Eine Justizphantasie oder doch versuchter Justizmord? Teil 3

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 13 November 2012 ]

Etwa zeitgleich mit Rainers Verhaftung oder auch kurz davor wurde der Junge medizinisch untersucht.  Die in solchen “Fällen” üblichen Analfissuren wurden nicht gefunden.  Daraufhin schrumpfte die Salami in den Akten zu einer Miniversion einer solchen. (”Bifi”? Anmerk. des Verf.) Mit einem Finger , wie ursprünglich zusammenphantasiert wäre dieses “Spiel” nicht möglich gewesen. Später, während der Inhaftierung in Oldenburg wurde Rainer abermals durch einen Psychiater begutachtet. Dieser Gutachter siedelte in der folgenden “Hauptverhandlung”  die Wahrscheinlichkeit einer “Tat”begehung nahe Null an.

Der eigentliche Prozess begann im Juni 2008.  Rainer war trotz seiner Einknastung recht guter Dinge. Er und seine Anwältin Susanne Tölke rechneten fest mit einem Freispruch, obwohl Rainer natürlich bekannt war, dass Gerichte bei “Rückfalltätern” häufig zu Verurteilungen ohne Berücksichtigung der Fakten neigen. Genau jene Strafkammer, die in Rainers “Sache” zuständig war, hatte bereits kurz zuvor zweimal hintereinander trotz eindeutig erwiesener Unschuld verurteilt und somit Justizopfer geschaffen. Wie jeder Leser dieses Beispiels eines vorsätzlichen Justizverbrechens bereits weis, war jede Hoffnung auf Menschlichkeit und/oder Vernunft vergebens.  Während Rainer in U-Haft saß hatte sich ein weiblicher Teenager bei der Polizei gemeldet, sich aber im laufenden Prozess als Luftblase entpuppt.  Sie hatte sich vor “Gericht” in Widersprüche verwickelt  und (vorsichtig formuliert) unfreiwillig durchblicken lassen, sich nur nach Pressemeldungen, in der (unerfüllten) Hoffnung, ins Fernsehen zu kommen, bei der Polizei wichtig gemacht zu haben.  Der “Vorsitzende Richter” sah sich zu seinem (”ehrlichen”) Bedauern gezwungen diesen Teil des “Falles” einzustellen.  Aber es bleib ja noch der Junge an dem sich der “Richter” austoben konnte. In der Hauptverhandlung wurde auch die Mutter des Jungen, welche nur polnisch zu sprechen vermochte, befragt.  Sie sagte aus, sie habe jeweils nach dem Unterricht bei Rainer keinerlei Auffälligkeiten an ihrem “Filius” bemerken können. Allerdings hatte sie ihn lange nach Rainers Verhaftung zu einem “Therapeuten” gebracht, weil er masturbiert hatte (!). Sie war der Anscht es sei “dafür” noch zu früh und der Junge sollte sich besser auf die Schule konzentrieren. (Verfluchter Katholizismus!) Das Gericht hat diesen Teil der Aussage später umgelogen zu der Behauptung, der Junge sei wegen des durch Rainer “erfahrenen Missbrauchs”  therapiert worden.

Fortsetzung folgt

 

Teil 2

Teil 1

 

 

 

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