennt darf es nicht sakrosankt sein sondern muss kritisiert und ggf. auch bekämpft werden. Im dritten Reich und im Stalinismus gab es auch “Rechtssysteme”. In einer Reihe von Ländern gibt es heute die Scharia…auch ein Rechtssystem. In dem Bereich um den es hier geht kollidiert allerdings rein gar nichts mit schutzwürdigen Rechten anderer, denn es fehlt ein rechtsstaatlich begründetes Rechtsgut. Somit wird der Staat zum einzigen Gewalttäter, der gegen übergeordnetes Recht verstösst und somit zu einem verbrecherischen System wird. (Die Details habe ich bereits ausgeführt)

      Ich komme jetzt zum zentralen Begriff der Freiheit in einem (vermeintlichen) freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat (mit Blick auf unsere Bananenrepublik eine niedliche Worthülse). Nicht vergessen werden sollte, dass insbesondere die Staatsform der Republik der allgemeinen Freiheit verpflichtet ist. Nun nennt sich der deutsche Staat ja bekanntlich “Bundesrepublik Deutschland” . Theoretisch sollte ein solches Staatswesen der Verwirklichung der Freiheit dienen. Um die Freiheit tatsächlich zu verwirklichen bedarf es des Rechts und Rechtsprinzipien. Der Freiheitsbegriff findet sich dann in der bereits erwähnten “Erklärung der Menschenrechte” wieder .

      Doch den Grund gibt es. Es ist der Schutz bedeutenderer Rechte. Zum Beispiel das Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit auf das sie zum Beispiel gar nicht eingehen. Dabei gibt es paar Sachen abzuwägen:

      Nun wird durch freiwillig praktizierte Sexualität unabhängig vom Lebensalter weder körperliche noch geistige Unversehrtheit in irgendeiner Weise gefährdet. Du müsstest schon logisch nachvollziehbar erklären und belegen können worin diese Gefährdung denn bestehen soll? Die einzige Konsequenz eines solches Handelns ist ein Orgasmus und bei weiblichen Personen ggf. eine Schwangerschaft. Das wars dann aber auch schon. Einen Schaden aus der Sache selbst gibt es nicht. Somit gibt es keinen Grund hier Rechte derart einzuschränken, dass die Rechtsfolgen jenen des oben erwähnten Mordes nahekommen können, diese im Einzelfall sogar noch übertreffen. Will man dem Grundprinzip der Freiheit folgen ist es grundsätzlich abzulehnen Rechte unbegründet einzuschränken.

      welche Schäden verursacht eine zeitlich begrenzte Einschränkung der sexuellen Selbstbestimmung bei Kindern?

      Da Menschen (inkl. Kinder/Jugendliche) individuell verschieden sind, kann man diese Frage wohl kaum pauschal beantworten. Gedanken zu dieser Frage finden sich u. a. an dieser Stelle. Schaden entsteht wie aufgeführt immer nur durch die brachiale staatliche Verfolgung von Menschen, die nichts anderes machen als ihre unveräußerlichen Menschenrechte wahrzunehmen.

      Man versucht damit das Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit des Kindes zu schützen, da das Kind dies nicht selbst ausreichend kann. Dabei gehen der Staat, die Gesellschaft und auch die Wissenschaft davon aus, dass Menschen erst im Alter von 14-21 genügend geistige Reife entwickeln, um dieses Schutzes nicht mehr zu bedürfen.
      Die Wissenschaft ist sogar der Meinung, dass Kindern vor der Pubertät überhaupt nicht die geistige Reife besitzen um das Konzept sexueller Selbstbestimmung vollumfänglich zu begreifen und damit anzuwenden (…)So etwas wie einvernehmlichen Sexualkontakt mit Personen unter 14 Jahren gibt es nicht. Der ist nie einvernehmlich. Und auf die Aussage des Kindes ist kein Verlass, da Kinder viel zu leicht zu beeinflussen sind.

