Nicht in meinem Namen Teil 1 – Fortsetzung

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 19 Oktober 2012 ]

Urteile werden im “Namen des Volkes” gesprochen, was an und für sich eine Anmaßung ist. Somit wird immer wieder die Verantwortung für vorsätzlich begangenes Unrecht von Behördenvertretern auf das ganze Volk abgewälzt. In Forsetzung des Beitrages vom 26.06.2006 besuchten wir abermals das Justizopfer A. in der sogenannten “Sozialtherapeutischen Anstalt” (SothA) in Sachsen. Wie bereits in dem Beitrag vom 16. 09. 2006 ging es dabei auch um den dort “tätigen” Psychologen H. Vogt und seine “Machenschaften”. Zuvor wurde beim Treffen des Arbeitskreises Sexualpolitk beschlossen aktiv bei dem jährlichen schwulen Strassenfest in Berlin mit einem Stand teilzunehmen. Diese Teilnahme soll über den Verein für belletristische und wissenschaftliche Pädo-Literatur e. V. (LitV e. V.) umgesetzt werden.

Dieser zweite Besuch fand diesmal unter “alltäglichen” Bedingungen des deutschen “Strafvollzugs” mitten in der Woche statt ohne aufgesetzte “Sonderveranstaltung” wo alle gute Mine zum bösen Spiel machen wie beim ersten Mal. Die Zugverbindung war uns ja inzwischen bekannt, so dass wir unseren Besuchstermin so abstimmten, dass wir direkt vom Bahnhof zum “Schlossknast” gehen konnten. Der Weg dahin war uns ja inzwischen bekannt. Obwohl es inzwischen September war, war es ähnlich heisser Tag wie im Juni. Pünktlich klingelten wir an der Pforte zur kleinen Hölle und wurden eingelassen. Nach Erledigung der lästigen aber langsam zur Routine werdenen Formalitäten wurden wir von einem Aufseher in einen Besucherraum geführt. Diesmal trugen die Knast-Wärter und Wärterinnen natürlich Uniform (die hässlich braun war – irgendwie passend) und sparten sich “unnötige Höflichkeiten”. Der Raum war ähnlich hell gestrichen wie die Räumlichkeiten in denen sich die Zellen befinden, die wir ja beim letzten Mal kennenglernt hatten. In dem Besucherraum befanden sich mehrere locker gruppierte Holztische und Stühle an denen man sich mit den besuchten Justizopfern unterhalten kann. In einer Ecke des Raums war eine Art Glaskasten in denen sich die Wärter aufhielten. Es gab eine kleine Verkaufsstelle für warme und kalte Getränke sowie einen Getränkeautomaten. Von den vergitterten Fenstern konnte man direkt auf die Strasse schauen. Der Besuchsraum befand sich also direkt an der Strassenseite des Knastes. Kurz nachdem wir den Raum betreten hatten, wurde auch A. von einem Schliesser hereingeführt. Wir begrüßten uns, besorgten uns etwas zu trinken und setzten uns an einen Tisch in Fensternähe. A. erhielt noch einen Gutschein über 6€, den mein Freund vorher bei den Aufsehern erworben hatte.
Wir hatten jetzt wieder zwei Stunden Zeit uns über verschiedene Dinge auszutauschen. Eine direkte mithörende Überwachung (wie in der Untersuchungshaft) gab es auch bei diesem “regulären” Besuch nicht. Wir konnten uns ungestört unterhalten. Neben einigen anderen Vorkomnissen “hinter Gittern” ging es auch um den bewussten Knast-Psycho-Schamanen H. Vogt mit dem nicht nur A. an diesem trotz heller Farbe finsteren Ort seine Probleme hat. Auch an dieser Stelle wurde bereits auf das Gebaren von H. Vogt hingewiesen.

Fortsetzungen folgen…

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