Die Systemmedien, der Pöbel und die “Kinderpornogrpahie” – Ein kleines Beispiel

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 29 Oktober 2012 ]

Immer wieder berichten unterschiedliche Vertreter der Systemmedien über die Chimäre so genannter “Jugend- und Kinderpornographie” und bedienen dabei mit inhaltsleeren Moralgeschwurbel das Kopfkino des gezielt manipulierten Pöbels. Dabei wird wie stets seit knapp einem Vierteljahrhundert die gleiche absurde “Missbrauchs”ideolgie verbreitet, die inzwischen irgendwo zwischen Ersatzreligion und sakrosankter Staatsideolgie angesiedelt ist. Die rechtskonservative Tageszeitung “Die Welt” liefert aktuell mal wieder eines dieser unzähligen Beispiele unter der reisserischen Überschrift;

Filme sind an Widerwärtigkeit kaum zu überbieten

Sowohl dieser Artikel, der im gleichen Stil auch im “Stürmer” hätte stehen können als auch die “Kommentare” des Mobs sprechen für sich. In diesem Artikel ist unter anderem folgendes zu lesen:

“Im Hamburger Prozess um Kinderpornografie schilderte der Angeklagte detailliert, wie er mit seinen Freunden die Filme schaute. Dies brachte den Staatsanwalt auf die Palme. Auf mehr als 100 Videos waren Kinder zu sehen, die sexuell missbraucht wurden. Ekelhafte Filme, die die Polizei bei Victor M. (38) im Januar beschlagnahmte. “Meine Freunde und ich, wir haben uns diese Filme abends in geselliger Runde angesehen und dabei Wodka getrunken”, ließ der vor dem Amtsgericht Harburg angeklagte Tischler gestern verlauten. Die Staatsanwaltschaft warf ihm “Besitz und Verbreitung von kinderpornografischen Schriften” vor. Das Vergehen räumte der aus St. Petersburg stammende Angeklagte ein, große Reue zeigte er allerdings nicht. (…) Über das Schicksal der missbrauchten Kinder habe er sich keine Gedanken gemacht. (…)Diese Einstellung brachte den Staatsanwalt auf die Palme. “Das, was die Filme zeigen, die bei dem Angeklagten gefunden wurden, ist an Widerwärtigkeit kaum noch zu überbieten”, sagte er in seinem Plädoyer. “Ich habe mich geekelt, das in der Anklageverlesung vorzutragen. Es ist so unterirdisch, dass man es kaum in Worte fassen kann. Und dieser Angeklagte zeigt null Regung!

Ich frage mich, ob es denn in einem angeblichen Rechtsstaat strafrechtlich relevant sein kann wenn sich ein Staatsanwalt vor Kindern ekelt? Es zeigt sich hier wieder einmal, dass sich die solchen Hexenprozessen zugrundeliegenden Rechtsvorschriften jeglichen rechstsaatlichen und menschenrechtlichen Maßgaben zuwiderlaufen. Ein grundrechtliches stabiles Rechtsgut fehlt hier vollständig und der Verurteilte muss unter Gebrauch der Vernunft und in Kenntnis grundlegender Rechtsprinzipien als unschuldiges Justizopfer betrachtet werden. Abgesehen davon, dass Bilder sowieso keinen Schaden anrichten können müßte man bei genereller Anwedung dieses aberwitzigen Prinzips jeden “Besitzer”von Darstellungen oder Bildern die vermeintlich oder tatsächlich Gewalthandlungen zeigen strafrechtlich verfolgen. Dies könnte somit jeden Zeitungsleser treffen. Detailertere Ausführungen zu der Grundsatzthematik findet man auf dieser Seite hier:

Sexualstrafrecht-Justizverbrechen-Menschenrechtsverletzungen-Grundrechteabbau-totalitärer Staat

In diesem Beitrag wird unter anderem folgendes ausgeführt;

Es wäre geradezu lächerlich, freie Bürger wegen des Besitzes eines Dokuments zu belangen, das eine Straftat schildert. Bei Kinderpornographie scheint das anders zu sein (…)