      Hier haben wir eine der abstrusen Kernaussagen der (profitablen) Missbrauchsideolgie. Sexualität ist eine angeborene Körperfunktion, die mit “geistiger Reife” in etwa so viel zu tun hat wie ein Universitätsabschluss als Voraussetzung allein die Toilette besuchen zu dürfen. Wenn Sex(ualität) von der geistigen Reife abhängig wäre dürften verdammt viele Menschen niemals Sex haben. (Seit wann brauchen unsere tierischen Verwandten geistige Reife um es zu “treiben” wie die sprichwörtlichen Karnickel) Was du als Wissenschaft bezeichnest ist Pseudowissenschaft. Ich habe mehrere psychiatrische “Gutachten” gelesen, die auf derartiger “Wissenschaft” basieren. Es erinnert doch mehr an jene Pseudowissenschaft, die auch einst als willfährige Helfer des Systems erklärten warum Juden minderwertig und Schwule perverse Kranke sind. Diese Art “Wissenschaft” sollte jeder Student ab dem 2. Semester entlarven können. Methodische Fehler, unpräzise Fragestellungen, die Anwendung falscher Methoden, vorwegenommene Ergebnisse, Tautologien und Ideolgien verhindern Wissenschaft statt welche hervorzubringen. Im übrigen sind nicht alle Kinder ebenso wie Erwachsene gleich und über die Frage der Beeinflussbarkeit kann es keine Pauschhalaussage geben. Es sind übrigens nicht selten die verbrecherischen Ermittlungsbehörden, die sich eine tatsächliche oder vermeintliche leichte Beeinflussbarkeit von Kindern zu “Nutze” machen und versuchen nicht zuletzt Falschaussagen zu erpressen. Wäre deine Behauptung richtig, dürften die Aussagen von Kindern vor Gerichten gar nicht zugelassen werden. Ich habe Prozesse verfolgt und hatte mehrfach Prozessakten, polizeiliche und gerichtliche Aussageprotokolle, Urteilsbegründungen und andere geeingente Unterlagen in den Händen um zu wissen wie hier “gearbeitet” wird. Es ist schlicht ein Gruselkabinett und zeigt, dass es defacto keinen Rechtsstaat gibt. Gelingt es einmal nicht kindliche Zeugen im Sinne des Systems und einer beabsichtigten Verurteilung unter Druck zu setzen werden sie einfach für unglaubwürdig erklärt. Dass es unter einer willkürlich gewählten Altersgrenze keine “Einvernehmlichkeit” gibt ist ein Dogma, dem es wie allen Dogmen an Beweisen mangelt. Das Gegenteil kann als bewiesen betrachtet werden. “Dummerweise” sind es nicht zuletzt eben jene einschlägigen Hexenprozesse, die ausweislich der Akten belegen, dass die verurteilten Sexualkontakte einvernehmlich und unschädlich waren. Da dies laut “Gesetz” unerheblich ist und oftmals sogar eher strafschärfend gewertet wird findet man diese Feststellungen doch recht oft in 176er-Verfahren.

      „Es wird vorausgesetzt, dass Sexualität unterhalb einer willkürlichen Altersgrenze schädlich sei. Das ist natürlich Unfung“
      Können sie beweisen, dass das Unfug ist?

      Es gibt ausreichend Studien und auch zusammenfassende Veröffentlichungen, die die sexualpessimistische und absurde Missbrauchsideologie widerlegen. Spontan fallen mir hier u. a. die Arbeiten von Bruce Rind (u. a.), das Buch “Was ist Pädophlie” von Karl Cervik oder die Nautilus Studie und sicher auch noch anderes ein wenn ich noch ein wenig länger nachdenke. In jüngster Zeit gibt es hier aber kaum noch Veröffentlichungen bzw. eine echte wissenschaftliche Tätigkeit, da diese aus politischen Motiven unterdrückt und verhindert wird um die sakrosankte und finanziell sehr einträgliche Missbrauchsideologie nicht zu gefährden. Eine gutes Beispiel ist die Habitilationsschrift von Dr. Florian Mildenberger, die nur gegen erhebliche Widerstände entstehen konnte. (Beispiel Peter Schult – Pädophilie im öffentlichen Diskurs, Männerschwarm Verlag, Hamburg 2006 – eine wirklich gelungene, methodisch saubere und gut verständliche Arbeit)

