Lügenpropaganda: Kriminalstatistik – “Missbrauchs- und Pornoflut” – wie jedes Jahr

[ Autor von diesem Artikel: Leonard Forneus ] [ Verfasst am 24 Juni 2021 ]

Als passende “Begleitmusik” zu kommenden und geplanten massiven menschenrechtswidrigen Gesetzesverschärfungen und Ausweitungen im sogenannten “Sexualstrafrecht” (bisher §§174, 176, 176a, 182, 184b, 184c ,184d und 184e StGB präsntiert man wie jedes Jahr kreischend und lügend eine zweifelhafte “Kriminalstatistik”. Die “Gewalt” an Kindern steigt natürlich kontinuierlich weiter. Gemeint ist hier, wie üblich der “sexuelle Missbrauch von Kindern” und Herstellung, Besitz und Weitergabe von “Kinder– und Jugendpornographie” entsprechend der oben genannten Gesetze. Tatsächlich meinen diese Begriffe eben vor allem ein generationsübergreifendes emanzipiertes Sozial- und Sexualverhalten und deren Dokumentation. Unter Verwendung eines ideologischen,irrationalen und irreführenden Gewaltbegriff stachelt man gezielt über mediale Propagandaplattformen Hysterie und Moralpanik an um letztich den Polizei- und Überwachungsstaat immer weiter auszubauen. Mehr dazu in diesem Bericht.

 

Wieder einmal haut die ausführende Staatsgewalt eine “Kriminalstatistik” als Mittel zur Propaganda raus, denn es wird ja zeitgleich der extremste Abbau von Grund- und Menschenrechten in der BRD betrieben, der propagiert werden muss. Es geht natürlich wieder um “Gewalt” gegen Kinder, die angeblich zunimmt. Tatsächliche Gewalttaten gegen Kinder sind hier natürlich nicht gemeint, denn die sind glücklicherweise extrem selten und werden immer weniger. Es geht zum einen wie üblich um”sexuellen Missbrauch” von Kindern, sprich einverständlich-gewatlfreie und emanzipierte praktizierte Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern/m. E. Jugendlichen bzw. kriminalisertes Sozialverhalten in dem nach dem Willkürprinzip ein sexueller Bezug hineininterpretiert wird. Zum anderen und hauptsächlich sind es abermals die Dokumentationen, dieser staatspolitisch unerwünschten sexuellen und sozialen Selbstbestimmung bzw. irgendwelche Akt- oder FKK-Aufnahmen sowie Darstellungen bekleideter tatsächlicher oder scheinbarer “Minderjähriger”, die irgendwie “posieren”. Alles zusammen wird dann irreführend als “Kinder- und Jugendpornographie” strafrechtlich verfolgt und wird ab dem 01.07.2021 als “Verbrechen” verfolgt. Dabei geht es sowohl um Herstellung und Verbreitung als auch Besitz bzw. die bloße Wahrnehmung dieser Informationen. Der Betrachter eines Bildes wird für den Inhalt ursächlich verantwortlich gemacht und zum Gewalttäter erklärt. Die Zuschauer bei der Aufführung eines fiktiven Kriegsfilms wären nach dieser Logik alle Kriegsverbrecher und müssten entsprechend verurteilt werden.

Trotz dieses kompletten aber politisch gewollten Realitätsverlusts des BRD-Regimes wird von einer “unerträglichen” Realität gesprochen. Die einzige unerträgliche Realität ist die menschenrechtswidrige Gesetzgebung in diesem Bereich mit ihren fürchterlichen Folgen für die Opfer des BRD-Schurkenstaates. Allen voran kreischt und lügt selbtverständlich wieder der Großinquisitor der “sexuellen Volksgesundheit” Johannes-Wilhelm Rörig und übertrifft sich in seinem Kampf gegen sexuelle Selbstbestimmung an Dreistigkeit in der Praxis frechen Lügens diesmal selbst. Wie bereits im Jahr 2020 beschwört man eine gigantische “Kinderporno-Pandemie” herauf, die nur aus schlimmster bluttriefender Gewalt gegen Kinder und am liebsten Kleinkindern und Säuglingen bestehen soll. So wird immer wieder gezielt das gleiche Kopfkino beim Dummvolk geschaffen um Moralpanik und Hysterie weiter zu füttern, denn nur nur so lassen sich widerstandslos Grund. und Menschenrechte vernichten und politische Ziele im Interesse eines globalen totalitären Raubtierkapitalismus bzw. der herrschenden Klasse vorantreiben. Dazu gehört auch der Ausbau eines umfassenden Polizei und Überwachungsstaates. Vorgeschoben wird ein verlogener “Kinder- und Jugendschutz”, dem dann die Jugendlichen und älteren Kinder selbst zum Opfer fallen, denn sie produzieren in Unkenntnis der “Rechtslage” selbst und selbstbestimmt einen großen Teil des politisch verhassten und pönalisierten Materials und verbreiten dieses weiter. Die Systempresse gibt die politische Propaganda der Regierung dann unter anderem wiefolgt weiter:

 

 

Die Polizei hat 2020 mehr Fälle von Gewalt gegen Kinder registriert – besonders stark stieg die Zahl erfasster Fälle von Kinderpornografie. (…) Die Polizei in Deutschland hat im vergangenen Jahr erneut mehr Fälle von Kindesmissbrauch (…) Die Polizei in Deutschland hat im vergangenen Jahr erneut mehr Fälle von Kindesmissbrauch (…)registriert. (…) die Zahl der Kindesmissbrauchs-Fälle stieg demnach um 6,8 Prozent auf mehr als 14.500 Fälle. (…) Um mehr als die Hälfte wuchs die Zahl erfasster Fälle von Kinderpornografie (18.761 Fälle). Das Internet werde mittlerweile »überschwemmt« von einer Masse an kinderpornografischem Material, das die Kapazitäten der Polizei überfordere, sagte der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig. Hinter den Zahlen verberge sich »zehntausendfaches Leid« von Kindern und Jugendlichen. Zugleich zeigten diese nur einen »kleinen Ausschnitt einer unerträglichen Realität«. Die Polizei brauche deutlich mehr Ressourcen, zudem müsse die Politik eine nationale Bekämpfungsstrategie entwickeln. Nach BKA-Angaben war die starke Zunahme der Fälle von Kinderpornografie gegenüber dem Vorjahr unter anderem durch die vermehrten Hinweise der halbstaatlichen US-Organisation NCMEC an die deutschen Ermittler zurückzuführen. Diese sammelt systematisch Verdachtsfälle, wobei sie mit Internetanbietern kooperiert. Ein weiterer Faktor waren demnach auch ausgedehnte Ermittlungen gegen Kinderpornoringe in Deutschland sowie eine Entwicklung unter Jugendlichen, derartiges Material ohne pädosexuelle Motivation untereinander weiterzuleiten. (…) Missbrauchsbeauftragter: Kampf gegen Kindesmissbrauch im Netz vor dem Kollaps (…) “Wir müssen verhindern, dass das System kollabiert”, sagt , Unabhängiger Beauftragter der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). Er meint das System der Strafverfolgung gegen den Kindesmissbrauch im Netz. “Vor allem brauchen wir eine massive Personalaufstockung bei Polizei und Justiz”, fordert Rörig. (…) Foren im Darknet würden von Tätern zunehmend professionell organisiert, kleinere Tätergemeinschaften verstecken sich hinter verschlüsselter Kommunikation (…) Vermehrte Hinweise auf Kinder- und Jugendpornografie kämen wohl auch daher, weil das National Center for Missing & Exploited Children vermehrt Fälle aus Deutschland melde (…) Tausende Hinweise auf Missbrauchsdarstellungen hätten aber nicht zur Ermittlung der Täter geführt, weil die vom Provider mitgelieferten IP-Adressen mangels Vorratsdatenspeicherung bereits gelöscht waren, erklärt das BKA. (…) Die große Koalition hat sich auf Änderungen an der geplanten Reform der Strafprozessordnung geeinigt (…) Die Polizei darf künftig auch zur Nachtzeit Wohnungen, Geschäftsräume und Besitztümer durchsuchen, um Rechner und IT-Systeme im laufenden Zustand inspizieren und so unverschlüsselte Daten kopieren sowie beschlagnahmen zu können.