Die Gesetzgebung auf diesem Feld läßt sich am besten als juristischer Amoklauf beschreiben. Erste Anzeichen deuteten sich schon an, weil nicht etwa nur die Herstellung von Kinderpornographie als Straftatbestand gewertet wurde, sondern auch ihre Verbreitung und ihr Besitz sowie der Versuch der Besitzverschaffung. Schon hier klafften Strafrecht und Ethik weit auseinander, weil weder die Verbreitung noch der Besitz und schon gar nicht der Versuch der Besitzverschaffung eines Dokuments, das eine ohnehin zweifelhafte Straftat ohne geschütztes Rechtsgut festhält, ein ethisches Unrecht ist. Tatsächlich verbirgt sich dahinter ein Rückfall in die Zeit der Sittenmoral im Strafrecht. Und zwar schlimmer, als sie je gewütet hat: Auf einmal ist die sexuelle Gesinnung und nicht eine auch nur vorgeschobene Handlung (der §175 in der Nazi-Fassung erfaßte selbst verliebte Blicke unter Männern als homosexuelle Handlung) Gegenstand strafrechtlicher Verfolgung. (…)Daß es erstens um angeblichen oder tatsächlichen sexuellen Mißbrauch von Kindern geht, bei diesem Thema die Meinungen gleichgeschaltet sind und sich so repressive Maßnahmen ohne großen Widerspruch realisieren lassen und zweitens die Verbreitung von Kinderpornographie im Internet stattfindet, dessen technisch-freiheitliches System des ungehinderten Informationszugangs der repressiven Machtelite ein Dorn im Auge ist. Hinzu kommt, daß, wie schon zu Sokrates’ Zeiten, Kinder- und Jugendschutz immer dann zur Scheinlegitimation von Repression mißbraucht wird, wenn alle anderen Scheinargumente selbst dem desinformierten Bürger zu fadenscheinig erscheinen und folglich versagen. Kinder und Jugendliche sind für Mißbrauch prädestiniert. Allerdings weniger zu sexuellen Zwecken als zu politischen(…)

Das “Urteil” in diesem Beispiel moderner Inquisition war dann wiefolgt:

“Das Urteil: 19 Monate aus Bewährung. “Sie sind aber nur haarscharf am Gefängnis vorbeigekommen”, so die Richterin zu dem Angeklagten. Ein Bewährungshelfer soll in den kommenden vier Jahren darauf achten, dass der Angeklagte nicht rückfällig wird.”

Über den “Zeitgeist” und den Zustand des durch die gleichgeschaltete Systempresse verblödeten und hysterisierten “Volkes” geben die Kommentare zu dem Propagandaartikel der “Welt” hinreichend Auskunft. Eine “herausragende” Beispiele dieser hemmungslosen Entblödung nachfolgend:

“Wie immer – Rechtsstaat Deutschland. Das heißt: Perfekter Täterschutz. Pfui Teufel! (…)
Im Internet gibt es auch sogenannte Snuff Filme, wo man sich echte Morde ansehen kann. Wieviele Jahre Gefängnis gibts dafür?”

Anmerkung: Dafür gibt es keine strafrechtlich Vorschrift. Sie können sich so viele Morde im Netz oder sonstwo anschauen wie es Ihnen beliebt. Alles völlig legal.

Schlimm ist es wenn (wie oben) Menschen den Begriff “Rechtsstaat” benutzen ohne die Bedeutung dieses Wortes auch nur ansatzweise zu kennen. Manch desinformierter Ahnungsloser nennt sich als “Kommentator” dann sogar “Experte” (für öffentliche Dummheit?)

“Dem Gesetz nach kann eine Strafe auf Bewährung ausgesetzt werden, wenn allein schon der Prozess und die Feststellung des Unrechts für den Verurteilten eine gewisse Strafe darstellt. Danach sieht es hier nicht aus. Vielleicht zeigt mal jemand solche Richter wegen Rechtsbeugung an, damit der Bundesgerichtshof darüber entscheiden kann.”

Das tut jetzt wirklich jedem weh, der seinen Verstand noch nicht unterwürfig bei der staatlich und medial verordneten Einheitsmeinung abgegeben hat. Aber es geht aber noch ein wenig “besser”;

“Naja, der arme, ungebildete Verbrecher halt… der sich Kinderpornos anguckt, weil er es nicht besser weiß.  Und bei solchen Leuten wird die Strafe zur Bewährung ausgesetzt?  Wer schützt die Kinder?”

Es fragt sich wer hier ungebildet ist. Tja, und wer “schützt” jene Menschen, die im Häuserkampf in irgendeinem der aktuellen Kriege vor laufender Kamera erschossen werden vor jenen Menschen, die mit Freunden diesem “Treiben” entspannt in der Tagesschau, bei Youtube oder sonstwo zuschauen?

Da jubelt die repressive Machtelite, wie sehr die medial verblödete Massse Mensch ihnen den Weg in einen entgültig totalitären Staat mit weit aufgerissenen Türen öffnet. Gute Nacht Deutschland, Schlaf gut Europa!

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