      Sicherungsverwahrung wurde zwar nicht von den Nazis erfunden, wohl aber forciert und ausgebaut. Der BRD-Staat hat sie dann im Zuge des Grundrechteabbaus wieder aus der “Mottenkiste” geholt und bis zum nackten Irrsinn verschärft. Sicherungsverwahrung ist per se eine Menschenrechtsverletzung und gehört abgeschafft. Ich hoffe es war möglich meinen Ausführungen zu folgen. Auf eine Antwort wäre ich gespannt…gehen langsam die Argumente aus…?,

      viele Grüsse

      Admin

    • Mad Mushroom sagt:

      Anne hat folgendes geschrieben:
      Mir gefällt Meinungsfreiheit sehr gut

      Ja, solange du vom Staat noch nicht auf dem Deckel bekommen hast.

  3. Anne sagt:

    „Dazu wird nicht zuletzt dass Sexualstrafrecht instrumentalisiert um die schon bedenkliche Verfassung und Menschenrechte sturmreif zu schießen.“
    Bitte was? Machen sie sich nicht lächerlich. Das Verbot von Sexualkontakten mit Kindern betrifft nur einen Bruchteil der Bevölkerung. Insbesondere da homo- und heterosexuelle Menschen sowieso keine Neigung haben Sex mit Kindern zu betreiben. Wenn der Staat damit die Verfassung sturmreif schießen will, kann er das noch 100 Jahre weiter so machen. Es besteht keine Gefahr, dass die Verfassung deswegen kippt.

    „ein totalitäres System herzustellen. Das geht mit einem in mehreren rechtspolitischen und juristischen Amoklauf verschärften Sexualstrafrecht natürlich besser“
    Damit lässt sich überhaupt kein totalitäres System herstellen, da praktisch die gesamte Bevölkerung überhaupt nicht von den Maßnahmen betroffen sind, ja diese die Maßnahmen sogar unterstützt und eine Verschärfung fordert.

    „Nur weil sich etwas “Rechtssystem” nennt darf es nicht sakrosankt sein“
    Das ist es auch nicht. Nur gibt es kein einziges Rechtssystem auf dieser Welt und auch keine Rechtsexperten die die Intimsphäre für unantastbar erklären. Es wird immer eine Eingriffsmöglichkeit vorgesehen. Mit ihrer Interpretation der Menschenrechte stehen sie hier ziemlich alleine da.

    „Nicht vergessen werden sollte, dass insbesondere die Staatsform der Republik der allgemeinen Freiheit verpflichtet ist.“
    Freiheit ist nur eine der Verpflichtung und noch nicht mal die wichtigste. Und wie sie wissen ist diese Verpflichtung nicht absolut, sondern muss immer mit den anderen Verpflichtungen abgewogen werden.

    „Nun wird durch freiwillig praktizierte Sexualität unabhängig vom Lebensalter weder körperliche noch geistige Unversehrtheit in irgendeiner Weise gefährdet.“
    Dies sieht die Wissenschaft und auch der Staat anders. Wobei natürlich fraglich ist wie sie die „Freiwilligkeit“ nachweisen wollen. Die Aussage des Kindes ist dafür nicht ausreichend, da Kinder zu leicht beeinflussbar sind.

    „Die einzige Konsequenz eines solches Handelns ist ein Orgasmus“
    Das ist sie erwiesenermaßen nicht. Sowohl der Sex, als auch die Beziehung der Sexualpartner hat vielfältigste Auswirkungen. Und diese Auswirkungen sind umso gravierender je weniger geistig gefestigt die jeweilige Person ist. Insbesondere die psychischen Auswirkungen von sexueller Gewalt sowie sexueller Dominanz wurden intensiv erforscht. Das ihnen die Ergebnisse nichts ins Konzept passen ist mir schon klar. Das sie allerdings alles auf den Orgasmus vereinfachen ist entlarvend. Wenn es so simpel ist kann ich auch die Selbstbefriedigung empfehlen.
    Ansonsten kann ich ihnen auch bestätigen, dass dies für ein Kind nicht so ist… und zwar aus erster Hand in mir mehrfach persönlich bekanntem Sinne. Wie sonst auch erklärt man die hohe Selbstmordrate von Missbrauchsopfern im Vergleich zu nicht-Missbrauchsopfern? Oder womit erklären sie, dass viele “Täter” selber Missbrauchsopfer in ihrer Kindheit /Jugend waren?