 

Quellen/vollständige Texte:

Spiegel.de: Polizei erfasst mehr Fälle von Kindesmissbrauch

Heise-Online: Missbrauchsbeauftragter: Kampf gegen Kindesmissbrauch im Netz vor dem Kollaps

Heise-Online:  Cyberbunker-Klausel in StPO: Durchsuchungen künftig auch zur Nachtzeit

 

Wenn bereits Gespräche  mit Kindern, sexuelle Inhalte tangieren oder auch virtuelle Gespräche mit Erwachsenen, die sich als Kinder ausgeben als  “sexueller Missbrauch von Kindern” verfolgt und verurteilt werden können, darf sich niemand wundern wenn die “Fallzahlen” ansteigen  infolge dieser Ausweitungen der genannten verfassungswidrigen Strafvorschriften. Durch diese absurd vorverlagerte Strafbarkeit im Kontext des sogenannten “Cybergroomings” bedarf es nicht einmal realer Kinder um den “Straftatbestand” zu verwirklichen. In Sachen “Kinder- und Jugendpornoggraphie” bedarf es nicht einmal realer Menschen um als Strafrecht getarnte politische Verfolgung durch die Staatsgewalt wüten zu lassen. Und hier wird dann die Propagnda auf Basis der “Krimnalstatistik” dann noch deutlich grotesker. Das Internet wird also  mit “Kinder- und Jugendpornographie” “überschwemmt”? Wo bitte soll das sein sein, ausser in der verlogenen Propagandawelt der Systempolitiker? Der Netz bzw. das sogenannte  Clearnet ist durchweg “moralisch” gesäubert und wirs höchstens von Werbung, sozialen Dummvolkmedien und Profitinteressen überschwemmt. Die Staatsgewalt hat auch die kleine Nische der Meinungs- und Informtionsfreiheit, das TOR-Netzwerk (“Darknet”) durch schwerst menschenrechtsverletzende Übergriffe noch winziger gemacht. Tatsache ist also, dass es Pornographie und Erotik mit “Minderjährigen” im virtuellen Raumlängst nicht bzw. fast nicht mehr gibt- Es handeltsich somit  um eine offensichtliche Lüge, die aus politischen Gründen aufrecht erhalten  und ausgweitet werden muss.

So ist das gelogene Gekreische von “zehntausendfachem Leid von Kindern und Jugendlichen “,” unerträglicher Realität”  usw. dann auch kaum zu ertragen, denn  das gibt es nicht aber das Gegenteil darf ja niemand anhand von Fakten beweisen. Somit hat der Schurkenstaat hier die denkbar besten Vorraussetzungen für volksverhetzende Lügenpropagnda und massiven Grundrechteabbau durch das Strafrecht. Selbstverständlich wird an keiner Stelle  erwähnt, dass infolge zahlreicher Verschärfungen und Ausweitungen der oben genannten grundgesetzwidrigen Strafgesetze inzwischen auch reine Akt-Aufnahmen und Alltagsbilder ohne erotischen oder sexuellen Bezug als “Kinder- und Jugendpornographie” massiv durch die staatlichen Hexenjäger verfolgt werden und auch in Kürze zum “Verbrechen” mit einem Jahr Knast Mindesstrafe und Untersuchungshaft erhoben werden. Genau solche Bilder liefert dann die dubiose halbstaatliche  US-Nichtregierungsorganisation (NGO) National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) an die deutschen Hexenjägerbehörden. Denn politisch gezielt infolge der gmeinsamen global-kapitalistischen Interessen wurde das BRD-Sexualstrafrecht dem vergifteten USA-Vorbild immer weiter angeglichen. So genügt dann eben eine leicht verrutschte Sporthose eines Jungen auf einem Bild von einer Sportveranstlung um den Vernichtungsaparat der Staatsgewalt mit Wohunungsschändung, Raubzug und politischem Strafverfahren in Gang zu setzen. Auch legal und offiziell hergestellte pädagogische  Filme zur Sexualaufklärung mutieren dann zur “Kinder- und Jugendpornographie”.

Es ist auch auschließlich die verbrecherische Staatsgewalt, die in diesem Kontext  zunehmend vielfaches Leid bei Kindern und Jugendlichen verursacht. Da diese die menschenrechtswidrigen Unrechtsgesetze nicht kennen und sich einer Freiheit glauben, die sich nicht haben, erstellen und verbreiten sie jungen Menschen aufgeklärt und selbstbewusst selbst jene Dokumentationen sexueller Selbstbestimmung, die als “Kinder- und/oder Jugendpornographie” kriminalisert sind. Auch hier genügen Nackt-Bilder oder Alltagsaufnahmen, denen man willkürlich einen sexuellen Zusammenhang unterstellt. So werden dann Kinder und Jugendliche selbst, wie  hier schon oft berichtet Opfer einer gnadenlos gewalttätigen Staatsmacht. Jugendliche ab 14 Jahren  werden dann auch offiziell lebenslang als “Sexualstraftäter” erfasst und stigmatisiert.  Es geht eben auch hier um politisch normierende Zwangsanpassung, damit auch die kommende Generation sich unterwürfig vom politischen und wirtschaftlichen System manipulieren und bereitwillig ausbeuten lässt. Somit wird deutlich, dass es hier nur um perfide menschenerachtende politische Ziele der BRD-Machthaber geht, letztlich alle und alles für ihre dreiste Lügenpropaganda und der daraus folgenden grundrechtezersetzenden Gesetzgebung instrumentalisieren. Somit handelt es sich bei dieser “Statistik” wie jedes Jahr um eine politisch geplante sich selbst erfüllende Prophezeihung. Daraus folgt dann die kreischende Forderung den Polizeistaat weiter aufzurüsten und andere repressive Gesetzesvorhaben umzusetzen.

Diese Aufrüstung richtet sich naheliegenderweise gegen die eigene Bevölkerung, dem natürlichen potenziellen Feind eines jeden totalitären Systems. Die darf dann künftig 24 Stunden rund um die Uhr zum Einatz kommen, denn die staatlichen Gewalttäter dürfen bald auch mitten in der Nacht, Sonn- und Feiertags brutal zuschlagen wenn irgendwo wieder einmal ein paar “bedenkliche” Familienfotos vom Sommerurlaub 1976 denunziert wurden.  Bereits 2017 wurde  klammheimlich die Möglichkeiten zur willkürlichen Online-Durchsuchung ausgebaut und der “Bundestrojaner” für alle eingeführt. Im Rahmen der zum ersten Juli in Kraft tretenden extremsten Verschärfung und Ausweitung der eingangs zitierten menschenrechtswidrien Strafgesetze werden diese Optionen für staatliche Willkür abermals erweitert und elementare Grundrechte eingeäschert. Wie nicht anders zu erwarten fordert man im Kontext der hysterischen Lügenpropaganda wieder einmal die (anlasslose) Vorratsdatenspeicherung. Es sollte offensichtlich sein welchen Ziel der Schurkenstaat BRD tatsächlich verfolgt und welche Mittel den “Zweck heiligen”.

Für weitere thematisch relevante Informationen siehe unter anderem auch hier:

 

Kriminalstatistik – Lügenpropaganda: Missbrauchs- und Porno-Pandemie verkündet

Leichenfledderei…

1. Juli 2021 Todestag des Rechtsstaates…

Winterpause 2018/2019 und Alltagbilder bald “Kinderpornographie”? (Nachtrag)

Die Lawine rollt weiter oder die Gräuel…

Hexenjagd im Dunkeln

Hexenjagd auf Groß und Klein

Schlimmer gehts nimmer: Hexenjagd infolge eines Bildes, das einen bekleideten Jungen zeigt

Der lange Weg zum Bundesverfassungsgericht (aktualisiert)

Nackenschlag aus dem Sommerloch: Die regierenden Blockparteien beschließen Grundrechteabbau durch Online-Überwachung und Bundestrojaner

Spitzelei und Zensur durch NSA, GCHQ und Google getarnt als vermeintlicher “Kampf” gegen “Kinderpornographie”

Wenn “Opfer” aus Gründen des “Kinderschutzes” zu “Verbrechern” werden,

Winterpause beendet – Bundestag beschließt Ausweitung des Gesinnungsstrafrechts

Bundesgruselkabinett beschließt freie Fahrt für virtuelle Blockwarte

Welche Anforderungen muß ein Strafgesetz erfüllen?

BRD-Sexualstrafrecht – ein vergifteter USA-Import

Sexualstrafrecht – Justizverbrechen – Menschenrechtsverletzungen Grundrechteabbau – totalitärer Staat

Kein Kinderkram in Neuwied

Nachtrag: CSU möchte Kinder in den Knast schicken

Das impotente Kind – Sexualmoral vs. Ethik (GiGi Nr. 38)

Wenn der Großinquisitor ins Klassenzimmer kommt – Gesinnungsterror im Namen der “kindlichen Unschuld

Wie Hexejäger die “Missbrauchs-Pandemie bekämpfen” – Ein Beispiel

Wie Hexejäger die “Porno-Pandemie bekämpfen” – Ein Beispiel

und weitere mehr…

 

 

 

 

7 Antworten zu “Lügenpropaganda: Kriminalstatistik – “Missbrauchs- und Pornoflut” – wie jedes Jahr”

  1. anonym sagt:

    Leonard, mir gefallen deine “Ketzerei” und deine pointierte Ausdrucksweise sehr.
    Manche mögen sie “Pöbeln” nennen. Nein, es sind einfach nur mit deutlichen Worten ausgesprochene, “unangenehme” Wahrheiten.