    „die nichts anderes machen als ihre unveräußerlichen Menschenrechte wahrzunehmen.“
    Sex mit Kindern ist kein Menschenrecht und war es auch noch nie und ich hoffe es wird dies auch nie werden.

    „Sexualität ist eine angeborene Körperfunktion, die mit “geistiger Reife” in etwa so viel zu tun hat wie ein Universitätsabschluss als Voraussetzung allein die Toilette besuchen zu dürfen“
    Sie haben gerade die gesamten Sexualwissenschaften für sinnlos erklärt. Da ich bezweifle, dass sie die fachliche Kompetenz hierfür haben, haben sie mein Mitleid. Ich halte mich dann doch an die etablierten Wissenschaften und nicht an jemand der die Rechte Pädophiler stärken will, damit die ungestört Sex mit Kindern haben dürfen.
    Wahrscheinlich reden sie sich damit ein, dass der von ihnen als legal betrachtete “einvernehmliche Sex” mit Kindern, völlig unschädlich ist.

    „Wenn Sex(ualität) von der geistigen Reife abhängig wäre dürften verdammt viele Menschen niemals Sex haben.“
    Da haben sie durchaus Recht. Da die individuelle Reife aber keine Rolle spielt, sondern nur die durchschnittliche der Bevölkerung kommt es halt auch zu paar Ausnahmen die durchs Netz fallen. Blöd aber akzeptabel.

    „Seit wann brauchen unsere tierischen Verwandten geistige Reife“
    Die brauchen die anscheinend nicht, denn Pädophilie ist bei Tieren unbekannt.

    „Was du als Wissenschaft bezeichnest ist Pseudowissenschaft.“
    Sagt der Nichtwissenschaftler, dem die Ergebnisse nicht passen. Wo ist das eigentlich ein Argument das sie doch immer einfordern? Ein Argument wäre es wenn sie die Aussagen der Pseudowissenschaften Schritt für Schritt wiederlegen. Können sie das denn, oder beschränken sie sich auf solche Pauschalaussagen?

    „Wäre deine Behauptung richtig, dürften die Aussagen von Kindern vor Gerichten gar nicht zugelassen werden.“
    Meine Behauptung ist richtig. Sie bedeutet aber nicht, dass die Aussage des Kindes gar nichts wert ist. Sie ist allerdings mit sehr viel Vorsicht zu genießen. Deswegen werden auch Gutachten von Psychologen erstellt, die die Beeinflussbarkeit von Kindern prüfen. Ein solches habe ich zum Beispiel auch bestanden.

    „Es ist schlicht ein Gruselkabinett und zeigt, dass es defacto keinen Rechtsstaat gibt.“
    Die gleichen Aussagen hört man regelmäßig von Holocaustleugnern und Neonazis, wenn sie von deutschen Gerichten verurteilt wurden. Wenn die Urteile nicht im Einklang mit der europäischen Menschenrechtskonvention sind, können sie dagegen Klage erheben. Das Recht haben sie. Wurde aber sicherlich schon versucht. Ich tippe mal die Gerichte sind nicht den individuellen Interpretationen der Menschenrechte gefolgt.

    „Das Gegenteil kann als bewiesen betrachtet werden.“
    Beweise müssen sie dann schon bringen, wenn sie meinen es sei bewiesen. Die Annahme langt nicht oder war das wieder nur ein rhetorischer Trick von ihnen?

    „Es gibt ausreichend Studien und auch zusammenfassende Veröffentlichungen, die die sexualpessimistische und absurde Missbrauchsideologie widerlegen.“
    Sehen sie die Sexualwissenschaften bestehen aus ein wenig mehr, als ein paar Handvoll Studien und Doktoren & Professoren, die sie sich herausgepickt haben. Insbesondere wenn diese „Wiederlegungen“ vielleicht in ihrer Fantasie bestehen, aber mit Sicherheit nicht wissenschaftlich akzeptiert und bestätigt wurden. Für intelligentes Design finden sich schließlich auch genügend Studien und Professoren.