    In diesem Artikel hast du alle wesentlichen Punkte zum “Thema” noch einmal kurz angesprochen – und verschiedene Einzelaspekte anhand der belegten Manipulation des Volkes (durch Zahlen, Statistiken und bewusstes Weglassen von Informationen) zur Diskussion gestellt. Das wäre eigentlich eine Pflichtlektüre für die “kritischen” Journalisten dieses Landes; sie würde die (Ab-)Schreiber fast zwingen, selbständig zu denken und die Richtigkeit ihres (vermeintlich) “Haltung zeigenden” Denkens zumindest zu hinterfragen.

    Eine persönliche, vielleicht uninteressante, Anmerkung:
    Was mich traurig, ja depressiv, und, ich bin ehrlich, zunehmend zornig macht: Mit wem kann man im “Real Life” darüber sprechen; die vielen Lügen und den Hass des Systems klar machen? Für unsere Grundrechte mit guten Argumenten eintreten? Bestenfalls wird man einfach ignoriert, oft schlägt einem der blanke Hass oder abgrundtiefe Verachtung entgegen.
    (Nicht nur) als Pädo muss man in diesem “freien Land”, in dieser “toleranten, offenen Gesellschaft”, wirklich ständig aufpassen, mit wem man über welches Thema spricht. Sonst sind Freunde, Nachbarn, der Arbeitsplatz, die Vereinsmitgliedschaft, sogar die lieben Verwandten oder im schlimmsten Falle die Freiheit, schnell passé.

  2. antwort sagt:

    (…) Missbrauchsbeauftragter: Kampf gegen Kindesmissbrauch im Netz vor dem Kollaps (…) “Wir müssen verhindern, dass das System kollabiert”

    Wir müssen dafür sorgen dass das System kollabiert, dass die Schreibtische der Richter bersten von Fällen, dass die Knäste überquillen von Besitzern und Verbreitern sog. “kinderpornografischer Schriften”!
    Es gibt viel zu tun, packen wir’s an!

    • Antwort an Antwort sagt:

      Antwort, wenn wir mal ehrlich sind: Jeder von uns versucht, nicht ins Visier des Unrechtsstaates zu geraten. Im Knast mit WIRKLICHEN Gewalttätern, deren Zuneigung zu uns “Kinderfickern” sehr beschränkt sein dürfte, Dusche und Fitnessraum zu teilen, scheint nicht sehr erstrebenswert. Und die helal/halal Verpflegung ist auch nicht jedermanns Geschmack 😉

  3. Antwort sagt:

    In den Knast will sicher niemand. Darauf muss es ja auch nicht hinauslaufen, weil ja schon ein einzelnes veröffentlichtes, aber wirklich VERÖFFENTLICHTES Bildchen polizeiliche Ermittlungen erzwingt. Bei der Verfolgung von “Verbrechen” gibt es nun mal keinen Ermessensspielraum. Der einfach Diebstahl muss ebenso verfolgt werden wie der bewaffnete Raubüberfall.

  4. Kiz sagt:

    Hm, ich gehe schon davon aus, dass es Kinder- und Jugendpornografie nach wie vor gibt, wahrscheinlich auch in großen Volumina, und ich gehe sogar so weit zu sagen, dass das sogar gut so ist. Der Hauptgrund dafür dürfte sein, dass alle Kinder und Jugendlichen heutzutage selber Handys, Tablets oder Laptops mit Kameras haben und ein Teil der Digital Natives sie auch für pornografische Selbstdarstellung nutzt. Da es zig Millionen von Kindern und Jugendlichen gibt, wäre es auch sehr verwunderlich, wenn es keine tausendfachen neuen Kinder- und Jugendpornos jedes Jahr geben würde.