    „Sicherungsverwahrung wurde zwar nicht von den Nazis erfunden“
    Also war ihr Begriff „Nazi-Erfindung“ doch nur billige Propaganda.

    „Sicherungsverwahrung ist per se eine Menschenrechtsverletzung und gehört abgeschafft.“
    Das sehen die höchsten Instanzen die über Menschenrechte entscheiden aber anders oder halten sie sich für eine höhere Instanz?
    Das sie eine sehr individuelle Interpretation der Menschenrechte haben ist mir schon aufgefallen. Die brauch man wahrscheinlich auch um Kindesmissbrauch legalisieren zu wollen.

    „Ich hoffe es war möglich meinen Ausführungen zu folgen.“
    Ihr Ausdruck gleitet sehr oft in die Tiefen der Verschwörungstheoretiker-Rhetorik ab.

    • Leonard Forneus sagt:

      Hallo,

      ich habe mir jetzt wirklich alle Mühe gegeben Zusammenhänge zu verdeutlichen, eine gelegentliche Ironie möge man mir nachsehen wenn denn jegliche Art von Humor ausgeschlossen ist. Dinge sind mitunter etwas komplexer als es ein einfacher und dazu manipulierter Geist erfassen kann. Gewisse geschichtliche, politische, philosphische und auch juristische Grundkenntnisse sollten schon vorhanden sein. Diese auch noch ausführlich zu erklären überschreitet die Möglichkeiten dieses Mediums.

      „Dazu wird nicht zuletzt dass Sexualstrafrecht instrumentalisiert um die schon bedenkliche Verfassung und Menschenrechte sturmreif zu schießen.“
      Bitte was? Machen sie sich nicht lächerlich. Das Verbot von Sexualkontakten mit Kindern betrifft nur einen Bruchteil der Bevölkerung. Insbesondere da homo- und heterosexuelle Menschen sowieso keine Neigung haben Sex mit Kindern zu betreiben. Wenn der Staat damit die Verfassung sturmreif schießen will, kann er das noch 100 Jahre weiter so machen. Es besteht keine Gefahr, dass die Verfassung deswegen kippt. Damit lässt sich überhaupt kein totalitäres System herstellen, da praktisch die gesamte Bevölkerung überhaupt nicht von den Maßnahmen betroffen sind, ja diese die Maßnahmen sogar unterstützt und eine Verschärfung fordert.

      Dieser Zusammenhang ist an folgender Stelle ausführlich dargestellt:

      Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

      Eine großer Anteil des Textes ist aus dem Magazin GiGi zitiert. (Nr. 61 und teilweise Nr. 38) Diese Ausgaben sind immer noch bestellbar. Die vollständigen Artikel sind mit Fußnoten und Anmerkungen versehen und somit fundiert und wissenschaftlich zitierbar. Bitte lesen bevor ich hier ein weiteres mal versuche für halbwegs gebildete Menschen verstehbare Zusammenhänge zu erläutern.
      Im drittem Reich waren auch nicht sonderlich viele Juden, Schwule, Kommunisten, die auch nur ansatzweise ein Mehrheit hätten darstellen können. Deine Behauptung ist im obigem Link übrigens enthalten und logisch unbd vernünftig widerlegt. Es ist übrigens ein historisch bekanntes Prinzip durch die gezielte Verwendung von Sündenböcken politische Ziele und staatliche Machtinteressen durchzusetzen.

      Dies sieht die Wissenschaft und auch der Staat anders. Wobei natürlich fraglich ist wie sie die „Freiwilligkeit“ nachweisen wollen. Die Aussage des Kindes ist dafür nicht ausreichend, da Kinder zu leicht beeinflussbar sind.

      Es ist letztlich scheißegal, wie ein an Macht und Repression interessierter Staat und gekaufte Pseudowissenschaftler “Dinge” sehen …. man darf heute wie in der Geschichte davon ausgehen, dass es sich um gezielte Lügen handelt. Wie man Freiwilligkeit erkennen kann oder diese festgestellt wird, wurde bereits erläutert und auf andere Artikel verwiesen. Dass eine vermeintliche Beeinflussbarkeit von Kindern in diesem Zusammenhang lediglich Ideolgie frei von jeglicher Vernunft und offenkundigen Tatsachen ist wurde soweit in diesem Rahmem möglich ebenfalls bereits ausgeführt. Auch Verweise für eine weiterführende Information dazu waren eingebaut. Offensichtliche Lügen, Bildungsdefizite und Glaubensbekenntnisse werden auch nicht richtiger wenn man sie ständig wiederholt.

      Sex mit Kindern ist kein Menschenrecht und war es auch noch nie und ich hoffe es wird dies auch nie werden.

      So etwas habe ich auch nicht behauptet, wenn ich in eine derart billige und verblödete Argumentation verfallen sollte lasse ich mich auf Alzheinmer untersuchen und gebe mein Abitur und Uni-Abschluss freiwillig wieder ab. Ich werde, den Eindruck nicht los, dass man sich hier so langsam ein wenig argumentativ in die Ecke gedrängt fühlt, obwohl ich als derjenige der die “Mehrheitsmeinung”/”Einheitsmeinung der Untertanen” kritisiert und angreift sicher die schwerere Ausgangslage habe.

      Das ist sie erwiesenermaßen nicht. Sowohl der Sex, als auch die Beziehung der Sexualpartner hat vielfältigste Auswirkungen. Und diese Auswirkungen sind umso gravierender je weniger geistig gefestigt die jeweilige Person ist. Insbesondere die psychischen Auswirkungen von sexueller Gewalt sowie sexueller Dominanz wurden intensiv erforscht. Das ihnen die Ergebnisse nichts ins Konzept passen ist mir schon klar. Das sie allerdings alles auf den Orgasmus vereinfachen ist entlarvend. Wenn es so simpel ist kann ich auch die Selbstbefriedigung empfehlen.
      Ansonsten kann ich ihnen auch bestätigen, dass dies für ein Kind nicht so ist… und zwar aus erster Hand in mir mehrfach persönlich bekanntem Sinne. Wie sonst auch erklärt man die hohe Selbstmordrate von Missbrauchsopfern im Vergleich zu nicht-Missbrauchsopfern? Oder womit erklären sie, dass viele “Täter” selber Missbrauchsopfer in ihrer Kindheit /Jugend waren?

      Ich habe hier natürlich wieder ein wenig Ironie bemüht, wissend, dass manche Menschen diese nicht verstehen. Sexuelle oder andere Gewalt war hier nie Thema; ich verabscheue Gewalt, die schlimmste Gewalt ist aber heute mehr denn je seit 1945 die Staatsgewalt. Auch sexuelle Dominanz war hier kein Thema ausser in deiner Phantasie vielleicht. Im übrigen kann ich aus recht konkretem Wisen genau das Gegenteil der obigen Behauptung bestätigen. Es mag hier allerdings durchaus einen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen geben. Nahezu alle Beispiele die ich aus der Vergangenheit kenne und auch aus Akten betreffen Jungen im Kontext mit Männern. Dass so genannte “Täter” in ihrer Jugend “Opfer” einvernehmlicher erotischer Handlungen waren ist ein Klischee und hat mit der Realität nichts zu tun. Das ist auch nur eine erfundene Propagandabehauptung, die sich in den Köpfen obrigkeitshöriger und denkunwiliger Menschen festgesetzt hat. Es mag Einzelbeispiele geben, die man mit viel Menschenverachtung und ideolgischer Böswilligkeit in diese Richtung verdrehen könnte, aber auch das geht natürlich an der Lebensrealität vorbei. Welche Auswirkungen phantasierst du dir da gerade zusammen? Als Schwuler ist mir durchaus bekannt, dass man Sex auch als Genuss ohne weitere Auswirkungen betrachten und praktizieren kann. Das ist zwar nicht unbedingt meine Sache aber ich habe mir durchaus einmal das Rudelverhalten bei einer entsprechenden Homo-Veranstaltung angesehen….da war sicher niemand geschädigt oder musste irgendwelche “Auswirkungen” befürchten, wie immer die auch aussehen sollen .. Sex kann eben auch einfach nur Spass und Spiel sein…ist letztlich Geschmackssache. Auf dieser Ebene wird aber niemand geschädigt egal ob 10 oder 100.