    Ich gehe auch stark davon aus, dass das DarkNet und die darin enthaltenen Kinderporno-Foren nicht vollständig totzukriegen ist. Darüber hinaus halte ich es für offensichtlich, dass fast alle Menschen, die sehr stark oder ausschließlich an Minderjährigen sexuell interessiert sind, sich eine Kinder- bzw. Jugendporno-Sammlung zulegen. Ich halte das sogar für völlig rational. Nehmen wir einmal an, jemand bereitet sich gut vor, geht für 2 Wochen ins DarkNet, lädt ein halbes Terabyte an Kinderpornos herunter, geht danach wieder offline und speichert es auf einem Rechner bzw. einer Festplatte, die nie wieder mit dem Internet verbunden wird. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass er in den 2 Wochen zufällig erwischt wird? 1%? 2%? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit danach, wenn er tatsächlich die Sammlung geheim hält und nie wieder damit online geht, womöglich das ganze noch verschlüsselt aufbewahrt? Irgendwo bei 0,001%? Da hilft dann selbst kein Online-Trojaner. Und wie groß ist der subjektive Nutzen einer Kinderporno-Sammlung für einen Kernpädophilen über mehrere Jahre hinweg? Bei dieser simplen Kosten-Nutzen-Rechnung kann ich mir kaum vorstellen, dass die meisten Pädos keine Kinderporno-Sammlung haben. In der Tat halte ich es utilitaristisch-moralisch auch für völlig richtig, dass gerade jene Menschen, deren sexuelle Interaktionsformen mit anderen Menschen, die sie begehren, so stark eingeschränkt ist, einschlägige Pornos zur Verfügung haben. Eigentlich sollte das legal sein, aber das ist politsch nicht machbar. Dennoch: Wenn ich als Nicht-Pädo unter einem Taliban- (oder Alice-Schwarzer-)Regime leben würde, dass alle Pornos verbieten würde, dann würde das natürlich nicht bedeuten, dass ich keine Pornos habe. Es würde bedeuten, dass ich das ungerechte Gesetz gezielt und strategisch breche, auf eine Art und Weise, die nur schwer von außen zu erkennen ist.

    Pornografie im Allgemeinen ist eine Effizienztechnolgie, da ein pornografisches Artefakt, wenn es einmal existiert, beliebig oft kopiert werden kann. Ein Mädchen (oder eine Frau) zieht sich nackt aus, und Milliarden von Männern können sie beliebig oft betrachten. Für mich ist das hocheffizient, insbesondere wenn es Männer gibt, die ansonsten keine Frau bzw. Mädchen ihres Geschmacks für reale sexuelle Interkationen finden würden (bzw. diese verboten sind). Eine Hexenjagd, den bloßen Besitz bzw. die Besitzverschaffung von Kopien der Kopien von pornografischen Videos bzw. Bildern auch noch mit absurden Strafen zu belegen, ist deshalb geradezu lächerlich antisozial und anti-utilitaristisch. Ich bin deswegen auch gegen die Verschärfungen, die in den einschlägigen Paragraphen stattgefunden haben, aber ich gehe davon aus, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis von Kinderpornografie selbst nach diesen Verschärfungen für die meisten Pädos positiv ist und wäre extrem überrascht, wenn das jetzt plötzlich gar nicht mehr stattfinden würde. Es wäre aus meiner Sicht auch moralisch überhaupt nicht wünschenswert.

    • hallo sagt:

      so weit, so gut. Aber sehr viele Pädos haben kein Unrechtsbewusstsein, sie verschlüsseln keine Daten, weil das auch zu aufwendig wäre. Sie trennen auch nicht exakt zwischen online und offline, haben keinen Computer der noch nie online war, und nur als Datenspeicher dient, also immun wäre gegen den Bundestrojaner. Die Masse der KIPo Konsumenten ist sorglos und bequem – wird schon schiefgehen!

  5. anonym sagt:

    Kiz, meine Zustimmung ist ausgemacht!
    Ich bin der grundsätzlichen Meinung, der Staat hat in meinem Schlafzimmer und auf meinem Klo erst mal gar nichts zu suchen. Und es gibt keine moralisch vertretbare Verpflichtung, öffentlich oder gegenüber der Polizei über private Vorlieben und intime Handlungen (in dem von dir genannten Bereich notgedrungen “an sich selbst”) berichten zu müssen, auch wenn die Social-Media-Kids das vielleicht anders sehen. Eine Verpflichtung gibt es nicht, aber die technischen Möglichkeiten. 🙂

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