      „Es ist schlicht ein Gruselkabinett und zeigt, dass es defacto keinen Rechtsstaat gibt.“
      Die gleichen Aussagen hört man regelmäßig von Holocaustleugnern und Neonazis, wenn sie von deutschen Gerichten verurteilt wurden. Wenn die Urteile nicht im Einklang mit der europäischen Menschenrechtskonvention sind, können sie dagegen Klage erheben. Das Recht haben sie. Wurde aber sicherlich schon versucht. Ich tippe mal die Gerichte sind nicht den individuellen Interpretationen der Menschenrechte gefolgt.

      Das ist nun wirklich eine unverschämte Unterstellung. Mit Neo-Nazis habe ich selbst übelste Erfahrungen hinter mir – ich verabscheue das braune Pack. (Leider ist dieser menschliche Abschaum erstaunlich gut organisiert) Die wenigen Menschen jüdischer Herkunft, die ich persönlich kennenglernt habe zeichneten sich stets durch Bildung, Klugheit und Toleranz aus. Das ändert nichts an der Tatsache, dass ein Rechtsstaat in der BRD nichts mehr als Illusion und Fiktion ist. Ich habe es erlebt und könnte es auch jederzeit anhand von Fakten belegen.

      „Es gibt ausreichend Studien und auch zusammenfassende Veröffentlichungen, die die sexualpessimistische und absurde Missbrauchsideologie widerlegen.“
      Sehen sie die Sexualwissenschaften bestehen aus ein wenig mehr, als ein paar Handvoll Studien und Doktoren & Professoren, die sie sich herausgepickt haben. Insbesondere wenn diese „Wiederlegungen“ vielleicht in ihrer Fantasie bestehen, aber mit Sicherheit nicht wissenschaftlich akzeptiert und bestätigt wurden. Für intelligentes Design finden sich schließlich auch genügend Studien und Professoren.

      Das ist doch grober Unfug. Mir fällt natürlich auch nicht alles was ich kenne sofort und zitierfähig ein aber ich habe fundierte Arbeiten genmannt. Ich brauche keine Phantasie zu bemühen um zu erkennen, ob eine Arbeit einem wissenschaftlichen Ansatz genügt oder nicht. Das durfte ich sogar lernen. Eingie der formalen Kriterien dazu hatte ich ja bereits genannt. Rassenhygienische Arbeiten wurden in den bekannten 1000 Jahren sicher auch “wissenschaftlich annerkannt”…und diese Art der “Wissenschaft” feiert aktuell ihre Wiederkehr in einem neuen Gewand.

      Das sehen die höchsten Instanzen die über Menschenrechte entscheiden aber anders oder halten sie sich für eine höhere Instanz?

      Wie Obrigkeitshörig kann man eigentlich sein? Es “denkt” der “Untertan”? Selber denken und informiert hinterfragen ist wohl aus der Mode gekommen…? ,

      viele Grüsse

      Admin

  4. Max sagt:

    Mehr sag ich dazu nicht:
    “In die Ohren eines Unvernünftigen rede nicht, denn er wird deine verständigen Worte verachten.” (Die Bibel in Sprüche 23:9)

    Max von Schicksal und Herausforderung

    • Leonard Forneus sagt:

      Ausgerechnet die “Bibel” eine Ansammlung von Schwachsinn, der zusammengenommen mehr Leid und Elend über die Menschen gebracht hat als nahezu jede andere zu Macht- und Unterdrückungszwecken instrumentalisierte Ideologie. Vernunft und Religion schließen sich zwangsläufig aus. Die Existenz eines personalen “Gottes” ist ebenso sicher auszuschließen wie die Existenz von Onkel Dagobert, dem Osterhasen oder irgenwelcher frei wählbarer Fabelwesen. Vielen Dank für die Bestätigung, dass meine Argumetation auf Vernunft basiert,

      Admin

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